Vor der Natur sind alle Menschen gleich?

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Das Ergebnis besteht aus 19 Abstimmungen

Passt nicht. 94%
Wäre verbesserungswürdig. 5%
Find ich gut. 0%

26 Antworten

Passt nicht.

Vor der Natur ist jeder Mensch einzigartig und anders als alle anderen.

Das menschliche Wesen ist wie eine komplexe Formel. Da gibt es bei unterschiedlichen Formeln auch diverse gleiche Parameter, aber einige Parameter sind andere. Doch jede Formel hat den Zweck, ein Ergebnis zu liefern. Auch Menschen mit "vielen gleichen Parametern" unterscheiden sich am Ende noch einmal durch die Ergebnisse.

Vor dem Gesetz alle Menschen gleich zu machen bedeutet neben anderem leider auch, per Gesetz anderer Meinung zu sein als die Natur. Die (unbeschädigte) Natur stellt jeder Kreatur immer das zur Verfügung, was es zum Überleben und zur Arterhaltung unbedingt braucht. Mit Gesetzen wird versucht, diese Gegebenheiten zu umgehen.

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Passt nicht.

Das sehen nicht mal die Löwen so. Junge Menschen sind denen lieber als alte. Scherz beiseite: Die Natur hat keine Wertung. Wertung ist eine rein menschliche Aktivität. Darum ist "vor dem Gesetz" richtig, weil auch das "Gesetz" eine menschlich-gesellschaftliche Festlegung ist und nicht in allen Gesellschaften gleich gehandhabt wird. Im Islam sind Gottgläubige gleicher als Ungläubige. Am verwerflichsten (des Todes) sind die Abgefallenen. Etwas weniger Idealismus und etwas mehr Realismus täte Dir gut.

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Passt nicht.

Nein, das wäre sinnlos zum einen weil dies für die Verfassung nicht relevant ist, zum anderen weil schlicht nicht alle Menschen gleich sind.

Genau genommen gibt es keine zwei Menschen die genau gleich sind, jeder ist anders, jeder ist individuell und das ist auch gut so. 

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Wäre verbesserungswürdig.

In der Biologie gibt es keine Einteilung in bessere oder schlechtere Menschen oder In Menschen erster, zweiter Klasse.  in der Hinsicht sind alle Menschen gleich.  Aber natürlich ist jeder Mensch einzigartig.  Aber viele Menschen werden leider wie Dreck behandelt. 

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Passt nicht.

Warum sollte man das ändern? Es geht im Text schließlich um einen Rechtsgrundsatz und nicht um Naturphilosophie. Naturgesetze erfüllen sich auch ohne dass sie jemand zu Papier bringt, also ob es nun im Grundgesetz steht oder nicht juckt Mutter natur nicht im geringsten. Ich finde den Vorschlag albern und unnötig.

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Natürlich sind vor der Natur alle Menschen gleich, denn kein Mensch kann sich den Gesetzen der Natur entziehen.

Diesen unumstößlichen Fakt auch noch in ein von Menschen gemachtes Gesetz zu gießen, wäre so überflüssig wie lächerlich. Das wäre also eine Schnapsidee.

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Kommentar von Hegemon
17.11.2016, 10:58

Völlig richtig. Allerdings hat ein Dicker mehr mit der Gravitationskraft zu kämpfen als ein Dünner, einem Menschen mit Bart wird im Winter das Gesicht nicht so kalt wie denen ohne Bart, und ein kluger Mensch ist in der Lage, das Rad zu erfinden, während ein dummer Mensch weiterhin die Steine schleppen muß. :-)

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Kommentar von NewKemroy
17.11.2016, 22:22

Und wie erklärt es sich, dass 16 andere Antwortende bestreiten, dass der Mensch vor der Natur gleich sei?

OK, aber wenn es in der Wirtschaftsordnung Strukturen gibt, die dieses Prinzip in einzelnen Bereichen im Hinblick auf Profit-Interessen missachten, dann könnte man doch mal einen Milestone setzen. Insbesondere dann wenn das genannte Fehlverhalten zu Armut, Wirtschaftskrisen, Leid und Krieg führen würde.

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Vor der Natur sind alle Menschen gleich?

Das stimmt offensichtlich nicht.

