Vor der Rohkost eine Fastenkur machen?

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5 Antworten

Mit einem vorgereinigtem Körper durch Fasten ist es auf jeden Fall leichter Rohkosternährung durchzuziehen und gewisse Heilungskrisen werden schon vorweg genommen. Aber auch vor der Fastenkur würde ich schon mindestens 3 Tage Rohkost essen, und am Vorfastentag nur Obst.

Am Morgen des ersten Fastentages (bitte nichts vornehmen, möglichst Zuhause bleiben oder zumindest in der Nähe einer Toilette) empfehle ich den Darm vollständig zu reinigen mit einer Macrogol-(PEG) Lösung: Eine Packung mit 30 Briefchen in Apotheke besorgen, Inhalt eines Briefchens wird in 125 ml Wasser aufgelöst, oder 8 Briefchen in 1 l. Sind also insgesamt 3,75 l Flüssigkeit, die innerhalb kürzester Zeit hinuntergekippt werden müssen. Achtung: Die Menge die auf der Packung empfohlen wird, ist für eine leichte Abführwirkung, für Menschen mit Verstopfung. Für eine gründliche Darmspülung (wie sie z.B. vor Darm-OP's gemacht wird) sind diese Mengen ungeeignet! Habe schon fast alles versucht: Rizinusöl, Bittersalz, Glaubersalz, Sauerkrautsaft und auch eingeweichte Trockenpflaumen. Mit PEG-Lösung ist die Reinigung am gründlichsten und habe ich am angenehmsten erfahren. Geschmacklich ist es zwar sehr gewöhnungsbedürftig (besonders wegen der großen Mengen), aber ich finde im Vergleich zu Rizinusöl, Bittersalz, Glaubersalz und Sauerkrautsaft das geringere Übel. Während des Fastens öfters mal mit einem Klistier oder Irrigator den Darm spülen (besonders die ersten Tage).

Nach dem Fasten empfehle ich täglich etwas milchsauer vergorenes Gemüse zu essen, um eine gesunde Darmflora aufzubauen, die die Nahrung besser aufschließen kann (besonders Vitamin B12). Ich bin skeptisch mit dem was in den Läden erhältlich ist, weil es höchstwahrscheinlich erhitzt ist und somit wertlos ist. Das bedeutet möglichst selber herstellen: Verschiedene Gemüsesorten kleinschnibbeln, besonders Kohl, aber auch viele wasserhaltige Gemüsesorten wie Tomaten und Gurken, diese zerstampfen so dass sie im eigenen Saft liegen (bitte sehr hygienisch arbeiten!) und in einem gereinigten Einmachglas oder ein größeres Glas mit Deckel reingeben, evt. noch etwas Salz und Zucker reingeben und Wasser. Das Gemüse sollte vollständig mit Wasser bedeckt sein, es sollte möglichst nicht an die Luft kommen. Deckel drauf und nur ganz leicht verschließen, so dass das Gas entweichen kann. Bei Zimmertemperatur etwa 3 Tage lang stehen lassen, am besten einen Teller drunter stellen, weil Flüssigkeit durch den Gärprozess oben raussprudeln kann. Zwischendurch immer mal mit einer Gabel oder Löffel die Blasen herausdrücken. Nach 3 Tagen müsste das Gemüse "durch" sein (je nach Zimmertemperatur), es schmeckt prickelnd-säuerlich. Deckel fest verschließen, im Kühlschrank aufbewahren und möglichst bald verzehren. Sollte sich eine weiße Haut mal oben bilden im fortgeschrittenen Stadium, würde ich das Zeug wegkippen. Deswegen auch immer darauf achten, dass das Gemüse mit Flüssigkeit bedeckt bleibt. Immer ein wenig davon in einem Rohkostsalat reingeben. Vom vergorenen Saft kann man einige Esslöffel als Starterflüssigkeit für den nächsten Ansatz verwenden

