Vorgang der Schaltung erklären (auf und ab schwingen)?

Schaltung - (Physik, Elektronik, Elektrik)

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der linke Teil der Schaltung dürfte ziemlich langsam schwingen (die 470 µF sind doch zu viel, damit diese Standard-Kippstufe einen hörbaren Ton erzeugt).

Der rechte Teil der Schaltung sieht zunächst aus wie ein Verstärker, aber mit den kapazitiven Rückkopplungen ist der sehr stark frequenzabhängig und zu wenig gedämpft, sodass es hier zu einem "Rückkopplungspfeifen" kommen kann - dies dürfte der Tonoszillator sein.

Der linke Teil der Schaltung "spielt" jetzt am Arbeitspunkt des 3. Transistors von links herum, was den Tonoszillator stark beeinflusst.

Dass die Zeit bis zur ersten Änderung des Tones länger ist als die folgenden dürfte am 33-Ω-Widerstand und dem 220-µF-Kondensator liegen.

Tut mir leid wenn ich frage, aber könnten Sie mir eventuell erklären was ein Tonoszillator ist?

Ich habe diese Schaltung zusammen gelötet und es passiert genau das, was ich beschrieben habe.

Wenn man nun die Frequenz des astabilen Multivibrators bestimmt, ist klar dass man das nicht hören könnte. Meiner Meinung nach müsste die bei 0,13 Hz oder etwas des gleichen liegen. Aber wie kommt denn nun der Ton zustande? Und wie kommt diese gewisse "Pausenzeit" zustande?

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@andy181298

Der rechte Teil der Schaltung ist ein Oszillator, der offensichtlich im Hörbereich schwingt - deshalb habe ich ihn einfach "Tonoszillator" genannt.

Der Ton kommt dadurch zustande, dass der 0,15-µF-Kondensator eine bestimmte Frequenz besonders gut auf den Eingang des Verstärkers zurückkoppelt.

Die Pausenzeiten kommen daher, dass der linke Teil der Schaltung den Verstärkereingang abwechselnd auf hohes und auf niedriges Potential legt. Das mittlere Potential eines Verstärkereingangs nennt man "Arbeitspunkt"; dieser bestimmt entscheidend das Verhalten des Verstärkers - zum einen den Klirrfaktor (auf den es hier nicht ankommt), zum anderen auch den Verstärkungsfaktor.

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@PWolff

Ich hätte nur noch eine kurze Frage, was denn nun der astabile Multivibrator in dieser Schaltung sucht? Bzw. für was er hier gut ist.

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@PWolff

Tut mir leid wenn ich dort die ganze Zeit so genau nachfrage, aber ich bin noch relativ neu auf diesem Gebiet.

Was meinen sie denn mit Modulation? Könnte man die Frequenz des Lautsprechers denn irgendwie berechnen?

Denn ursprünglich dachte ich, dass die Frequenz des AMV auch die Frequenz ist, welche am Lautsprecher ausgegeben wird. Jedoch wenn man es logisch betrachtet, gar nicht so sein kann.

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@andy181298

Modulation ist (regelmäßige) Änderung der Frequenz und/oder Amplitude eines Signals, hier Tonhöhe und/oder Lautstärke des Tons.

Wie man die Frequenz am Lautsprecher berechnet wüsste ich jetzt auch nicht.

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@PWolff

Der Elko parallel zur Impedanz des Lautsprechers bildet einen Schwingkreis, der periodisch von rechten komplementären AMV erregt wird, solange der rechte AMV den linken nicht ansteurt.

Gruß, H.

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könnte es dann somit sein, dass die Frequenz des astabilen Multivibrators nur angibt, wie lange dieser Ton aussetzt bzw kippt?

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@PWolff

ich habe auch die Frequenz des AMV berechnet. Meiner Meinung nach sollte diese 0,13 Hz ergeben. Was würde mir dies sagen?

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@andy181298

Wegen T = 1/f   heißt das, dass die Schaltung 7,7 Sekunden braucht, um den Ton einmal durchzumodulieren (und wieder von vorn anzufangen).

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@PWolff

bei meiner Schaltung ist es aber leider so, dass der Ton nach ungefähr 2 Sekunden kippt und daraufhin wieder 2 Sekunden braucht bis er kippt. Dieser vorgang wäre ja eine Periode, aber zusammen wären dies ja dann ungefähr 4 Sekunden.

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