Vorbestraft bei Geldstrafen?

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1 Antwort

1. Vorbestraft ist man bei jeder rechtskräftigen Verurteilung von einem Strafgericht. Die Person ist also bereits seit Rechtskraft des Urteils aus 2016 wegen Körperverletzung vorbestraft.

2. Im polizeilichen Führungszeugnis werden rechtskräftige Verurteilungen über 90 Tagessätzen eingetragen. Wenn mehr als eine Verurteilung vorliegt spielt diese Grenze jedoch keine Rolle mehr. Jede Verurteilung wird dann eingetragen. Vorliegend sind also beide Einträge im polizeilichen Führungszeugnis vorhanden.

3. Einsicht nehmen kann der Arbeitgeber in das Führungszeugnis von sich aus nicht - sondern nur durch freiwillige Vorlage des polizeilichen Führungszeugnisses durch die betreffende Person. Ausnahme: Der Arbeitgeber ist der Staat.

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