Vor und Nachteile / Datenschutz?

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3 Antworten

Das Thema ist eigentlich zu komplex, um es auf 2-3 Sätze herunterzubrechen.

Und ich würde behaupten, dass beides schon miteinander einhergehen kann und es nicht in "Ja/Nein" zu trennen ist.

Also der Datenschutz soll vorallem dich und deine Daten schützen. Du allein sollst bestimmen können, welche Informationen du über dich preis gibst. So z.B. dein Namen, dein Alter, dein Wohnort oder auch deine Religion und Krankheiten / biometrischen Daten. Muss ein Shop-Betreiber oder ein soziales Netzwerk wissen, ob du Linkshänder bist, eine Brille trägst oder in welcher Straße du wohnst. Und damit noch Geld verdienen, indem sie diese Infos zig mal weiterverkaufen?

Noch krasser ist es im Arbeitsverhältnis, muss dein Chef wissen, ob du Samstagabend 5 Bier hattest oder 5x am Tag auf Klo gehst? Oder ob du gern in der Nase popelst?

Ein paar gute Erklärungen und aktuelle Beispiele findest du ganz gut hier beschrieben bzw. auf den Unterseiten.

http://www.mycsc.de/datenschutzrecht/

Noch krasser ist es zum Beispiel bei der Werbung im Internet oder auch in der Offline-Welt: Wie du getracked wirst. Wenn Supermärkte anhand von Gesichtserkennung dein Alter einschätzen oder dein handy orten und dein Weg durch das Einkaufszwentrum verfolgen, damit du auch noch die passende Hose oder Utensilien zum vorherigen Einkauf empfohlen bekommst:

Krasse Erklärung..  https://www.datenschutz-notizen.de/datenschutz-bei-der-werbung-mit-gesichtserkennung-im-ladengeschaeft-3317886/

Welche Nachteile hat ein Unternehmen? Und ein Chef?

Nunja, viele Unternehmen nutzen die technischen Möglichkeiten, um Werbung und Preise zu personalisieren mit dem Ziel: Gewinne zu steigern, bekannter zu werden, Risk-Management zu betreiben oder einfach mit dem Datenhandel Geld zu verdienen.

Wenn das gebremst wird, weil der Handel von Informationen verboten ist oder das Tracking beschränkt wird (siehe die Cookie-Richlinie und Cookie-Banner im Internet), dann können die Firmen diese Pläne, mehr Werbung zu schalten oder mehr Produkte zu verkaufen oder einfach Preise an die Person anzupassen (dynamische Preis-Findung, Scoring, Ausfallraten, Versicherungsbeiträge usw.) nicht verfolgen.

Genauso können Firmenchefs dann nicht so viele Informationen der Mitarbeiter sammeln und daher nicht so gut auswerten, welcher Angestellter besser und welcher schlechter arbeitet, wer z.B. etwas klaut aus dem Büro - alles Infos, die vielleicht eine Kündigung berühren würden. Das mag zwar ein berechtigtes Interesse sein, immerhin möchte der Chef sein Unternehmen gut führen und Fehler vermeiden, glückliche Mitarbeiter haben usw... Aber alle Infos gehen den Chef nunmal nichts an, der trägt auch gewissermaßen das allgemeine Lebensrisiko.

Doch durch einige Maßnahmen, wie z.B. die Anonymisierung oder Trennung von Daten/Informationen oder Auflärung/Betroffenenrechte (Widerspruchsmöglichkeit des Betroffenen) können sogar beide Interessen mehr oder weniger effektiv entsprochen werden. Also es geht beides rin Stück weit.

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Vorteil: daten sind geschützt

Nachteil: daten sind geschützt.

Interpretationssache. Lass dir deinen eigenen senf dazu einfallen

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Wenn man wegen irgendwas wichtigen die daten einer person braucht, kriegt man diese nicht.

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