Von wann ist das HM 205-3 Oszilloskop von Hameg?

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Ich habe so eines, wenn ich mich recht erinnere klebte da mal ein Kalibrieraufkleber von 1986 drauf. Auf jeden Fall (fast) so alt wie mein C64 (den ich immer noch sporadisch benutze).

Gibt es ein Bild davon? Ich habe seit 1973 mit verschiedenen Hamegs gearbeitet. Mit einem Bild könnte ich den vielleicht zuordnen. Wie viele Kanäle hat der? Welche Bandbreite?

Es ist ein Analog - Digital Speicheroszilloskop. 20MHz Bandbreite und 2 Kanäle. Ein Bild hab ich so nicht, aber unter Google BIldersuche "Hameg 205-3"

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@Friese90

Wenn ich das Bild sehe, dann kann ich mich gut erinnern. Das waren schon die moderneren Geräte von Hameg. Ich denke gebaut nicht vor 1980 bis mindestens Mitte der 80er, wie auch Commodore sagt. Anfang 90 haben wir diese Geräte alle ersetzt und entsorgt (funktionsfähig an Heimelektroniker verschenkt mit allen Dokumenten). Für den Hausgebrauch sind sie noch heute gut und unverwüstlich.

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@jorgang

Die Dinger arbeiten ohne Computer bzw. Mikrocontroller. Der Digitalteil ist nichts anderes als ein 8-Bit A/D Wandler, mehrere schnelle RAM BAusteine die abwechselnd benutzt werden um die Bandbreite zu erhöhen, ein Taktgenerator der vom Trigger gesteuert wird und ein D/A Wandler zur Anzeige.

Die Auflösung beträgt also 8-bit vertikal und wenn ich mich recht erinnere waren weniger als 10 Samples/DIV in X-Richtung. Die Auflösung war also extrem grob, aber "zum gucken" gerade genug. Genaue Messungen kann man nur im Analogmodus machen.

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@Commodore64

Für die grobe Übersicht meist gut genug. Natürlich nicht für Präzisionsmessungen oder Dokumentation.Später hatte ich für die einfacheren Sachen bis heute den TDS3034. Bei den modernen Windows-basierenden Geräten habe ich mich nie so recht wohl gefühlt. Da hatten immer die IT-Leute die Finger mit dran und kastrierten die Geräte in der Funktion, weil sie behaupteten, dass diese Geräte im Netzwerk gefährlich seien. Somit konnte ich die nie richtig nutzen. Die IT-Leute hatten ja keine Ahnung, was so ein Gerät überhaupt macht. Aber IT hat die totale Macht in großen Firmen. Einen "defekten" TDS3034 habe ich auch privat. Da schwingt einer der 4 Kanäle, aber die Reparaturkosten sind zu hoch. 3 Kanäle reichen für den Hausgebrauch.

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@jorgang

Ich benutze immer noch ein Kombiscope. Die Software um den Speicher zur Dokumentation auszulesen kostet ein kleines Vermögen.

Wenn ich aber auf den "Drucken" Knopf drücke "rotzt" das teil aber das Bild im HPGL-Format heraus weil es denkt ich hätte da einen Stiftplotter dran. Das schöne an HPGL ist dass der Plotter mit den reinen Messdaten angesteuert wird. Dem Plotter wird die Skalierung für in Millimeter erklärt. Ändert man die entsprechend, erscheint das Bild vom Scope als Vektorgrafik auf dem PC Bildschirm und man kann die Messwerte direkt im Volt durch anklicken der Datenpunkte ablesen.

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@Commodore64

also: es gibt im ganzen gerät keinen 8 bit wandler. keinen einzigen ram,und mit den wechseln von irgendwas... passt auch nicht.war die frage nicht wie alt das gerät ist ? das gerät wurde ende der 70ige bis mitt der 80iger gebaut. es ist ein 2 kanal analog oszilloscop mit digitaler triggerung. eine auflösung je nach endbuchstabe und zahl bis inddie 40 mhz. und samples gab es damls noch nicht. eine analoge darstellung ist - mit sicherheit - hochwertiger als eine digitale auswertung, es sei denn es handelt sich um digisignale, die man auflösen will. da siehts dann anders aus. aber ein analoger oscar ist immer noch das feibnste was sich auf dem markt befindet. , wenn es um analoge signale geht. NICHT wenn es sich sowieso um digisignale und davon einen ganzen haufen handelt. das sind aber zwei welten, die man besser nicht zusammenporkelt.

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@servicesuche

Da stimme ich zu, dass man bei analogen Geräten immer noch die ehrlichste Anzeige hat. In der Anfangsphase der Digitalen wurde man ja viel von irgendwelchen Artifakten gelinkt, die mit dem Signal nichts gemein hatten. Man brauchte dann das analoge Gerät um festzustellen, ob das digitale Gerät was Vernünftiges anzeigt. Das ist aber inzwischen bisser geworden. Für die höheren Frequenzen gibt es aber meines Wissens nichts in Analogtechnik nichts mehr auf dem Markt. Das waren noch Zeiten mit der Tektronix Sampling Unit 3S2 und den S-4 - Einschüben. Wer erinnert sich?

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