Von Innen gedämmtes Haus von Innen dämmen!:)

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7 Antworten

Innendämmung ist Haus kauttdämmen und die Bewohner durch Schimmel krank machen!

Bei der Dämmung kommt es vor allem auf 2 Fakten an: 1. Das Mauerwerk muß die Wärme Speichern (Dämmaterial ist ja fast nur Luft, die ja keinen nennenswerten Wärmeinhalt hat) 2. Die Temperatur von außen (z.B. -20°C) nach innen (23°C) steigt durch die Mauer hindurch an. In Dämmaterial geht dies langsam, in Ziegel sehr schnell (bessere Leitfähigkeit). Entscheidend ist nun, wo der Taupunkt im Mauerwerk bzw. der Isolierung ist. Obendrein ist wichtig, ob sich dort das Wasser aus der Luft zu Tröpfchen bilden kann, aber dann wieder nach außen abdampfen kann.

Ist nun Isolierung innen, ist der Taupunkt im Raum an der Wandoberfläche, die dadurch also immer feucht wird (Luftfeuchtigkeit im Raum durch das Ausatmen). Es bildet sich Schimmel! --> Ungesund!!

Ist die Isolierung außen und gut verarbeitet und berechnet, dann ist der Taupunkt in der Isolierung bzw. zwischen Isolierung und Mauerwerk, eventuell auch eben in der Mauer. Nun kann also die Isolierung naß werden (im Vortrag von Konrad Fischer unten Beispiele dafür!) oder aber die Wand und die Isolierung. Auch da ist eine Belüftung oft nötig!!!

Konrad Fischer ist da einer der ehrlichen Fachleute!

http://www.konrad-fischer-info.de

Schaut Euch seinen ganzen Vortrag an, den ich unten als Film verlinkt habe:"Altbau & Energiespargesetze: Wahnsinn oder Methode?"

Das ist ein Fachvortrag vor Spezialisten, aber für jeden superleicht zu verstehen!

Supergedämmte Häuser sind jedenfalls eine ungesunde und überteuerte Dummheit! Ein Haus benötigt zum "leben" Energie- und Luftaustausch! Und die Luft dabei nicht über Wärmetauscher, denn das macht krank!!

Schaut auch den Film vom NDR an: "45 Min: Wärmedämmung-Der Wahnsinn geht weiter (NDR v 26.11.12)"

ww w.youtube.com/watch?v=AWD0HeZLufM

http://psiram.com/ge/index.php/Ziegelphysiker

Passt nahtlos in den übrigen Verschwörungstheorie-Unsinn, den Josua praktisch zu allen Themen verbreitet.

Übrigens: Warum schauen denn die Webseiten der ganzen Cranks und Crackpots eigentlich immer so aus, das man beinahe Augenkrebs davon kriegt? O-o

Eine miserabel zusammengeschusterte Blinker- und Fähnchen-Seite wie vor 15 jahren ist praktisch schon ein erstes Anzeichen für sinnfreien Inhalt!

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@realfacepalm

PS: Der Großteil der Antwort Josuas pro Aussendämmung und gegen Innendämmung mit Erklärung des Taupunktes ist übrigens richtig - das ich das noch mal sagen kann.....

Ab der Erwähnung Konrad Fischers gehts deutlich bergab...

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Wenn es die Fassade auch nur irgendwiue zulässt, dann mach dort eine gute Außendämmung drauf und reiß innen die Innendämmung weg. Das ist bauphysikalisch der sicherste Weg. Tipp: Falls Du die Fenster dabei auch tauschst, dann auf Seiten, die direktes Sonnenlicht abbekommen, nicht die besten Gläser mit Beschichtungen verwenden, da mit denen die Sonne nicht mehr die Innenräume wärmen kann. Das wird m.E. bei der Norm für die Wärmeberechnungen nicht ausreichend gewichtet.

Falls Du wirklich und absolut nicht außen dämmen kannst, dann reiß die alte Dämmung raus, hol Dir einen Fachmann für die Innendämmung, und mach alles richtig neu. Für Bad am besten noch eine kleine Lüftung mit Wärmerückgewinnung andenken. Das wichtigste bei einer Innendämmung sind die Abdichtungen der Übergänge, Anschlüsse an Fenster und Türen und ähnliches. Wenn das nicht absolut dampfdicht ist bringt die Innendämmung weniger und durchfeuchtet schlimmstenfalls allmählich.

Mit einer kompletten Innendämmung machst Du die das gesammte Wohnraumklima kaputt,die Wände können keine Wärme mehr speichern,und der Feuchtigkeitsaustausch über die Wände exestiert nicht,da ist Schimmelbefall vorprogramiert.Da solltest Du nicht über weitere Innendämmung nachdenken,sondern darüber sie zu entfernen und eine fachgerechte Aussendämmung anzubringen!

dafür speichert die dämmung die wärme dann besser oder ?

