Vor dem Urknall gab es keine Zeit. Also war auch keine Zeit da in der eine Ursache für die Entstehung der Welt hätte wirken können. Hat Das Universum also kein?

8 Antworten

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Vor dem Urknall gab es keine Zeit.

Richtig erkannt.

Also war auch keine Zeit da in der eine Ursache für die Entstehung der Welt hätte wirken können

Der Urknall war vor 13,8 Milliarden Jahren - das Sonnensystem und die Erde entstanden vor ca. 4,6 Milliarden Jahren. Es lagen also einige Jahre dazwischen die auf die Entstehung der Erde wirken konnten.

Beziehst du dich jetzt dabei doch eher auf den Urknall, dann benötigt es in diesem Zusammenhang keine Zeit. Der Urknall entstand aus einer Singularität heraus und Singularitäten können spontan und zufällig auftreten.

Ne Frage. Zeit en steht ja durch die Expansion des Raumes oder?

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@Tommyleinchen

Zeit entsteht nicht permanent - sie entstand beim Urknall, ebenso der Raum und die Materie. 

Zeit ist abhängig von der anwesenden Masse und der Geschwindigkeit mit der man sich bewegt.

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M. E. hat Gott die Zeit überhaupt erst erschaffen.

Wenn man einen allmächtigen Gott in die "Gleichung der Entstehung des Universums" einsetzt, muss man zwangsläufig zu ganz anderen Ergebnissen kommen als wenn man Gott gänzlich ausschließt.

Die Ursache für den Urknall liegt außerhalb des Bereiches, der für die Naturwissenschaft zugänglich ist, d.h. außerhalb dieser Welt aus Raum und Zeit.

Die Ursache für den Urknall liegt also im "Jenseits".

Über das Jenseits wissen wir fast nichts, nämlich nur, dass es da einen Gott gibt und Engel, Geister, Dämonen, usw.

Vielleicht hat ja Gott einfach beschlossen, sich eine Welt aus Raum und Zeit zuzulegen, und er hat sie per Urknall erschaffen.

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-wenn Gott die Welt und auch das Universum erschaffen hat, wozu macht er sich dann die Mühe jeden einzelnen Planeten, Kometen, Sterne, Elemente, physischen Gesetze, usw. Zu erschaffen? Und wo kommt dieser Gott her? Hat ein weiterer Gott unseren Gott erschaffen und so weiter?
-Menschen sind ja perfekte Ebenbilder von Gott. Wie kann es dann sein dass die Menschen anfällig sind für Krankheiten? Hat Gott diese Krankheiten erschaffen und wir kämpfen mit unserer medizinischen Forschung gegen Gott? (Evolution von Lebewesen und Viren/Bakterien)
-der glaube ist eine altertümliche Art Wissenschaftliche Theorien aufzustellen (übernatürliche Theorien werden durch nathürliche Theorien/Fakten ersetzt):
Im alten Griechenland wurde Poseidon genutzt, um Erdbeben zu erklären. Heute weiß man, dass eine tektonische Plattenverschiebung Erdbeben auslöst.
-die Bibel behauptet, dass die Erde erst vor maximal 20.000 Jahren erschaffen wurde. Heute weiß man, dass sich die Erde vor ca. 4 Milliarden Jahren gebildet hat. Bewiesen durch evolutionäre Daten, Fossilien, Radiokarbondatierung und Eiskerne.
-Im Fall der Bibel wurden z.B. ganze Verse, Geschichten und Anekdoten zu irgendeinem Punkt verfälscht oder verändert. So enthalten z.B. Markus 9:29 und Johannes 7:53 bis 8:11 Passagen, die von einer anderen Quelle kopiert wurden. diese Tatsache demonstriert, dass die heilige Schrift nur ein Mischmasch aus kreativen Ideen verschiedener Personen ist, kein göttlich-inspiriertes Buch.
-In Wirklichkeit ist es nahezu unmöglich zu beweisen, dass etwas nicht existiert. Theoretisch könnte alles existieren. Damit der Glaube daran aber gerechtfertigt und unserer Aufmerksamkeit wert ist, muss es eindeutige Beweise für dessen Existenz geben. Ich schlage deshalb vor, dass ihr beweisen sollt, dass er existiert. Ansonsten macht es ja eigentlich keinen Sinn an ihn zu glauben oder allgemein in die Kirche zu gehen.

Ich könnte noch weiter machen, aber weil das sonst etwas lang wird frage ich, welche Argumente habt ihr, die meine Argumente entkräften und den Glauben an Gott stärken? Versucht mich zu bekehren bitte.

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