Vorbereitung auf Ausschabung?

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3 Antworten

Eine missed abortion? Das hatte ich auch. Das ist immer ein schwerer Weg... ich wünsche Dir viel Kraft dazu!

Ich sollte ins KH kommen, sobald die Blutung einsetzt, und das war, nachdem ich mir warme Kornkissen aufgelegt hatte, um die Rückenschmerzen zu mildern. Ich war ja sehr empört, daß nun auch noch richtige Wehen einsetzten... ab da nichts mehr essen ud trinken wegen der Narkose.

Dann bin ich zur Notaufnahme (war Feiertag), sagte was von Fehlgeburt und bekam einen Rollstuhl zum Sitzen, dann wurde ich irgendwann in den OP-Saal gefahren und mußte hinliegen, bekam eine Spritze für eine Rauschnarkose und mußte zählen, bis das Licht verschwamm.

Nach einer Viertelstunde wurde ich wieder wach und kam auf Station. Dumm war nur die Nacht, mit dem Blutdruckkissen am Arm. Morgens war ich dann auf 90 zu 50, man ist schon ein bißchen platt. Habe mir dann einen Kaffee gegönnt und mich über die Butter in Margeritenform gefreut.

Womit ich allerdings überhaupt nicht gerechnet hatte, war die Depression nach etwa 3 Wochen. Ich hatte mein Kleines vor dem aufdeckenden Ultraschall an den Herrn über Leben und Tod abgegeben, Jesus Christus, und hatte Frieden in dieser ganzen Sache. Natürlcih kamen ab und zu Tränen, aber das Trauern ist ganz normal und sollte man auch zulassen.

Aber dieses schwarze Loch war etwas ganz anderes!

Erst als ich mich nach Tagen im Spiegel ansah und mein versteinertes Gesicht bemerkte, fiel mir ein, daß das ja eine Depression ist (hatte früher mit Frauen aus der Psychiatrie zu tun, die guckten auch so). Ich kam dann darauf, daß es ein Östrogenmangel ist und nahm einen TL keimfähiger Brennesselsamen mit einem weichen Ei (das war schon anstrengend genug) alsTurbohormonstarter. Nach 8 Stunden fand ich dann wieder Interesse am Leben... lege Dir also schonmal sowas zurecht (phytofit.de), damit mußt Du rechnen nach so einem Östrogenabsturz. Vor der nächsten Blutung sacken die Pegel an Östrogen und Progesteron nämlich noch einmal ab, das ist immer so. Und dann geht es richtig in den Keller...

Alles Liebe und Gute für Dich!

Hey Sophie,

Eine Ausschabung wird i.d.R. ambulant unter Vollnarkose gemacht.

Du wirst 2 Tage vor dem OP-Termin einbestellt und gyn. untersucht. Es wird Blut abgenommen und es folgt ein Narkosegespräch.

Am OP-Tag  musst du morgens nüchtern kommen. Dir wird ein Zimmer/ Bett zugewiesen und nochmal Blutdruck gemessen und du ziehst das "Hemdchen" an.

Kurz vorher bekommst du "leichte" Beruhigungstropfen und dann geht's in den OP.......der Eingriff selbst dauert i.d.R. ca. 10 Minuten.

Danach kommst du in den Aufwachraum - und danach wieder in das Zimmer zurück.

Dort kannst du dich ausruhen und wenn alles soweit ok. ist kannst du gegen Abend nach Hause. ( sagt dir dann der Arzt)

Es kann zu einer leichten Nachblutung kommen - 1 Woche später wirst du zu einem Nachsorge-Kontroll-Termin einbestellt.

Lg und alles Gute

P.S. Der (Routine)- Eingriff ist keine große Sache ;-)

So funktioniert das aber nur, wenn keine Blutung einsetzt. Bei einer Blutung gilt man als Notfall und sollte auf dem direkten Weg ins KH fahren.

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Duschen, Binden für nachher mitnehmen und einen frischen Slip.

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