Vorauszahlungen Finanzamt und ALG II

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Du kannst beim Finanzamt einen Antrag auf Herabsetzung der Vorauszahlungen stellen. Dabei musst Du nur Die Einkommensverhältnisse 2011 den Einkommensverhältnissen 2012/2013 gegenüberstellen mit Unterlagen, z. B. dem ALG II-Bescheid und einer Aufstellung über Deine aktuellen Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben. Das dürfte klappen. Möglicherweise ist aber besser, wenn Du mit Deinem Steuerbescheid und den genannten Unterlagen persönlich beim Finanzamt auftauchst un dem Sachbearbeiter den Fall schilderst. Aber auf keinen Fall den Kopf in den Sand stecken und abwarten!

Vielen Dank für die Antwort. Hat soweit erstmal geklappt. Dafür gibt es jetzt noch andere Ungereimtheiten....

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Selbstständig, müssen steuerarten getrennt überwiesen werden?

Hallo zusammen,

Mich würde interessieren wie ein Selbstständiger die Steuerarten die im Steuerbescheid vom Finanzamt festgesetzt wurden sind abführen muss (Einkommensteuer, Kirchensteuer, Solidaritätsteuer) ? Muss es getrennt überwiesen werden oder alles in einer Summe?

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Woher kriege ich den Steuerbescheid her?

Hallo zusammen,

ich bin dabei einen bafög Antrag fertig zu stellen und wie ihr wisst, muss man den Steuerbescheid vom vorletzten Jahr beifügen.

Jetzt hat der Steuerberater den Bescheid von 2009 mitgenommen, weil er unsere Steuererklärung für 2010 ausfüllen musste und der Bescheid dafür notwenig ist.

Wie lange dauert das bis das Finanzamt uns den Bescheid von 2009 zurückschickt? Machen sie das überhaupt ohne Probleme? Oder kann man sich das auch irgendwo im Internet abrufen?

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Vollstreckungsbescheid vom Finanzamt nach Polen

Hallo zusammen,

ein Freund von mir aus Polen hat ein Problem mit dem deutschen Finanzamt.

Er war von 1999 bis 2006 in Deutschland selbständig. Im Jahr 2006 ist er wieder nach Polen umgezogen, hat es aber versäumt sein Gewerbe in Deutschland abzumelden. Einkommensteuermeldungen wurden bis 2005 abgegeben und die Steuern auch gezahlt.

Im letzten Jahr bekam er dann auf sein polnisches Konto (?) eine Kontopfändung für angebliche Einkommensteuerschulden aus den Jahren 2006 und 2007. Ein Einkommensteuerbescheid wurde niemals zugestellt, nur damals die Vollstreckungsankündigung. Es wurden ihm dann 2500 Euro von seinem Konto gepfändet. Vermutlich handelte es sich dabei um eine Schätzung. So weit, so gut. Er war damals der Meinung, es wäre damit alles erledigt.

Jetzt kam aber diese Woche eine weitere Vollstreckungsankündigung, ausschließlich über Säumniszuschläge und Zinsen vom Finanzamt Oranienburg aus dem gleichen Zeitraum. Aber immer noch kein Steuerbescheid oder sonstigen Schriftverkehr.

Wie kann das sein? Ist sowas überhaupt rechtskräftig, wenn niemals ein Steuerbescheid zugestellt wurde? Die polnische Adresse ist dem Finanzamt ja offensichtlich bekannt. Kann man dagegen überhaupt noch Widerspruch einlegen?

VG Markus

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