Von wem stammt folgende Klytämnestra-Übersetzung?

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3 Antworten

Es ist das vierte Epeisodion aus Aischylos' Agamemnon (vv. 1372-98). Aischylos' Agamemnon gehört zur Orestie, der einzigen vollständig erhaltenen Tragödien-Trilogie, bestehend aus Agamemnon, Choephoren ('Die Frauen, die den Weihguß für das Totenopfer darbringen') und Eumeniden ('Die Wohlgesinnten'), uraufgeführt 458 v. Chr. (Das die Trilogie abschließende Satyrspiel Proteus ist nicht erhalten.)

Es gibt verschiedene deutsche Übersetzungen der Orestie. Ich beschränke mich auf die neueren, also nach dem Zweiten Weltkrieg, erschienenen:

E. Buschor, Aischylos. Orestie. Drei Tragödien, München 1953.

J. G. Dorysen / W. Nestle / W. Jens, Aischylos. Die Tragödien und Fragmente, Stuttgart 1962. [Kröner]

O. Werner, Aischylos. Tragödien und Fragmente, München 1980. [Tusculum-Ausgabe, griechisch-deutsch]

E. Staiger, Aischylos. Die Orestie, Stuttgart 1986 [Reclam].

P. Stein, Die Orestie des Aischylos, München 1997. [Beck]

O. Werner / B. Zimmermann, Aischylos. Tragödien und Fragmente, Zürich/Düsseldorf 2005. [Tusculum-Ausgabe, griechisch-deutsch]

Quelle: R. Nickel, Lexikon der antiken Literatur, Düsseldorf/Zürich 2006.

Online gibt es eine ältere Übersetzung, und den griechischen Text: http://www.gottwein.de/Grie/aischy/ag0001de.php?submit=griechisches+Original

Eine Übersetzung des "Agamemnon" stammt von Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff (1885).

"Karl Gustav Vollmoeller hat die Orestie zwischen 1904 und 1905 ins Deutsche übersetzt und mit seiner für das Deutsches Theater Berlin erarbeiteten Bühnenfassung eine nach Aussagen damaliger Kritiker bedeutende Arbeit geleistet."

http://de.wikipedia.org/wiki/Orestie#B.C3.BChne

Beide Ausgaben sind aber anscheinend nicht online verfügbar, also kann ich dir leider nicht weiterhelfen...

Da vermute ich einen der Schlegel Brüder dahinter. Bin mir aber nicht sicher.

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