Vorbereitung auf Studium ( Japanologie )?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das, was du dir bis zum Beginn des Studiums aneignen kannst, oder moeglicherweise nicht korrekt aneignen kannst, wird sowieso in spaetestens 2-3 Wochen an der Uni abgehandelt worden sein. Lohnt also nicht so wirklich und das Risiko sich Fehler anzueignen, die spaeter nur noch schwer zu baendigen sind, wuerde ich da nicht unbedingt eingehen wollen.

Balurots Rat zur Aneignung der Kana ist schon ganz gut, bloss solltest du bei der Aussprache flexibel bleiben und da noch nichts in Stein meisseln. Japanische Aussprache ist komplexer, als (hier) oft behauptet wird und da gibt es fuer deutsche Lerner viele Stolpersteine. Viele Lerner haben eine sehr schlechte Aussprache.

Trotzdem sind die Sprachkurse solcher Studiengaenge darauf ausgelegt, dass man von 0 startet. Das Rennen machen am Ende diejenigen, die bereit sind nochmal mindestens den gleichen Einsatz ausserhalb der Unizeiten zu geben, ein 'freiwilliges' Auslandsjahr oder laenger einzuplanen, etc., um moeglichst schnell auf Japanisch Business machen zu koennen. Das schaffen nur die wenigstens. Der ganze Rest gibt vorher auf und von den wenigen Abgaengern sind nur ein paar wirklich brauchbare Japanologen.

Was wichtiger ist, als eine Sprachvorbereitung, ist ein schnelles Verstaendnis des Systems Universitaet. Lies dir die Studienordnung durch; besuche fuer ein ernsthaftes Beratungsgespraech die Studienberater der Fakultaet und den Fachschaftsrat; schau dir an, wo die Bibliothek ist; erkundige dich, wie man einen Buechereiausweis bekommt; lass dich zu einem sinnvollen Zweitfach beraten (im oben erwaehnten Gespraech), etc. Machst du das alles, hast du einen viel einfacheren Start und kannst dich dann von Anfang an direkt auf die Faecher konzentrieren.

Welche Uni soll es denn sein?

Erstmal vielen dank für den ausführlichen Text ! :) 

Ich werde mich nun beraten lassen, es hört sich ganz danach an das man bei Japanologie wirklich 100% sicher sein muss was man genau macht bzw. auch machen möchte(Ich für meinen Teil bin noch nicht ganz sicher, eig. wäre es schon in meinem Interesse in Richtung "Übersetzter" zu gehen dennoch, ich mag die Kultur und Geschichte Japans, könnte mich damit Stunden am Tag beschäftigen. Und ich liebe Sprachen und Herausforderungen, weswegen Japanisch wohl zu meinem Ziel gehört, genau aus dem Grund werde ich deinen Rat befolgen und am besten mich ausführlich beraten lassen.)  

Es hört sich auch eher so an als wären die Chancen nach dem Studium sehr gering es sei denn man ist wirklich ein Genie was Japanisch angeht. 

Und zu deiner Frage: Es soll die Goethe Universität (Frankfurt) sein.

Ich ziehe in ein paar Monaten dort hin und sie wäre dann nicht ein mal 30 Minuten entfernt. Alleine Schon weil ich nur gutes über diese Uni im Bereich Japanologie gehört habe, die Dozent sollen sehr zukommend auf die Studenten sein und der Vorgang soll nicht so auf einen Eingeprügelt werden. ;) 

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@Tasel

Ich werde mich nun beraten lassen, es hört sich ganz danach an das man bei Japanologie wirklich 100% sicher sein muss was man genau macht bzw. auch machen möchte(Ich für meinen Teil bin noch nicht ganz sicher, eig. wäre es schon in meinem Interesse in Richtung "Übersetzter" zu gehen dennoch, ich mag die Kultur und Geschichte Japans, könnte mich damit Stunden am Tag beschäftigen. Und ich liebe Sprachen und Herausforderungen, weswegen Japanisch wohl zu meinem Ziel gehört, genau aus dem Grund werde ich deinen Rat befolgen und am besten mich ausführlich beraten lassen.)  

Das ist immer so die Sache, ob das als Motivation reicht.

Was soll beispielsweise 'Japanische Kultur' sein und warum interessiert man sich dafuer? Ist das Interesse immer noch da, wenn man es zu seiner Arbeit machen will/muss? Ein Studium ist zwar in erster Linie eigene Wissenserweiterung, aber mit den im Erststudium erlernten Dingen moechte man in der Regel dann ja auch arbeiten. Reicht da 'Ich interessiere mich fuer die Kultur und Geschichte Japans' oder 'Ich liebe Sprachen und Herausforderungen' als Motivation?

Und die Richtung 'Uebersetzer' gehoert zwar immer irgendwo mit dazu, wenn man eine Sprache studiert, aber soll das alles sein? Was fuer ein 'Uebersetzer'? Wo? Kannst du damit ueber die Runden kommen? Ist dafuer Bedarf? Ein guter Uebersetzer hat immer auch einen Schwerpunkt in dem er sich sehr gut auskennt. Was soll das fuer ein Schwerpunkt sein? Braucht man da einen Uebersetzer? Uebersetzungen fuer Geld machen nur Sinn, wenn der Google-Uebersetzer da nicht irgendwie einspringen kann, beispielsweise, weil man eine wohlklingende Uebersetzung haben moechte oder weil es auf Genauigkeit ankommt (also ab Sprachniveau C1 bis C2).

