Vor 9 Jahren haben mein Mann (gestorben Juni 2007) und ich das Haus an unserem jüngsten Sohn geschenkt, der nicht mehr in Solingen wohnt, sondern noch in Öste?

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9 Antworten

Ein guter Anwalt kann dir da weiterhelfen!

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Dürfte schwierig werden. "Im Guten" solltest du dir schon mal ganz aus dem Kopf schlagen und ob sich dein Anliegen juristisch ausreichend begründen lässt, solltest du mit einem Anwalt besprechen.

Schau mal hier: http://www.sozialrechtler.de/?seite=316

(ganz unten - grober Undank)

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Kommentar von Mignon4
15.06.2016, 06:19

Sich nicht kümmern ist nach meiner Auffassung kein grober Undank. Außerdem müßte das "sich-nicht-Kümmern erst einmal bewiesen werden und das ist für jeden sowieso etwas anderes.

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Hier liegt keinerlei Anfechtungsgrund vor, der etwa wg. Groben Undanks eine rückwirkende Aufhebung der Schenkung ermöglichen würde. Sofern der Beschenkte nicht freiwillig eine weitere Rückubertragung respektive eine (steuerpflichtige) Schenkung an seinen Bruder vornimmt, ist an den bestehenden Eigentumsverhältnissen nicht mehr zu rütteln.

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Geschenkt ist geschenkt. 

Solche Sachen sollte man sich im Vorfeld gut überlegen.

Wenn an die Schenkung nicht die Pflicht des "Kümmerns" im Schenkungsvertrag steht, dann kann man diese nicht rückgängig machen!

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Kommentar von monikamast
19.06.2016, 10:17

wir  haben unserem  Sohn vertraut, Wir haben auch nichts  beim Notar unterschrieben, ich weiß auch nicht, wie der Notar heißt, Außerdem haben wir keinen Schenkungsvertrag unterschrieben, Außerdem haben wir auf unser Haus in Hessen eine Hypothek aufgenommen, um das Haus in Solingen zu bezahlen. Das kann ich nachweisen.

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Wenn Dein Sohn im Grundbuch steht gehört das Haus Deinem Sohn.

Du hast Dich entschieden ihm das Haus zu schenken und dies kannst Du nicht rückgängig machen.

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"Kümmern" ist ein dehnbahrer Begriff. Die Schenkung rückgängig machen zu wollen, geht nach meiner Auffassung nicht. Es sei denn, wenn im Schenkungsvertrag die Pflichten deines Sohnes dir gegenüber explizit aufgelistet sind und er diese Pflichten nicht erfüllt, also den Vertrag verletzt. Aber selbst das ist vermutlich kein Grund für eine Rückgängigmachung der Schenkung. Du könntest ihn dann vermutlich nur auf Pflichterfüllung verklagen und vielleicht auf Schadenersatz.

Rechne damit, dass du deinen Sohn komplett verlierst, wenn du ihm das Grundstück wieder wegnehmen willst. Das zerstört den Familienfrieden, und zwar schon der reine Wille von dir.

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Dürfte kaum ohne Anwalt oder Notar gehen und recht schwierig werden, wenn es überhaupt  noch möglich ist, da dein Mann leider tot ist. Sein Wille ist ja nun nicht mehr rückgängig zu machen.

Übrigens bekommt dein älterer Sohn zumindest den Pflichtteil.

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Kommentar von AalFred2
15.06.2016, 08:58

Übrigens bekommt dein älterer Sohn zumindest den Pflichtteil.

Aber aller Voraussicht nach nicht vom Haus.

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Der jüngste Sohn steht nach der Schenkung im Grundbuch. Geschenkt ist geschenkt. Aus welchen Gründen auch immer. Es war auch der Wille seines Vaters.

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Kommentar von monikamast
19.06.2016, 10:22

Ich habe noch nicht einmal das Grundbuch gesehen.  Wir haben auch nichts beim Notar unterschrieben und ich kenne auch den Notar nicht, geschweige dann einen Schenkungsvertrag unterschrieben.

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Da geht garnichts!

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Kommentar von monikamast
19.06.2016, 10:28

Danke für die Antwort und doch suche ich einen Anwalt auf, da ich noch nicht einmal den Notar kenne, der die "Schenkung"  wie dann auch eventuell rückgängig machen kann, da wir nichts bei einem Notar  unterschrieben haben.

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