Voraussetzung Brustverkleinerung. Antrag bei der Krankenkasse!

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4 Antworten

Bei diesen Massen ist eine Indikation gegeben auch ohne weitere Abklärungen und Auflagen. Geh zu einem guten Plastischen Chirurgen oder eine Universitätsklinik. Die wissen was zu tun ist. Alles Gute!

Ich bin der Ansicht, bei dieser Cupgröße stehen deine Chancen gut, dass die KK die Kosten trägt. Ich habe Cupgröße H und habe nach drei Monaten bereits die Zusage erhalten. Ich habe mir als erstes ein Brustzentrum gesucht und war dort bei einer plastischen Chirurgin die seit vielen Jahren solche OPs durchführt. Die gab mir für die KK einen Krankenhauseinweisungsschein, auf dem vermerkt war, dass pro Seite ca. 1000 g entfernt werden sollen. Ich habe dann noch je ein Attest meiner Frauenärztin und meiner Orthopädin sowie selbstgemachte Fotos von allen Seiten der Brust dazu gelegt und einen Antrag geschrieben. Was ich für Beschwerden habe, was ich bisher unternommen habe, wie Krankengymnastik, Rückenschule usw. Ich musste eine Weile warten und bekam dann die Einladung zum MdK. Vielleicht hatte ich Glück, aber ich wurde von einer Frau, die wahrscheinlich Ahnung davon hat befragt und untersucht.. also gemessen und gewogen, Familienanamnese, Beschwerden erzählt und eines ist glaube wichtig, sachlich bleiben und nicht übertreiben. Ich habe zb. keine Hautreizungen und Dellen unter der Brust und in den Schultern, das hab ich auch gesagt, aber auch erklärt, was ich alles unternehme, um das zu vermeiden. Bei mir war wahrscheinlich auch ein Grund es zu befürworten, dass ich bereits 46 bin, der Kinderwunsch abgeschlossen ist und die Lebensweise solide ist, was jetzt heißt, dass ich weder rauche, noch Alkohol trinke und mein Gewicht derzeit reduziere um mein Normalgewicht bereits vor der OP zu haben. Ich muss dazu sagen, ich habe im vorigen Jahr noch mal ein Kind bekommen, daher die noch überflüssigen Pfunde. Nach drei Wochen erhielt ich ohne Probleme die Zusage der Kostenübernahme. Ich war so glücklich, gerade weil ich so viele entmutigende Beiträge in Foren gelesen hatte und mir kaum Chancen ausgerechnet habe daraufhin. Aber auch eine KK kann die medizinische Indikation eben nicht ignorieren und alles auf Übergewicht oder Sporttreiben schieben. Wenn bereits die Wirbelsäule in Mitleidenschaft gezogen ist, dann wird das auch davon nicht besser. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück und auch Geduld, denn manchmal kann es auch etwas länger dauern als bei mir. Und nach einer Absage nicht gleich alles hinwerfen. Einen Widerspruch würde ich in jedem Fall einlegen, danach noch welche dann einzulegen wäre aber glaube Unsinn. Dann bleiben sie meist auch bei der Absage.. aber warte erstmal ab und stell einen Antrag.

Würde den Psychologen erst mal weglassen, aus taktischen Gründen. Du hast doch handfeste Gründe genug aus orthopädischer Sicht.

Und lass dich von einem ordentlichen plastischen Chirurgen beraten! Brustverkleinerungen sind nämlich technisch viel komplizierter als Vergrößerungen mittels einfacher Polster.

Es gibt mehr Narben, die Brustwarzen müssen versetzt werden, uvm.; die Brüste werden hinterher zwar kleiner sein, müssen aber nicht unbedingt deinen Wunschvorstellungen entsprechen (hinsichtlich Form etc.)

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Die Frage wird dir dein Arzt, denke ich, detaillierter Beantworten können

Es gibt sicher einige die bei diesem Thema schon Erfahrung gemacht haben, und mir Tipps geben können.

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