Das fängt bereits beim Aussehen an. Abgesehen von wenigen Ausnahmen (z. B. eineiige Zwillinge) sehen alle Menschen unterschiedlich aus, sind also schon optisch nicht gleich.

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Passt nicht.

Nein, denn das ist Unfug.

Jeder Mensch ist anders. Jeder von uns hat andere Vorlieben, einen anderen Geschmack, andere Interessen, wir unterscheiden uns optisch wie auch charakterlich.

Vor dem Gesetz jedoch müssen wir alle gleich behandelt werden, denn es ist nicht sinnvoll, jemanden härter zu bestrafen, nur weil er beispielsweise fettleibig ist oder schwerhörig.

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Wenn vor der Natur alle Menschen gleich wären, müßte man sie nicht noch vor dem Gesetz gleich stellen. Die verfassungsrechtliche Gleichstellung erfolgt schließlich genau deshalb, weil eben nicht alle Menschen gleich sind. Es gibt große, kleine, dicke, dünne, starke, schwache, kluge, dumme, schwarze, weiße, blinde, taube, bärtige und solche ohne Bart, welche mit Holzbein und welche ohne  ... usw. usf.

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Kommentar von NewKemroy
17.11.2016, 10:36

Ja, aber wäre es nicht wünschenswert, wenn in Bezug auf die Teilhabe an dem gesamten Planeten die Menschen gleich gestellt würden? Also quasi als Ziel.

Oder müsste man das dann anders formulieren?

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Passt nicht.

"Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich." bedeutet ja, das rechtlich alle gleichgestellt sind, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, etc.

Was meinst du also mit "Vor der Natur sind alle Menschen gleich"?

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Kommentar von NewKemroy
17.11.2016, 09:41

Ok. versetze Dich zurück in die Zeit der Siedler bzw. der Besiedelung von Nordamerika durch europäische Einwanderer. Ein Treck mit mehreren Planwagen fährt durch eine ausgedehnte Einöde auf der Suche nach fruchtbarem Land. Plötzlich werden 2-3 Menschen krank und man beschließt, dass sich die Gruppe aufspaltet. Die eine Hälfte fährt weiter während die andere Hälfte pausiert um die Kranken zu kurieren. Nun findet die weiterfahrende Hälfte ein begrenztes, fruchtbares Tal zwischen Hügeln. Und sie beginnen damit sich die Grundstücke abzustecken bis nix mehr übrig bleibt. Ein paar Wochen später kommt die zweite Hälfte des Trecks an und fragt, ob sie denn auch etwas vom Land abhaben könnten. Doch man entgegnet ihnen schulterzuckend, dass schon alles vergeben sei. Aber man bietet ihnen an für die erste Gruppe arbeiten zu dürfen, um das Land urbar zu machen.

Müssten nicht alle Siedler in diesem Beispiel den gleichen Anspruch auf das fruchtbare Land haben?

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Vor der Natur sind eben nicht alle Menschen gleich, denn der eine ist körperlich unversehrt, der andere nicht, auch die Intelligenz der Menschen ist nicht gleich, die Lebensdauer auch nicht, nicht die Körpergröße usw.


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Kommentar von NewKemroy
17.11.2016, 11:07

Aber das trifft ja auch auf die Formulierung "Vor dem Gesetz seinen alle Menschen gleich" zu.

Aber nehmen wir eitwas völlig Reduziertes. Zum Beispiel gibt es einzelne besondere Punkte im Weltraum. Zwischen Erde und Mond z.B. gibt es einen Punkt, an dem sich die Anziehungskräfte aufheben. Dieser einzigartige Punkt, sollte der nun demjenigen gehören, der zuerst eine Raumstation dort baut oder sollte er allen Menschen gehören?

Oder anders gefragt sollten alle Menschen in Bezug auf diesen Punkt gleich an Rechten sein? Oder sollte gelten: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst und darf alle anderen dann abkassieren?

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Passt nicht.

Die Menschen haben sich im Laufe der Zeit an Ihre Umgebung und Lebensweise angepasst. Z.B. müssten wir in dem Gebiet und wie die Inuit leben, wir würden nicht überleben. Die genetische Vielfalt bei den Menschen ist sehr groß und das ist auch gut so, denn ändern sich die Umweltbedingungen oder entsteht eine neue Seuche, würden zwar viele Menschen umkommen aber einige würden überleben.

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Passt nicht.