Ja, das ist durchaus sinnvoll, denn wenn du plötzlich von Kochkost auf Rohkost umstellst, ist das nicht so dass du rohe gesunde Lebensmittel mal eben verwerten kannst und dich super toll fühlst, nein. Da das ganze sich erst einmal mit dem Mucus, der durch die Kochkost verursacht wurde ansammelt, fermentiert und dann in den Kreislauf zur Reinigung geht, bzw. es findet auch leicht eine Rückvergiftung statt. Wenn dein Darm nicht ordnungsgemäß arbeitet und du nicht nach jeder Rohkostmahlzeit Stuhlgang hast, dann fault das ganze erst einmal eine Weile im Darm und dann hast du im Endeffekt eine Belastung, die solange bestehen bleibt, bis sich der Körper an die Rohkosternährung gewöhnt hat, was ungefähr einen Monat dauert. Daher macht das absolut Sinn erst einmal 3 Tage zu fasten oder unter Umständen sogar intermittent, bzw rational zu fasten, wenn du nicht jeden Tag Stuhlgang hast. Und Einläufe sind hier auch angesagt, da relativ schnell, relativ viel gelöst werden kann, womit dein Körper dann nicht klarkommt und mit Entgiftungserscheinungen reagiert.

Ja, das ist sogar der bessere Weg vorher zu fasten. Dazu reicht aber auch ca 5 Tage aus.

Wenn du es länger machst als 8 Tage, wird es Heilfasten. Dann gibt es einige Möglichkeiten, den Darm zu reinigen. Einläufe sind dabei mit die beste Variante. Einige trinken immer etwas Zitronensaft, im Wasser das man dabei immer trinken sollte und z war nicht zu wenig, beigemengt.

Wenn du sehr lange gefastet hast, dann kannst du nicht sofort mit großen und schweren Dingen das Essen beginnen, das endet meist sehr unangenehm und fällt dir wieder aus dem Gesicht, oder du bekommst üble Bauchschmerzen und Durchfälle.

Die Darmtätigkeit muss man dann erst wieder aktivieren und das macht man mit nicht zu süßen, ganz wenig Früchten als Verdünnung im Wasser, oder Säften in kleinen Dosen. Dann Brei nach ein paar Tagen und dann erst versucht man selbst sich mit weichen leicht verdaulichen Früchten. Wichtig ist, das auch die Säfte und Brei im Mund eine weile bewegt werden, und mit Speichel vermengt werden. Also nicht gleich runterschlucken.

Langes Fasten, kann starke Reaktionen auslösen, Reinigungsphasen. Die kann man auch mal im Bett durchstehen, wenns echt hart kommt. Ansonsten sollte man sich unbedingt auch trotzdem bewegen an der Luft und Sonne. Das dient neben Muskelerhalt auch zusätzlich als Stärkung. Frische Waldluft ist immer zubegrüßenm denn auch über die Lunge wird gereinigt und saubere Luft kann mehr Gifte aufnehmen usw. Sonne gibt Vit D direkt von der Haut gebildet und wer weis was noch alles, was wir noch gar nicht entdeckt haben.

Also wenn du dich gut fühlst dann rauß...unbedingt und vergiß die Flasche reines Wasser nicht(keine Mineralwässer!)

Ja..Darmspülungen gibt es auch in der Apotheke. Aber man beachte die Packungsbeilage. Unendlich Wasser kann man sich nicht in den Darm pumpen ne... Das holt dann die ganz alten Ablagerungen aus den Winkeln und auch die Stoffwechselendprodukte, die ja trotzdem weiter erzeugt werden.

Und wenn es das erste mal ist das du fastest, dann übertreibe nicht und achte auf deinen Körper. Eine Woche ist aber in der Regel nie ein Problem.

Stell dir vor, du bist in der Wildnis und findest nix zu essen..Eine Woche ist da kein Problem, solange du Wasser hast.

So was vergessen?

Hoffe nicht...

Gruß

Besprech das mit deinem Arzt! Ohne Ärztlichen Rat sollte man keine längere Fastenkur machen! Sowas sollte man nur unter ärztlicher Kontrolle machen!

Was bringt dir das genau? Bzw was bezweckt du damit?

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