Von Rundfunkbeitrag rückwirkend befreien, da ein Bafög-Empfänger in Wohnung?

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8 Antworten

Nö.

Es müssen ALLE Personen eines Haushalt für sich selbst einen Befreiungsanspruch haben, sonst muss derjenige der keinen hat, einen Beitrag für die Wohnung zahlen.

Ja, die rückwirkende Befreiung ist möglich. Aber zuerst muss dafür ja der Bafög Empfänger sich auf die Wohnung beim Beitragsservice anmelden. Und das geht nicht rückwirkend umzumelden vom bisherigen Beitragszahler wenn ich nicht irre. Daran wird es wahrscheinlich scheitern.

Eine rückwirkende Befreiung ist für 3 Jahre möglich !

Nur wird die dir nichts bringen,weil die Befreiung der Bafög - beziehenden Person nicht für dich gilt.

Oder lebt ihr in einer BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) in der Einkommen auf den gemeinsamen Unterhaltsanspruch angerechnet wird bzw. ihr zum gegenseitigen Unterhalt verpflichtet seid,so wie es z.B. bei Eheleuten oder bei einer eingetragenen Lebenspartnerschaft wäre ?

Und was bringt es dann den anderen in der Wohnung, wenn einer wegen Bafoeg befreit ist? Es muss einer gemeldet sein, der dann auch zahlt, das ist korrekt. 

Der Bafoeg Empfänger kann sich befreien lassen, die anderen hingegen müssen zahlen, was willst du da rückwirkend zurück erhalten? Läuft also alles korrekt bei euch, einer muss zahlen und einer zahlt. 

Die Befreiung gilt nur für den Bafög-Bezieher selber, seinen Ehepartner, bzw. den beim Standesamt eingetragenen Lebenspartner bei einer gleichgeschlechtlichen Ehe und die minderjährigen Kinder der Bafög- Beziehers. 

Wenn neben der befreiten Person eine weitere Person in der Wohnung wohnt, die nicht befreit werden kann, muss diese zahlen. Ausnahme: Ehepartner oder eingetragener Lebenspartner oder Kind unter 25 Jahren. Deine Idee bringt also leider nichts, bleibe angemeldet und spart euch den Aufwand mit dem Befreiungsantrag.

mepeisen 21.08.2017, 22:57

Wobei man dazu sagen muss: Wenn der Ehepartner gut genug verdient, kriegt der andere auch sowieso nicht mal ebend eine volle Stütze und damit fällt dessen Befreiungsgrund sowieso wieder weg. Die Anzahl der Fälle, wo diese Regel trifft, sind wohl nicht so hoch.

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Also, weiß nun:

Solange Sie von einer Person Kenntnis haben, die nicht aufgrund von ALG, Bafög etc. befreit ist, haben sie das Recht, die Gebühren dort einzutreiben. 

Also meldet denen am besten nur eine Person, bei der es am wahrscheinlichsten ist, dass sie befreiungsberechtigt wird... Das hätte mir für das letzte Jahr 210 Euro gespart :-(   

kevin1905 21.08.2017, 18:00

Personen sind verpflichtet sich amtlich zu melden und die Rundfunkanstalten dürfen diese Daten abgreifen.

Auch gibt es dort keine Wahrscheinlichkeiten. Man kann 10 mal BAFöG und 100 mal ALG II beziehen, so lange man von der Leistung bewilligenden Stelle keine Bescheinigung hat und einen Antrag stellt wird man auch nicht befreit.

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kzumollegah 21.08.2017, 18:15
@kevin1905

Achso, wusste nicht, dass die auf das Amt zugreifen dürfen. Dann hast du natürlich Recht

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