Von Islam zum Christentum wechseln?

17 Antworten

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Ich denke, es hängt auch davon ab, wie stark deine Eltern dir in anderen Bereichen deines Lebens sagen, was du zu tun hast.Wenn das ziemlich stark ist, wird dein Wechsel vom Islam zum Christentum sicher sehr viel Streit verursachen. Für diesen Fall empfehle ich dir, dich weiter mit dem Christentum zu beschäftigen, zu Gott zu beten, ABER NICHT OFFIZIELL zu wechseln, Das kann warten bis du wachsen bist!
Wenn hingegen in anderen Lebensbereichen deine Eltern Entscheidungen respektieren, auch wenn sie ihnen nicht gefallen, rede einfach mit ihnen! Offiziell darfst du mit 14 Jahren deine Religion aussuchen.

Ich finde es stark, dass du dir da Gedanken machst und Christ werden möchtest und wünsche dir Gottes reichen Segen!!!!

Danke für den Stern!

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Ich persönlich halte ja die Religionen für Quatsch. Aus der Perspektive rate ich dir: beschäftige dich im Geheimen mal mit verschiedenen Weltanschauungen, auch mit Atheismus, Agnostizismus, Buddhismus. Wikipedia ist da ein guter Anfang. Und triff dann eine Entscheidung, was du wirklich glaubst und was nicht, oder ob du sagen musst: Ich weiss es einfach auch nicht. Das ist eine viel bessere Einstellung als die ganzen Leute, die meinen, sie müssten andere bevormunden oder terrorisieren.

Die eine Frage ist, was du glaubst, die andere, was du nach außen sagst. Wenn du nicht der große Denker bist und alles ganz genau wissen musst und dich in etwas reinsteigerst, sondern nur ein gutes Leben führen willst, dann empfehle ich dir, einen moderaten Islam zu leben. Sprich: du machst die üblichen Rituale mit, die in eurer Kultur gelten, aber du lässt dir in deiner Lebensführung nicht von deinen Eltern und deiner Familie reinreden. Es ist deine Sache, ob du einen Sekt trinkst oder mit einem Mädchen schläfst oder später vielleicht auch eine Christin heiratest. Du musst ihnen ja nicht alles auf die Nase binden, aber sie müssen auch lernen, dass du dein eigenes Leben hast. Zur Not kannst du später in eine andere Stadt ziehen, falls der soziale Druck zu groß ist. Überleg dir immer gut, was für Konsequenzen eine bestimmte Handlung hat. Im jugendlichen Alter zu konvertieren, halte ich für keine gute Entscheidung, wenn du in einem strenggläubigen Umfeld lebst. Zu viel Stress, zu viel Risiko. Lieber kontinuierlich diskutieren, kritische Frage stellen und die Grenzen nach und nach erweitern.

Was du machen kannst, um den Glauben an den Gott, der sich uns m. E. in der Bibel offenbart, zu finden bzw. zu stärken:

- In der Bibel lesen. Am Anfang vielleicht eines der 4 Evangelien des Neuen Testaments und danach den Römerbrief.

- Bibelstellen aufschreiben, die dich besonders ansprechen.

- Christliche Literatur zur Bibel lesen oder Predigten hören. Im Internet gibt es eine große Auswahl, z. B. bei Sermon-online .de

- Mit anderen Christen über den Glauben sprechen.

- Eine christliche Kirche / Gemeinde besuchen, die eine bibeltreue (auf die Bibel ausgerichtete) Verkündigung hat und in der es dir gefällt und du dich wohlfühlst. Du könntest dir verschiedene Kirchen / Gemeinden und ihre Veranstaltungen anschauen und überlegen, wo es dir am besten gefällt und du bleiben möchtest.

- Gott im Gebet deine Gedanken mitteilen, ihm alles anvertrauen und mit ihm wie mit einem Freund und Vater sprechen. Du kannst ihn fragen, dass er dir helfen soll, ihn zu finden, sein Wort (die Bibel) zu verstehen und seinen Willen für dein Leben herauszufinden und zu leben.

Falls du sehr jung bist, kann ich nur dir empfehlen den weisen Rat von @Eselspur zu befolgen,denn dass ein Austritt aus dem Islam nicht so leicht ist scheinst du offensichtlich zu wissen ...oder zu erahnen . Es beinhaltet auch in Europa etliche Gefahren,vor allem wenn deine Eltern einen Radikalen Islam befürworten .

Ich habe aber irgendwie den Eindruck das du dir  nicht wirklich darüber im Klaren bist das eine Konversion zum christlichen glauben etwas ganz anders bedeutet,als nur den Islam zu verlassen .

Auch das Christentum verlangt dem Menschen einige ab zumal was das sittliche Verhalten anbelangt .Und was die Selbstverleugnung (das sich selbst zurücknehmen )anbetrifft .

Allerdings leben wir als Christen in  Freiheit der Kinder Gottes welches uns von unsinnigen knechtenden Menschen Gesetzen befreit hat .Das vorherrschenden Verhalten in Europa ist aber längst kein christliches Verhalten mehr .

Wir befolgen die 10 Gebote und versuchen die Nächstenliebe zu allen Menschen egal welcher Rasse und Herkunft  zu praktizieren aus Liebe zu Gott . 

https://www.youtube.com/watch?v=BvlaL83z9bs

Ich habe lange mit den Gedanken gespielt zu konvertieren was muss ich alles beachten ?

Kennst du denn den Glaubensinhalt des Christentums? Hast du zumindest einmal das Johannesevangelium gelesen und den Römerbrief?

Im Mittelpunkt des Christentums steht eine persönliche private Gebets- und Liebesbeziehung zwischen Gott und Mensch. Lebst du die?

Du kannst durchaus zum Christentum wechseln, ohne dass deine Eltern das merken. Erst mit der Zeit werden sie und deine Freunde das merken, wenn du dich veränderst.

Verbieten kann dir das niemand, denn in Deutschland herrscht Glaubensfreiheit und Religionsfreiheit. Aber deine Eltern können dir Schwierigkeiten machen. Dann wird dein christlicher Glaube auf die Bewährungsprobe gestellt.

Schau mal in die Bibel rein, z.B. hier:

http://www.bibleserver.com/text/GNB/Johannes1

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