Vor- und Nachteile einer Kapital-Lebensversicherung.

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Nein.

Wenn z.B. im Jahr 2007 die Kaufkraft des Geldes um über 5% gesunken ist (3% Umsatzsteuererhöhung plus über 2% Inflation) habe die Kapitalbildenden Lebensversicherungen ca. 4% gebracht (mit Überschüssen, die man nur bekommt, wenn man den Vertrag bis zum Ende durchhält). Also hat Dein Geld ca. 1% an Geld verloren. und so geht es Jahr für Jahr. Besser ist ein Investment, gekauft mit günstigen (geringen) Kosten und guter Rendite, wie z.B. Aktien oder Aktienfonds.

Früher waren die Auszahlungen der Kapital-Lebensversichrung steuerfrei. Seit 2005 muss man die Auszahlungen vesteuern. Ich glaube, dass eine Kapital-Lebensversicherung eigentlich oft eine schlechte Rendite abwirft. Man muss immer noch viele Nebenkosten an die Versicherung bezahlen und wenn man zwischendurch an sein Geld muss, kann man eine Kapital-Lebensversicherung nicht einfach so kündigen, amn verlierte einiges an Kapital bei der Kündigung.

bei der Kapital-Lebensversicherung sparst man im Laufe der Zeit einen Betrag, der von der Versicherung verzinst wird. Genau wie bei der Risikolebensversicherung wird bei der Kapital-Lebensversicherung beim Tod des Versicherten ein Betrag an die Hinterbliebenen bezahlt. Wenn der Versicherte nicht frühzeitig stirbt erhält er am Ende der Laufzeit einen Betrag ausbezahlt, im gegensatz zu der Risikolebensversicherung.

Eine Kapitallebensversicherung ist sicher nicht die erste Wahl.

Einmal bekommt der Versicherungsvertreter eine wirklich beachtliche Provision, die natürlich aus Deinen Prämien bezahlt wird.

Zweitens ist die Rendite bei Lebensversicherungen heute wirklich kümmerlich. Wenn Du dieselbe Summe anders anlegst (ebenso sicher!), dann kommt am Schluss sehr viel mehr dabei heraus!

"anders (ebenso sicher!)" gibt es nicht.

0

Schließlich macht sich der Vertreter die Mühe, dir das Ding aufzuschwatzen

Was möchtest Du wissen?