Vor und Nachteile bei gemeinsamen Sorgerecht?

7 Antworten

Mein Lebensgefährte hat mit der Mutter seines sohnes der kleine ist 3 das gemeinsame sorgerecht der kleine lebt noch bei mama. Er musste auch über den Anwalt ran, da sie nicht einsichtig war. Sie hatte ihm das Kind verwehrt. Nachdem er das Sorgerecht halb hatte, hatte er das Recht den kleinen zu holen, wenn er sich mind.1 std. vorher meldet. es sei denn sie haben eine unternehmung vor. sie ist verpflichtet genauso wie er den jeweiligen anderen Elternteil für das Kind zugänglich zu halten. Wenn weitere unternehmungen als 150 km gemacht werden muss man mit dem anderen Elternteil rücksprache halten. Er hat seither auch die möglichkeit im kiga entwicklungsgespräche mit erzieherinnen zu führen, etc. er muss sich nicht an feste regelungen halten was das abholen angeht dennoch hat er mit ihr sich auf 3 mal die woche geeinigt, alles in allem haben wir ihn nun ca, 15 Std die Woche

Wenn ihr das gemeinsame Sorgerecht habt, müsst ihr gemeinsam die Sorge für das Kind tragen und zusammen entscheiden. Das ist ein Vorteil. Der Nachteil ist, wenn ihr Unterschriften braucht für irgendendwas oder das Kind ist krank und die Ärzte verlangen eine Entscheidung und der andere ist nicht erreichbar, kann das nervig sein und ist ein Nachteil. Du verbringst nur kurze Zeit mit deiner Tochter, das ist zu wenig. Frag mal beim Jugendamt nach, ob das erweitert werden kann.

Das Sorgerecht hat nichts mit dem Umgangsrecht zu tun.

Also bei einem gemeinsamen Sorgerecht wird gemeinsam über wichtige Dinge entschieden, dazu gehört z.B. der Name, die Kita, die Schule, langgeplante OP´s. Wenn die Mutter da nicht einsichtig ist, warte noch ein paar Monate bis das neue Gesetz durch ist. http://www.vatersein.de/Forum-topic-17263-start-msg301058.html#new

Umgangsrecht hat jedes Kind zu beiden Elternteile. Und ich finde persönlich alle 14 Tage eine einzelne Stunde viel zu wenig. Gut wäre, 2-3 mal die Woche für 1-3 Stunden außerhalb des mütterlichen Haushalts, sofern eure Tochter nicht gestillt werden muss. Ich denke, du wirst wickeln können usw. Du wirst ja wohl mal das Kind in den Kinderwagen packen können und spazieren gehen können.

Überlege dir einen Umgangsplan, wie du ihn dir vorstellst und versuch ein Gespräch mit der Mutter zu führen. Sollte sie nicht einsichtig sein, kannst du es ihr nochmal schriftlich darlegen und um eine Stellungnahme in einer angemessenen Frist bitten. Sollte das nicht geschehen, bitte das Jugendamt ( das Ja am Wohnort des Kindes ist dafür zuständig) um Vermittlung. Sollte das nicht funktionieren, musst du vor Gericht das Umgangsrecht eures Kindes und dir einklagen.

Ansonsten kann ich dir nur das Forum vatersein.de empfehlen. Da wird einem immer gut geholfen.

Nachteile gemeinsames Sorgerecht

Hallo, eine Frage, der Vater meiner Tochter wohnt nicht in der Nähe und arbeitet noch weiter weg. also hätte auf alle fälle immer ne stunde, bzw.1,5 stunden zu fahren. wir sind getrennt. bisher hab ich das alleinige sorgerecht. er möchte jetzt das gemeinsame sorgerecht. ich bin eigentlich dagegen, weil ich denke, dass es nur unnötig verzögerung bei allem gibt, was zu erledigen ist. kann mir jemand noch paar beispiele nennen, die gegen das gemeinsame sorgerecht sprechen, wenn man nicht zusammen wohnt und getrennt ist. vielen dank für eure hilfe

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Ist es ratsam bei einer Vaterschaftsanerkennung auch gleich das gemeinsame Sorgerecht zu beantragen?

Hallo erneut liebe Community,

hier meine zweite Frage. Um mich nochmal kurz für die, die meine erste Frage nicht gelesen haben vorzustellen, ich bin vor kurzem glücklicher Vater geworden. Diese Information habe ich leider über das Jugendamt erhalten. Bin aber aktuell in einem recht guten Kontakt mit der Mutter also meiner damaligen Freundin.

Natürlich beschäftigt mich das Thema sehr, denn es wird sich nun in meinem Leben einiges ändern. Das nehme ich auch sehr gerne an und ich will meinem Kind ein perfekter Vater sein.

Nun zum eigentlichen Thema. Mit vielen Bekannten und auch in der Familie als auch mit Freunden habe ich darüber schon geredet. Teilweise unterschiedliche Meinungen aber bei einem Thema sind sie sich doch recht eindeutig im Einklang.

Ich frage mich, ob ich bei meiner bald bevorstehenden Vaterschaftsanerkennung auch gleich das gemeinsame Sorgerecht beantragen soll? Denn das ist mir sehr wichtig. Ich habe mich schon intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt und informiert was alles auf mich zukommt und was für "Rechte" ich habe. Ich bin mir auf jeden Fall sicher, dass ich bei einigen Dingen mitentscheiden möchte. Wie zum Beispiel bei ärztlichen Angelegenheiten oder auch um die Frage in welchen Kindergarten unser Kind in späterer Zukunft gehen soll.

Ich hätte gerne dazu eure Meinung zum Einen und zum zweiten was ich beachten muss. Ich weiß auch, dass die Mutter dem zustimmen muss und wenn sie das nicht macht bleibt mir quasi nur noch der Weg über das Familiengericht - diesen möchte ich aber eigentlich überhaupt nicht einschlagen. Nur wenn es überhaupt nicht anders geht. Denn ich will Stress und Ärger vermeiden, nicht nur für unser Kind sondern auch um die Beziehung (elterlich, nicht liebend) zu uns drei positiv aufrecht zu erhalten.

Ein erneutes Mal danke ich euch sehr für eure Hilfe. Solltet ihr weitere Informationen benötigen einfach fragen.

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gemeinsames Sorgerecht, wenn Mutter nein sagt?

Mein Freund hat eine 4 Jährige Tochter. Mit der Mutter herrscht ein guter Kontakt und sie können auch in einem normalen umgangston miteinander sprechen. im jahr 2012 ging der sorgerechtsstreit vor gericht, da mein freund das gemeinsame sorgerecht nicht hat. da die kindesmutter sich gegen das gemeinsame sorgerecht ausgesprochen hat, hat mein freund leider den prozess verloren. nun möchte er aber logischerweise immer noch das gemeinsame sorgerecht haben, aber die mutter spricht sich immer noch dagegen aus und wenn man sie fragt warum sie das nicht möchte, dann sagt sie weil ich es kann, er hat doch alle recht. die kleine kommt alle 14 tage zu uns übers wochenende und sie kommt auch gerne, aber er darf laut der mutter nicht das gemeinsame sorgerecht haben. wie ist die aktuelle gesetzeslage, darf sie einfach nein sagen, ohne gründe?

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