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@Daimentree

Die Dämmung speichert gar keine Wärme,das ist ja des Problem,und Feuchtigkeit nimmt sie auch nicht auf,und leitet sie nach aussen wie Mauerwerk.Bei einer Aussendämmung wird die von innen kommende Feuchtigkeit abgeleitet,und das Wohnraumklima bleibt erhalten.

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@andie61

ANTWORT VON wollyuno : wenn du noch was tun möchtest wären Dachlatten anbringen die zwischenräume mit mineralwolle zumachen und darauf Rigipsplatten,die schließen nicht so dicht ab so das noch luft zirkulieren kann das ist äußerst wichtig. Kann ich das machen? oder SACHIMMELALARM!!

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@Daimentree

Wenn die alte Innendämmung darunter bleibt dann hat der Vorschlag fatale Folgen.Die Luftfeuchtigkeit kondensiert auf der Innendämmung,und die Dämmwolle wird nass und es fängt heftig an zu schimmeln!Wenn Du die alte Innendämmung entfernst und die Lattung und Dämmwolle auf dem Mauerwerk anbringst dann geht das.Du musst nur aufpassen das keine Kältebrücken entstehen.

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@andie61

Jede diffusionsoffene Dämmung kann Feuchtigkeit aufnehmen, wenn die in ihr befindliche Luft am Taupunkt Wasser hinterlässt. Die Frage ist, wie schnell die Rücktrocknung erfolgt und mangels kapillarem Wassertransport sieht es bei Styropor und Mineralwolle sehr schlecht aus. Da hat der Konrad Fischer nun mal Recht, weil die Physik auf seiner Seite ist. Wie bitte trocknet eine Bestandswand nach aussen ab, wenn davor das relativ dichte WDVS klebt? Das geht nicht, aber Wohnraumfeuchte drängt von innen her nach, weil die Feuchtewanderung naturgemäß von warm nach kalt erfolgt.

Eine kapillaraktive Innendämmung funktioniert sehr gut, wenn die innere Oberfläche vor Raumluftfeuchte durch viel Wärmestrahlung geschützt ist. Wärmestrahlung erwärmt die Oberfläche direkt. Daran erwärmt sich die Raumluft. Wärmer werdene Luft bekommt ein größeres Wasserdampfaufnahmevermögen und eine geringere rel. Luftfeuchte. Die Luftschicht direkt vor der Wandoberfläche ist also trockener als die Raumluft. Die Innendämmung ist vor Feuchte geschützt und der Taupunkt wandert nach aussen, weil es in der Wand deutlich trockener wird.

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wenn du noch was tun möchtest wären Dachlatten anbringen die zwischenräume mit mineralwolle zumachen und darauf Rigipsplatten,die schließen nicht so dicht ab so das noch luft zirkulieren kann das ist äußerst wichtig

Innendämmung ist immer problematisch und gehört in die Hände von Experten. Irgendwo eine Wärmebrücke und dort kondensiert Wasser aus. Befindet sich dieser Punkt igendwo im Verborgenen, wächst der Gammel (Schimmel) ungehindert bis er irgendwann bemerkt wird.

Wenn du trotzdem unproblematisch mit verschiedenen Dämmmaterialien experimentieren willst, kannst du dich hier kostenlos austoben : http://www.u-wert.net/

Wärmebrücken sind dort ein Problem, wo im Inneren kalte Oberflächen entstehen. Wird mit viel Wärmestrahlung geheizt und verlässt man sich nicht nur auf die schlechte Wärmeverteilung durch die Warmluft der Heizung (Luft ist ein sehr schlechtes Medium zur Wärmeübertragung!), so gibt es auch an den üblichen Wärmebrücken keine kalten Oberflächen.

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Zum Glück ist die nicht besonders effizient! Innendämmungen sind immer kritisch, da sie den Taupunkt weiter ins Hausinnere verlagern. Mach eine Dämmung außen oder innen mit Lüftungsanlage oder mach garkeine Dämmung.

Innendämmungen sind effizienter als Aussendämmungen, weil mit Innendämmungen trotzdem noch an der Fassade die Strahlungswärme (Energie) der Sonne genutzt wird (diese bremst im Winter den Heizwärmestrom - dämmt ihn also ein) und die Fassade wird auch durch Einspeicherung der "Tageswärme"  über dem Taupunkt gehalten wird.

Nur bei den leichten WDVS fällt die Fassadenoberfläche oft unter den Taupunkt und feuchtet auf. Wird die Innendämmung gegen Raumluftfechte durch eine warme Wandoberfläche geschützt, so verlagert sich der Taupunkt in der Wand durch Austrocknung eher nach aussen. Wo keine Feuchte in der Wand ist, kann kein Kondensat ausfallen.

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@Onki73

Der Fragesteller selbst schreibt, dass die Innendämmung nicht besonders effizient ist.

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reiß die alte dämmung ganz raus und mach ne enue bessere rein wenn du immer so weiter machst mit noch eine und noch eine dann hast du bald keine wohnraum mer :D

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