Für die Natur trifft es zu 100% zu, die wird sich aber auch einen feuchten Kehhricht darum scheren, was Du darüber denkst. So gesehen nur 70kg Biomase und fertig.

Die richtige Frage wäre eigentlich: "Für die Natur ist nicht jeder Mensch gleich, mancher ist besser, mancher schlechter"

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Passt nicht.

Leider impliziert die Frage Sozialdarwinismus. Das darf man offensichtlich machen, machen auch viel zu viele, bringt aber keine Erkenntnisse.

Im Grunde ist Mensch (lat. Homo sapiens sapiens) eine Artbezeichnung in der Biologie, wir (Menschen) bemühen das oft viel zu sehr um uns herauszuheben. Hinsichtlich des Habitats Erde sitzen wir mit der ganzen Artenvielfalt im selben Boot.

Wenn man den Mensch einzeln anschaut, würde ich eher sagen das Menschen eher ungleich sind, und auch nicht gleich sein wollen. Erkennbar ist ein starkes Bedürfnis einzigartig zu sein und ein Verlangen danach dafür akzeptiert zu werden. Anpassen und Abgleichen sind sozusagen Notprogramme.

So nun fällt mir nicht mehr viel ein was nicht als ein Verschwurbseln von Biologie und Sozialem daherkommt und noch mit der Frage zu tun hat.


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Passt nicht.

Es stimmt schon mal überhaupt nicht, dass alle Menschen von Natur aus gleich seien. Und "vor der Natur" (ist das eine Richterin?) sind alle nur insofern gleich, als dass sie geboren werden und sterben müssen.

Warum bin ich zum Beispiel kein Basketballstar von 205 Zentimetern geworden? Oder ein zweiter Elvis Presley?

Es wäre also unsinnig, einen solchen Passus in ein Gesetz zu gießen. 

Natürlich sind auch nicht alle Menschen vor dem Gesetz gleich: Ein Donald Trump wird anders behandelt als ein Joe Average. Dafür wird aber hierzulande eine Kassiererin bestraft, wenn sie ein halbes Fremdbrötchen knabbert. (Ich muss das wohl nicht weiter ausführen.)

Die Gleichheit vor dem Gesetz ist auch keine Verfassungswirklichkeit, sondern "nur" Verfassungsanspruch. Aber immerhin ein Anspruch ...

Und daher ist es gut, wenn so etwas im Grundgesetz steht: Eine Mahnung, den Verfassungsanspruch auch zu verwirklichen.

Gruß, earnest


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Passt nicht.

Was willst du mit "vor der Natur" ausdrücken? Das würde beinhalten, dass sich auch die Menschen untereinander als "gleich" ansehen, was sie definitiv nicht machen.

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Kommentar von NewKemroy
17.11.2016, 09:11

Zum Beispiel Boden. Niemand kann ohne Boden Leben. Die Beziehung des einzelnen Menschen zum Planeten als Grundlage für zum darauf herum laufen zu können.

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Passt nicht.

Aufs Gesetz hat der Mensch Einfluss, auf die Natur aber im weitesten Sinne nicht.

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Passt nicht.

An den Naturgesetzen hat der Mensch keinen Einfluss. 

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Weil wir die Naturgesetze weder ändern können noch auf den Weg gebracht haben, ist das ein merkwürdiger Vorschlag.

Außerdem sind vor der Natur nicht alle gleich.  Einige sterben an Krebs andere bleiben verschont. 

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Kommentar von NewKemroy
17.11.2016, 10:11

Du hast recht. Der Bauer Herbert hatte neulich entdeckt, dass unter seinem Grund und Boden (geerbt) in der Rheinebene Millionen Tonnen feinster Kiessand liegen. Diesen kann er jetzt exklusiv abbauen. Insofern ist der Bauer Herbert natürlich vollkommen ungleich (um nicht zu sagen unvergleichlich) zum Durchschnitts-Europäer. Und jeder Häusle-Bauer darf seinen Kiessand kaufen - wie nett.

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Passt nicht.

passt nicht

Männer sind nicht gleich Frauen,

Asiaten sind bereits körperlich unterschiedlich von z.B. Europäern,

Körperliche, genetische, soziale, umweltbedingte und viele weitere Unterschiede prägen jeden Menschen. Jeder Mensch ist natürlich individuell.

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