Vor-&Nachteile eine Sedierung

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Ins künstliche Koma versetzt man Patienten damit sehr sehr wenig Energie gebraucht wird, so senkt man auch die Körpertemperatur, damit der Kreislauf auf einem Minimum gehalten werden kann. Schmerzen hat sie jetzt keine. Doch ist man nie sicher was ein Mensch im Koma wahrnimmt. Also nie negative Äusserungen am Krankenbett machen. Reden und erzählen Geschichten vorlesen etc. wirken sich sehr positiv. Auch im Koma merken Patienten, dass jemand anwesend ist.

Beim Aufwachen sind die Patienten verwirrt und die Intensivstation macht ihnen Angst. Später ändert sich das. Wenn es von der ITS weg geht kommt die Angst weil die Überwachung fehlt.

Von Patient zu Patient kann das Erleben aber durchaus sehr unterschiedlich sein.

Vor allem solltest du jetzt aber auch gut für dich Sorgen. Lass dir vom Arzt Etwas zur Beruhigung und etwas zum Schlafen geben. Zwischendurch ist es einfach notwendig mal zur Ruhe zu kommen. Du wirst noch lange Energie brauchen und funktionieren müssen. Nur wer gut für sich sorgt kann das auch durchhalten.

Ich wünsche euch von Herzen, dass die Sache gut ausgeht ! LG

Ich rede mit ihr als ob sie voll da wäre, aber es fällt mir langsam wirklich schwer weil es wirklich täglich neue Hiobsbotschaften gibt. Kaum denke ich es geht endlich vorwärts, dann heißt es plötzlich das der Hirndruck erneut steigt, der Entzündungsparameter extrem hoch ist oder sonst was.

Da fällt es mir natürlich schwer immer die Fassung vor ihr zu wahren und das schlägt sich dann auf meine Stimme und Verhalten aus. Darauf reagiert sie meißtens mit zu hohem Herzschlag.

Habe inzwischen Angst nur 5 Minuten die Augen zu zumachen und wenn ich mal unterwegs bin und das Handy geht, dann rutscht mir das Herz in die Hose.

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Meinem Vater hat so ein künstliches Koma das Leben gerettet - aber nach dem Aufwachsen sind die Leute oft tagelang verwirrt - sogenanntes Durchgangssyndrom. Das hat die Stärke einer Psychose, Mein Vater glaubte mehrere Tage lang, er wäre in einem Lazarettzug und er wäre im Jahr 1948.

Das ist genau die Sache: sediert wird nicht aus Jux ujnd Dollerei, sonderna us Notwendigkeit. Auch,w eil man (Patioent) dann vielleicht relativ unbeschadet über die kritischte Zeit wegkommt.

Kumpel von mir hatte schweren Motorradunfall, den sedierten sie auch nach den OP, da sie sagten, dann "verschläft" er das Schlimmste.

Das Krasse ist: er war so schwer verletzt..Schädel-Hirn-Trauma, 17 Rippenbrüche, beide Pberschenklel, beide Handgelenke etcetc.. und 2 Monate später steht er da im Training, grinst, und meint "jetzt mal wieder"

Oh Mann..

:-)

Da machst du mir Hoffnung, dass sie wieder wie früher wird.

So ähnliche Verletzungen wie dein Kumpel damals hat sie auch... wie lange war dein Kumpel sediert?

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