Es hört sich auch eher so an als wären die Chancen nach dem Studium sehr gering es sei denn man ist wirklich ein Genie was Japanisch angeht.

Chancen hat man schon (genug). Aber es gibt nur wenige Leute, die diese Chancen nutzen koennen. Wie oben schon kurz angedeutet, muss man zuallererst einmal seine Schwerpunktsprache beherrschen. Was nuetzt dir das Japanologiestudium, wenn du am Ende bloss eine stotternde Begruessung auf Japanisch heraus bekommst? Das wuerde dir rein gar nichts nuetzen, aber das ist der Kenntnisstand, den die meisten Absolventen der Japanologie haben, wenn sie denn ueberhaupt den Abschluss schaffen. Wer braucht denn so einen Japanologen? Wuerdest du so jemanden einstellen, damit er sich um die Kommunikation mit deinen japanischen Geschaeftspartnern kuemmert? Wuerdest du so jemanden einstellen, damit er sich um deine Importe aus Japan kuemmert, Bestellungen macht, Geschaeftstelefonate fuehrt? Also ich nicht. Da stelle ich mir dann lieber einen Japaner ein, der relativ gut Deutsch kann.

In der Japanologie hast du vor allem in den ersten Semestern viele Leute, die wegen der Kultur da sind, weil sie Anime oder Kampfsport moegen und am Ende irgendwas mit Uebersetzung machen wollen. Die Fragen dann kurz vor der ersten Klausur, ob sie Kanji X und Y auch lernen muessen, weil die ja erst letzte Woche drankamen. Die sieht man dann in der Regel im zweiten Semester nicht mehr.

Gerade bei Geisteswissenschaften muss man frueh schauen, was man alles machen kann. Man muss seine Schwerpunktsprache ernst nehmen; schauen, dass man irgendwie effektiv nach Japan kommt (zur Sprachaktivierung und zum Fuehler ausstrecken); immer das gute Bisschen mehr machen, als die anderen; schauen, dass man Praktika macht (nicht nur im Sprachbereich), etc. Dann kann man Erfolg haben. Das ist nicht einfach, aber unmoeglich auch nicht.

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@M1603

(Mit dem Text oben moechte ich dir nichts unterstellen, aber es soll dir helfen, dich ein wenig damit zu beschaeftigen. Japanologie ist eine Wissenschaft. Das ist nicht nur ne interessante Sprache lernen, denn die ist am Ende nur Mittel dazu, dass man sich gut mit seinem Fach beschaeftigen kann.)

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@M1603

Ich danke dir nochmals und keine Sorge ich verstehe dein Kommentar nicht als Unterstellung ;) 

Und ja ich gehöre zu der Sorte die Anime mögen :D 

Aber dass ist nicht der Grund warum ich unbedingt Japanologie studieren möchte. Für mich geht es in erster Linie darum was zu machen was nicht jeder macht. 

Nicht böse gemeint aber jeder meiner Freunde studiert BWL .. ich möchte mich da etwas von der Masse abheben. 

Die Kultur und Geschichte interessiert mich vor allem in Sachen Vorkriegszeit. Wenn ich nach denken müsste in welche Richtung genau ich gehen würde dann wahrscheinlich in Richtung Historik und dass im Bereich Tourismus auszuleben :P Also eine Orientierung habe ich und stürze mich nicht einfach drauf los nur weil Anime's mag oder Herausforderung :D 

LG

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Während Du Dein Abi nachholst, wirst Du wahrscheinlich keine Zeit haben, nebenher auch noch Japanisch zu lernen.

Das Einzige, was ich Dir empfehlen kann, ist, die Hiragana und Katakana zu lernen. Wenn Du sie bereits kannst, tust Du Dir leichter, dem Sprachunterricht zu folgen.

Andere Gebiete der Sprache würde ich nicht alleine in Angriff nehmen, weil die Gefahr zu hoch ist, dass Du Dir etwas Falsches beibringst. Das kann die Aussprache sein. Das kann die Grammatik sein, etc.

Die Hiragana solltest Du mit einem weichen Bleistift üben. Am besten ist eine handgeschriebene Vorlage aus Deinem Japanisch Lehrbuch.

Manche Hiragana, wie zum Beispiel れ re und ね ne, manche Katakana, wie ウ u, ワ wa, und フ fu sehen sich ähnlich. Hier ist wiederholte Übung gefragt.

Das denk ich auch das die Zeit knapp wird, aber denke nichts ist unmöglich ;) Aber ja Aussprache alleine durchs Buch fällt mir extrem schwer muss dazu immer Videos schauen um das so gut wie möglich hinzubekommen. 

ich versuche das mit der Schrift, wie ich finde ist das auch der Schwerpunkt von Japanisch. Ich danke dir ! :) 

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Frag doch lieber direkt bei den Universitäten, die Japanologie etc. anbieten und für dich in Frage kommen. 

Manche bieten auch Intensivkurse an, einen Monat jeden Tag 5h zum Beispiel.

oder frag mal hier oder im Blog

http://www.modernes-japan.hhu.de/

Wusste nicht ob man solche direkten Fragen so einfach dort stellen sollte :o Aber denke das wer ich mal tun, danke.

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