Von Hund gebissen? Angst!?

5 Antworten

Bitte um Himmels willen versuche diese Rudelführertipps zu missachten, denn genau die werden wohl dazu geführt haben, das der Hund nun ins Fight geht, weil Freese (erstarren), Fiddle about/Flirt (Übersprungsverhlaten/Beschwichtigung) bis jetzt missachtet worden sind und Flight (Flucht) nicht gegeben sondern eingeschränkt worden ist. 

Ich halte seit nun guten 30 Jahren Hunde, keiner meiner Hunde hat je einen Gast gebissen und das wird sicherlich auch weiterhin so sein. 

Seh dem Hund nicht direkt in die Augen, stelle Dich seitlich hin, verhalte Dich ruhig. Lauf mit einem gewissen Abstand an diesem Hund vorbei, ignoriere ihn und lass einfach Leckerchen fallen. 

Sprich sie nicht an und erst Recht bedränge den Hund nicht, schau sie nicht frontal an, schau an ihr vorbei, rede ruhig mit ihr und geh vielleicht seitlich in die Hocke, aber ALLES aus einem gewissen Abstand. 

Die Halter allerdings könnte ich verteufeln, denn es ist wirklich mehr als nur traurig zu hören, das jemand gebissen worden ist und nun Angst vor Hunden oder auch vor diesem Hund hat. 

Bei einem Hund der schon Angstverhalten zeigt, sollte man versuchen so gut wie möglich mit zu arbeiten und wenn man das nötige Fachwissen nicht besitzt, so gibt es gut ausgebildete Trainer.

Was das zurückweichen angeht, so würde ich nicht stehen bleiben, denn sie wird sicher nicht dann nett Pfötchen geben wenn Du stehen bleibst und einen auf "ich bin stärker als Du" machst. Wenn Du stehen bleibst, drehe Dich langsam seitlich und schau sie niemals direkt oder gar vorn über gebeugt an.

M.M.n. sollten die Halter mit diesem Hund trainieren, es geht gar nicht, das ein Hund jemanden beisst. Dass sollte mit allem an Schutzmaßnahmen verhindert werden, was möglich ist.

Wenn ein Maulkorb wirklich nötig ist, dann sollte aber dieser vorhergehend trainiert werden, sonst macht er den Hund nur noch aggressiver.

Auch sollte geschaut werden, das der Hund IMMER genug Ausweichmöglichkeiten hat, also weder in eine Ecke gedrängt wird oder aber wegen Einrichtungsgegenständen nicht die Möglichkeit hat weg zu kommen.

Ich halte seit nun 3 Jahren eine ängstliche Hündin, diese hat ein einziges x geknurrt aber nur weil sie mich beschützen wollte, ansonsten bekommt sie von mir IMMER die Möglichkeit weg zu gehen. Gäste werden dazu angehalten sie von selbst kommen zu lassen und sie niemals zu bedrängen, sie kann IMMER ausweichen wenn sie möchte und notfalls wenn es ihr zu viel wird hat sie die Möglichkeit ins Schlafzimmer zu gehen.

Allerdings Gäste die sich hier hinsetzen und sie missachten, die möchte sie dann unbedingt näher kennenlernen ;-) Aber nur mit guter Absicht.

Sollte die Hündin von Deinem Freund dann eine Kontaktaufnahme zeigen, versuch sie nicht zu streicheln und bleib einfach ruhig sitzen, starre sie nicht an, sondern schau leicht an ihr vorbei und sprech sie erst einmal auch nicht an, ruhig bleiben und ruhig verhalten ist oberstes Gebot. Schnelle hektische Bewegungen könnten als Angriff gewertet werden und initiieren einen Gegenangriff. 

Mir tut es unendlich leid, das Du jetzt Angst vor so wunderbaren Wesen wie Hunden hast und mir tut es genauso leid, das der Hund gebissen hat! 

Angst nach einem Hundebiss ist völlig verständlich, ich kann es mir bei mir selber zwar nicht vorstellen, aber ich wurde auch noch nie gebissen und wer weiß schon wie man sich danach fühlt.

Ich würde mit deinem Freund darüber reden, ob es irgendeine Lösung geben könnte dass du am Anfang dort sein kannst ohne dass du dem Hund zu Nahe kommst und der Hund aber nicht weggesperrt werden muss. Vielleicht verfliegt die Angst ja auch wieder mit der Zeit.

ich konnte mir früher auch nicht vorstellen jemals angst vor einem Hund zu haben 😅danke für deine Hilfe

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@vikiikiv

Ich kenne auch jemanden der hat wirklich panische Angst vor Hunden. Vor großen Hund sowieso immer und wenn sie kleiner sind hat er zwar anfangs Angst aber da legt es sich manchmal wenn er den Hund öfters sieht.

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Eigentlich ist es nicht deine Aufgabe dir Sorgen um den Hund zu machen, sondern die seines Besitzers. Wenn er dich als Gast in seinem Haus hat, hat er als Rudelführer dafür zu sorgen, dass du sicher bist.

