Vor dem Tod Auto geschenkt bekommen?

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7 Antworten

Problematisch ist hier, das die Anmeldung des Autos vom Erblassers u.U. als Annahme der Erbschaft gewertet werden kann. Es ist aber bei einer schon laufenden Insolvenz nicht ganz so relevant.


und auch in einer Insolvenz war.

Wenn er sich schon in der Privatinsolvenz befunden hat, dann wird die Insolvenz nahtlos als Nachlassinsolvenz vortgeführt. Das Auto wäre dann Teil der Insolvenzmasse. Ob eine Schenkung oder nicht ist irrelevant, da die Geschenke bei einer Nachlassinsolvenz mit einer gewissen Frist zurückgefordert werden können.

Relevant ist das Auto aber bei den Beerdigungskosten, dies sind nämlich Masseverbindlichkeiten also vorrangig zu begleichen.








Mal angenommen, dass die Schenkung Bestand hat. Dann kann es passieren, dass eine Insolvenzanfechtung oder eine Anfechtung nach dem AnfG kommt. Wenn das wider Erwarten nicht passiert, dann kannst Du das Auto tatsächlich behalten.

Ok, Danke schonmal.

Aber was soll ich jetzt tun? Soll ich das Auto bei mir zuhause stehen lassen,oder wieder zu seiner alten Wohnung fahren?

Da kommen doch bestimmt bald Leute die seine Wohnung nach wertbaren durchsuchen.

Ich möchte nur nicht,das ich das Erbe doch anerkenne,da ist sonst sehr viele schulden an der backe habe

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Wegen der Beweisproblematik solltest du das Auto besser nicht behalten, denn ansonsten könnte es leicht dazu kommen, dass deine Ausschlagung unwirksam ist

Geschenkt ist geschenkt. Du darfst das Auto behalten. Falls jemand etwas dagegen hat, dann sage dass du das Auto geschenkt bekommen hast.

Genau das selbe Problem habe ich derzeit auch! Mich würde mal interessieren was du jetzt getan hast? Konntest du das Auto behalten? 

Lg

Nein, leider musst Du das wieder abgeben. Es fließt wohl in die Insolvenzmasse.
Dennoch mein Beileid...

Korrekt. Denn unabhängig von den beiden anderen Antworten: Ob man einen Beweis hat ist egal. Schenkungen können angefochten werden.

Ich würde das Gericht im Rahmen der Ausschlagung über die Schenkung informieren und darum bitten, dass die Entscheidung getroffen wird, ob die Schenkung angefochten wird oder nicht.

Denn: Wenn das Auto sowieso nur einen geringen Restwert hatte so dass eine Verwertung nicht in Frage kommt, könnte die Schenkung anerkannt werden und man damit das Auto behalten.

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@mepeisen

du solltest weniger unsinn schreiben. natürlich kann eine schenkung im zweiten schritt auch angefochten werden und in der regel wird diese auch rückgängig gemacht bei solchen schuldnern.

bevor man aber etwas anfechten kann, muss darüber erst einmal ein beweis in der luft hängen. hat er den?

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@dielauraweber

du solltest weniger unsinn schreiben.

Bitte was? Was habe ich denn falsches geschrieben?

Vielleicht erst mal richtig lesen, was die Leute schreiben, bevor du so lospolterst.

Wenn es keinen Erben gibt, erbt das jeweilige Land bzw. der Bund (beispielsweise BGB §1936, §1942). Da natürlich der Fiskus keine Lust hat, über Steuergelder die Schulden von irgendwelchen Privatpersonen zu bezahlen, führt eine Nachlassinsolvenz durch. Dabei gelten die üblichen Spielregeln.

Bedeutet: Es kann eine Schenkungsanfechtung gemäß §134 InsO geben und die wird es auch üblicherweise geben.

Wo ist da also Unsinn drin?

bevor man aber etwas anfechten kann, muss darüber erst einmal ein beweis in der luft hängen. hat er den?

Hallo? Das Auto war auf den Verstorbenen angemeldet? Sicherlich wird auch noch irgendwo ein Kaufvertrag sein, womit bewiesen ist, dass hier ein Auto im Nachlass sein müsste?

Übrigens bezog sich mein Satz mit dem Beweis darauf, ob der Beschenkte nachweisen kann, dass es eine Schenkung war. Das ist nämlich wirklich egal.

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Wie hoch ist der Zeitwert ca ? 

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