Vorauszahlungen auf Einkommenssteuer als Arbeitnehmer

2 Antworten

So geht es mir schon seit einigen Jahren. Da ich (Steuerklasse 3) eben viel mehr als meine Frau (Steuerklasse 5) verdiene, zahlen wir zu wenig Lohnsteuer. Deshalb muss ich jeder Quartal eine Vorausleistung von rd. 300 € zahlen. Wenn du das vermeiden willst, bleibt euch nur der Weg über die Steuerklasse 4 für beide !

Ja ist schon klar, aber verrat mir doch mal bitte warum ich eine Vorauszahlung in Höhe des dreifachen meiner Nachzahlung leisten muss... Das ist doch beschiss

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Du könntest dem Finanzamt genau den Text schreiben, denn Du hier gerade getippt hast. Zumindest den Teil ab "Es bedeutet also,..."

Abschließen tust Du den Brief mit:

"Daher beantrage ich eine Anpassung der Vorauszahlungen."

Und nach circa 14 Tage wirst Du einen geänderten Vorauszahlungsbescheid erhalten.

Brutto und Nettopreise bei teilweiser Vorauszahlung

Liebe Experten,

ich habe eine Rechnung bekommen und kann den Endpreis nicht so ganz nachvollziehen: Vorausgezahlt wurde ein Betrag von 1750,00 EUR, Summe der angefallenen Kosten sind 4140,59 EUR, nun steht da: Anzahlung in Höhe von Brutto 1750,00 EUR = Netto 1470,00 EUR, und auch nur diese Netto-Summe wird mir von der Kostensumme abgezogen, d.h. ich muss noch 2670,00 zahlen, plus darauf Mehrwertsteuer 507,30 EUR, insgesamt 3177,30 EUR. Ist da dann nicht ein Teil meiner Vorauszahlung einfach im Nichts bzw. in der Tasche des Rechnungsstellers verschwunden? Warum wird aus meiner Vorauszahlung von 1750 EUR plötzlich nur noch 1470 EUR, und auf die Endsumme wird dann noch MwSt draufgesetzt? Bin etwas ratlos und dankbar für Aufklärung...

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Hallo! Wir haben heute unseren Bescheid zur Einkommensteurerklärung für 2013 bekommen. Darin steht, das wir ab diesem Jahr im Quartal 110 EUR Steuervorauszahlungen zu leisten haben. Ich bin Rentner, meine Frau berufstätig, Steuerkl. 3

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Hallo, muß für 2015 noch für die 4 Quartale die Umsatzsteuervoranmeldung nachreichen und möchte das gerne über Elster online machen. Habe jedoch für jedes Quartal schon eine Schätzung und einen Verspätungszuschlag erhoben bekommen, die auch sofort abgebucht wurden. Nun meine Frage: Kann ich die schon bezahlten Beträge einfach von dem tatsächlichen Beträgen abziehen und in die Tabelle 62 (verbleibender Betrag) eintragen? Beispiel: 1. Quartal, Schätzung 500 EUR (abgebucht), tatsächlicher Betrag 100 EUR. Zeile 62 (verbleibender Betrag) 100 EUR Zeile 65 (Umsatzsteuer-Vorauszahlung/Überschuss 500 EUR Zeile 67 (verbleibende Umsatzsteuer-Vorauszahlung -400 EUR und was mache ich mit dem Verspätungszuschlägen? Bin ich richtig, oder habe ich einen Denkfehler? Herzlichen Dank!!!! Michael

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Darf das Finanzamt ein Guthaben zurückhalten?

Vom Fiskus haben wir einen vorläufigen Steuerbescheid bekommen. Eigentlich bekämen wir eine Summe X ausgezahlt, aber der Beamte hat den üblichen Satz durchgestrichen, dass das Guthaben auf Konto XY ausgezahlt wird und drüber geschrieben:

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MfG

Johnny

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Ex verweigert Unterschrift zur gemeinsamen Veranlagung zum Lohnsteuerausgleich

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Bei einer getrennten Veranlagung müsste ich 2400 EUR nachzahlen, bei der gemeinsamen Veranlagung würde ich etwa 850 EUR erstattet bekommen.

Es gibt keinen Grund oder Anlass dazu und ich sehe es natürlich als reine Schikane.

Nun meine Frage: Kann ich dem Finanzamt meine Unterlagen mit entsprechendem Vermerk (Zusammenveranlagung) dennoch einreichen so dass diese meine Frau dazu auffordern, die noch fehlenden Unterlagen nachzureichen? Kann ich tatsächlich darauf bestehen, dass sie dieser zustimmen muss? Muss ich einen Anwalt zuvor schon beauftragen, welcher sie hierzu auffordert? Wer trägt dann die Kosten des Anwalts?

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Hallo,

ein Bekannter von mir wohnt in einer ca. 45 qm großen Wohnung. Er hat jetzt die Nebenkostenabrechnung für den Zeitraum Mai 2012 - Mai 2013 bekommen und muss 696 Euro Nebenkosten nachzahlen.

Im Mietvertrag waren vom Vermieter ca. 90 Euro Nebenkostenvorauszahlung angesetzt. Jetzt zeigt sich, dass ca. 150 Euro der passende Betrag gewesen wäre.

Der Heiz- u. Wasserverbrauch des Mieters liegt im Bereich des für 1 Person Üblichen. Meine Frage: Muss der Mieter jetzt einfach nachzahlen und fertig, oder gibt es gewisse Grenzen, innerhalb derer sich ein Vermieter beim ursprünglichen Festlegen der Nebenkostenvorauszahlung verschätzen darf?

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