Von Evangelisch zur Orthodox umtaufen?

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8 Antworten

Ich würde aber gerne wie meine landsleute der Orthodox Christlichen Kirche angehören

Das ist soweit kein Problem, wende dich hierfür an den zuständigen Vertreter (meines Wissens in München und/oder Berlin), ein Wechsel sollte soweit problemlos möglich sein.

Zur Taufe: Üblicherweise wird die Taufe -sofern trinitarisch durchgeführt- von allen großen Kirchen und ebenso den orthodoxen Kirchen anerkannt. Es dürfte also unnötig sein, dich nochmals zu taufen. Indes wird meist die sog. Myronsalbung wiederholt (d.h. die Firmung), da sie ein notweniges Sakrament darstellt. In der Magdeburger Erklärung wird betont, das die Taufen in Deutschland gegenseitig anerkannt werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Magdeburger_Erkl%C3%A4rung

Selbstverständlich geht das. Ich habe schon oft eine Erwachsenentaufe beigewohnt. Es ist nicht unüblich das beim Wechsel der Konfession auch innerchristlich nochmals getauft wird.

Hier bekommst Du von mir einen Link zur weiteren Kontaktaufnahme und Information:

http://www.rok-essen.de/

Egal wo Dein Wohnort ist in Deutschland es findet sich sicherlich eine Gemeinde in Deiner Nähe. Die angegebene Link-Anschrift wird Dir auch bei der Suche behilflich sein.

da ist jmd ganz glucklich ^^

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Ich nehme an, die (russisch-)orthodoxe Kirche erkennt evangelische Taufen als solche an. Demnach würde eine "Umtaufung" nicht gehen, das wär ja eine Wiedertaufe. Sowas machen höchstens Freikirchen. Dennoch spricht m.E. nichts gegen eine feierliche Aufnahme im Rahmen eines Gottesdienstes. Genaueres erfährst du nat. von der Orthodoxen Kirche in deiner Nähe.

Danach solltest du dann mal zum Standesamt gehen, und die dort aktenkundige Religionszugehörigkeit anpassen lassen. Das ist v.a. wegen der Kirchensteuer interessant...

Denke ich auch, bei meinem Wechsel von katholisch nach evangelisch war es auch nicht anders, das war ein reiner Verwaltungsakt. Die Taufe an sich sollte von allen christlichen Kirchen als solche anerkannt werden...

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das wär ja eine Wiedertaufe. Sowas machen höchstens Freikirchen.

Wie wäre es mit dem korrekten Terminus Glaubenstaufe statt Wiedertaufe? Nach eigener Tauftheologie der meisten Freikirchen, taufen sie nämlich nicht ein zweites mal, sondern das erste mal. Eine Glaubenstaufe wird beim Wechsel in eine andere Konfession auch nicht wiederholt. Es gibt übrigens auch einige Freikirchen die Säuglingstaufe praktizieren.

Die Verwendung des Begriffes Wiedertaufe ist unnötig und verletzend, weil diejenigen die es betrifft darlegen können, weshalb sie ihrem Gewissen folgend so handeln. Auch ist das unpräzise, da solche Freikirchen ja auch ihre mündigen Nachkommen taufen, wenn diese es wollen.

Gesegneten Sonntag!

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Als erstes brauchst Du einen Nachweis das Du aus der evangelischen Kirche ausgetreten bist. Bei der orthodoxen Kirche wirst Du eine gewisse Zeit an einem vorbereiteten Unterricht teilnehmen und regelmässig die Gottesdienste besuchen müssen. Die Aufnahme in die Gemeinde erfolgt durch die Myronsalbung. Näheres kann Dir ein Pope Deiner Wahl erläutern.

Frage in einer russisch-orthodoxen Gemeinde in Deiner Nähe nach. Eine erneute Taufe wird in der Regel wohl nicht notwendig sein. Ein Konfessionswechsel ist auch ohne erneute Taufe möglich.

Das ist ja immer ein Unterschied zwischen Staat und Kirche. Rein staatlich (Standesamt) kannst Du das ohne weiteres, ob die orthodoxe Kirche das auch macht, weiß ich nicht...

Was müsste ich den genau machen ?

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@Twentyone

Kann ich Dir auch nicht genau sagen, ich war 12, als ich die Konfession gewechselt habe. Da gibt es aber sicher 2 Ansprechpartner, die kompetente Hilfe bieten können: a) das Standesamt, und b) der Geistliche der orthodoxen Gemeinde. Und das machen die garantiert auch zunächst mal einfach telefonisch...

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@Twentyone

Du mußt dich an eine russisch-orthodoxe Gemeinde wenden. Wenn du Glück hast, findest du eine in deiner Nähe. Gibt eben nicht so viele hier wie evangelische. Die werden dir weiterhelfen. Im Netz findest du sicher eine Liste der Gemeinden in D. Such dir halt eine in deiner Nähe. .

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Getauft ist getauft mein Freund. Egal welcher Konfession du angehörst.

Jain, so ganz stimmt dies nicht. Sollte nicht trinitarisch getauft worden sein (Johannestaufe) oder im abweichenden Ritus (einige Sondergemeinschaften), oder mit fehlender Intention wie es die Kirche macht d.h. nicht als Sakrament, so "gilt" diese Taufe schlichtweg nicht und muß bedingt nachgeholt werden.

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@lugsciath

Wenn man sich auf den Vater und auf den Sohn und auf den heiligen Geist tauft ist das getauft.

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