von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung

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6 Antworten

Als die Kinder geboren wurden, war die private Versicherung verpflichtet, die Kinder zu versichern. Wenn du diese Versicherung nicht aufrecht erhalten hast, ist dir eigentlich nicht zu helfen. Dann ist es auch deine eigene Schuld, dass du jetzt in dieser finanziellen Bedrängnis bist. Den Beitrag (20 % !!) hätte die Sozialverwaltung ohne weiteres übernommen.

Hallo,

der Wechsel in eine PKV ist gerade für Beamte fast immer eine lebenslange Entscheidung.

Bei Beginn der Beamtentätigkeit gibt es fast immer eine Wahlmöglichkeit zwischen GKV und PKV.

Jetzt am besten die fragen, die früher gesagt haben, als Beamter ist man am besten in der PKV versichert.

Ggf.(!!!) ist eine Versicherung im Basistarif der PKV sinnvoll. Die notwendigen Hilfsmittel und Rehakuren werden dann in der PKV nach den GKV-Regelungen zu 100% bezahlt (bei manchen Hilfsmitteln fällt ein Eigenanteil an, z.B. orthopädische Schuhe). Der Höchstbeitrag für Kinder und Jugendliche beträgt aktuell 275 Euro. Der Beitrag verdoppelt sich mit dem 18. Geburtstag.

http://www.pkv.de/positionen/basistarif/

pkv.de/recht/allgemeineversicherungsbedingungen2009/allgemeineversicherungsbedingungenbasistarifmbbt2009pdf.pdf

Da Vertreter für den Basistarif keine Provision bekommen, sollte man vor einer Entscheidung möglichst viele Infoquellen nutzen, z.B. Änderungen bei den behandelnden Ärzten (geringeres Honorar!), Verbraucherzentrale und

pkv-ombudsmann.de/

.test.de/themen/versicherung-vorsorge/test/Formulare-der-Privaten-Krankenversicherer-Diagnose-unklar-1669604-1669862/

Ich weiß nicht, ob der Basistarif in dieser Situation besser ist. Sich zu informieren, ist auf jeden Fall sinnvoll.

Gruß

RHW

Ich habe zwei Arbeitskollegen die in ähnlicher Situation wieder zurück in die GKV gewechselt sind. Das hat nur dadurch funktioniert dass die beiden (unabhängig voneinander) die Beitragsbemessungsgrenze unterschritten haben. Die haben also ab einem bestimmten zeitpunkt viel weniger verdient als vorher. Wie das bei Beamten ist weiss ich nicht (,eine Kollegen sind beide normale Angestellte) aber es ist bestimmt nicht falsch mal bei verschiedenen gesetzlichen Krankenkassen anzurufen und danach zu fragen.

Das wird schwierig werden. Deshalb ist es auch für Beamte besser in der GKV zu bleiben und lieber eine private Zusatzversicherung abzuschließen. Aber Sie haben doch auch in der Beurlaubung einen Beihilfeanspruch! Auf jeden Fall haben ihre Kinder einen. Die fehlenden 20% können m.E. durch einen Kostenübernahmeantrag bei der Beihilfe übernommen werden. Wer hat bei Ihnen noch ein Gehalt?

Anmerkung: Dies ist ein typischer Fall für die Falle, in die viele Frauen tappen. Es ist unbedingt wichtig wenn man z.B. studiert in die GKV zu wechseln, da die Folgen der PKV unübersehbar sind (Kinder, Arbeitslosigkeit, Verlust des Studentenstatus etc.)

Leider habe ich keinen Anspruch auf Beihilfe. Ich bin in Hessen Lehrerin und da ich meine Elternzeit schon längst hinter mir habe, ist dies mein reines Privatvergnügen. Ich werde jedoch mich jedoch schlau machen darüber, ob meine Kinder weiterhin beihilfeberechtig sind. Kann ich mir zwar nicht so vorstellen, aber fragen kostet nichts.

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Wer einmal aus der gesetzlichen Krankenkasse in die Private gewechselt hat, kann nicht ohne Weiteres wieder zurück – der Gesetzgeber will vermeiden, dass Versicherungsnehmer in jungen Jahren von den niedrigen Beitragssätzen der PKV profitieren und später – bei schlechterem Gesundheitszustand – auf eine womöglich preiswertere GKV ausweichen können. Doch es gibt gangbare Wege.

Da der Wechsel private in die gesetzliche Krankenversicherung mit viel Aufwand und mindestens 1 Jahr Lebenszeit verbunden ist, solltest du zuerst dein Augenmerk auf die Angebote der privaten Krankenversicherungsanbieter richten. Nutze die Möglichkeit, durch ein unverbindliches Gespräch mit Krankenversicherungsfachberatern sich nützliche Tipps zum Wechsel einzuholen.

Welchen Krankenversicherungsschutz hat der Vater der Kinder? Falls dieser gesetzlich krankenversichert ist, könnte er die Kinder in die kostenlose Familienversicherung nehmen. Falls er Beamter ist, hat er einen Beihilfeanspruch. Unabhängig von der Krankenversicherung ist der Vater der Kinder zum Unterhalt verpflichtet, also auch zur Zahlung der Krankenversicherungsbeiträge sowie besonderer Aufwendungen wie der notwendigen Spezialtherapie.

Mein Mann ist auch privat versichert. Er muss im Moment daher mit seinem Gehalt alles bezahlen, dies ist ja unser Problem.

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@amicofi

Es tut mir Leid, wenn ich mich wiederhole. Das seid ihr selbst Schuld. Die Krankenversicherung hätte euch überhaupt nicht kündigen können.

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