Ignoriere den Hund, starr ihm nicht in die Augen, aber weiche auch nicht vor ihm zurück. Wenn du dich setzt, setz dich nicht auf eine Bank wo er darunter liegt. Niemals. Das betrachtet er als seine Höhle und wenn du die Beine bewegst, geht er drauf los.
Und mach dir klar, dass nicht alle Hunde so sind! Versuche Freundschaften mit braven Hunden zu schließen um deine Angst nicht auszuweiten!

Ich weiß dass der Hund mich nie von vorne angreifen würde, weil sie viel zu viel angst hat, ich versuch ihr nicht den Rücken zuzudrehen, und versuche nicht zurück zu weichen, was mir allerdings extrem schwer fällt 😅 ich weiß glücklicherweise dass nicht alle Hunde so sind (hab auch nur vor ihr angst) und auch dass sie es nicht böse meint, aber die angst bleib iwie. Danke für deine Tipps :) ich werde versuchen alles umzusetzen

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Ich glaube, die Hündin will dich einfach vertreiben und der Grund ist eigentlich völlig egal, denn mit Mitleid macht man die Situation nur schlimmer!
Der Hundebesitzer müsste ihr ganz klare Grenzen aufzeigen, z.B. dass sie sich auf ihre Decke legen muss, wenn du im Raum bist. Das gibt dir, aber auch dem Hund, ein Gefühl von Sicherheit, denn der Rudelführer managed die Situation, also fühlt sich der Hund nicht gezwungen es zu tun!
Nach einer Weile wird dich der Hund bestimmt als Teil der Familie akzeptieren, aber bis dahin muss diese Familie dich schützen! Das ist deren Pflicht! Sonst sind sie nicht geeignet diesen Hund zu halten!!!

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@MadMona

Unsinn, der Hund braucht einen Halte mit Verständnis für das Wesen Hund. Kein ängstlicher Hund müsste je beissen, wenn die Halter Rücksicht auf die Befindlichkeiten des Hundes nehmen würden. 

Was bringt es wenn der Hund auf der Decke liegt und seine Angst aushalten soll? 

Wenn Du vor etwas Angst hast, bringt es wenig bis gar nichts wenn man Dich wo fixiert und Dir mitteilt Dich von dem was Dir Angst einjagt zu entfernen. 

Der Hund hat nichts anderes getan als zu versuchen sich selbst zu schützen, weil die Halter dazu nicht in der Lage sind, wenn man das zumindest aus der Sicht des Hundes betrachtet. 

Der Hund könnte sich z.B. hinter einem Familienmitglied stellen, damit dieser als Barriere zwischen dem Angstauslöser und dem Hund fungiert. Ein auf die Decke verfrachten während der Angstauslöser sich frei bewegt wird früher oder später vermutlich wieder zu einem Biss führen und diesmal vermutlich ohne jegliche Vorwarnung. 

Dadurch wird dem Hund doch nicht die Angst vor dem Menschen genommen!! 

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Das kann doch nicht dein Ernst sein?
Was es bringt den Hund auf die Decke zu schicken? Nun, er lernt erstens, dass niemand seine Angst teilt, es keinerlei Grund gibt sich aufzuregen und nach einer Weile lernt er, dass überhaupt nichts schlimmes passiert.
Lässt man den Hund Deckung hinter den Beinen suchen, tröstet ihn vielleicht gar noch, so bestätigt man damit sogar noch, dass die Situation beängstigend ist. Mitleid hilft hier überhaupt nicht weiter.

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@MadMona

Nein, das "kann" nicht mein Ernst sein, es IST mein Ernst! 

Bitte beschäftige Dich dringend mit Lernverhalten von Hunden, Angst kann nicht verstärkt werden, nicht mit positiver Zuwendung.

Das beweisen physiologische Vorgänge im Säugetierkörper! 

Bei Angst herrscht Stress, Stress führt zu einer Sezernierung von Cortisol, positive Zuwendung lässt Oxytocin sezernieren und Cortisol und Oxytocin sind Antagonisten. Somit reduziert sich die Angst und auch die Gefahr von darauf folgender Aggression. 

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Ach, dann fürchtest du dich auf einem sinkenden Schiff sicher weniger wenn dich jemand knuddelt, ja? Also mir ist da jemand lieber der klare Ansagen macht was ich in der Situation zu tun habe.
Und SO funktioniert ein Hund! Entweder der Besitzer übernimmt die Ansagen, oder der Hund wird sich niemals sicher fühlen und gezwungenermaßen selber sich und das Rudel schützen!

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@MadMona

Ich hatte glaube ich schon einmal geschrieben, das Du Dich bitte mit lerntheoretischen Erkenntnissen bezüglich Hunde beschäftigen möchtest. 

Ein sinkendes Schiff mit der Aussicht auf den Tod ist wohl ein mehr als kläglicher Versuch Deinerseits biologische Vorgänge wegzureden. 

Auch hatte ich Dir eine Erklärung für meine Aussage gegeben und nimmst Du in einem dieser Momente von einem Hund, eine Speichel- Urin- oder Blutprobe wirst Du eine hohe Konzentration von Cortisol vorfinden, diese Aussage wird Dir auch ein TA bestätigen können. 

Aber für Dein mangelhaftes Wissen bezüglich dem Lernverhalten von Hunden bin ich nicht zuständig, ich bin nur Hundeverhaltenstherapeutin und keine Lehrerin an einem Brettergymnasium. 

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