Von der Leyen hat nichts in ihrem Amt zu suchen - was wird mit dieser Farce bezweckt?

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13 Antworten

So wie ein guter Verkäufer alles verkaufen kann, kann ein guter Politiker anscheinend alles managen.

Für den fachlichen Rat hat sie sicherlich einen Generalsstab ausreichender Größe. Ihre Vorgänger waren bestimmt auch keine Militärstrategieexperten.

Politiker, Manager und Unternehmer sind allgemein sehr auf Fachleute angewiesen. Ich weiß gar nicht, ob die Fachleute sich alle dieser Macht bewusst sind, die sie haben.

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Kommentar von Hazzelnuss
27.06.2017, 14:42

Da haben wir ja schon den ersten Knackpunkt. Sie ist keine gute Politikerin... da fällt mir auf... gibt es in Deutschland überhaupt noch gute Politiker?

Gehen wir sogar noch einen Schritt weiter? 

Gab es jemals überhaupt irgendwo einen guten Politiker? 

Fragen über Fragen. 

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Soweit ich weiß wollte Frau von der Leyen selbst unbedingt Verteidigungsministerin werden, weil es ein prestigeträchtigeres Amt wäre, als das des Familienministers, evtl. mehr Führungsstärke beweist, mehr mediale Aufmerksamkeit, etc.

Da aber das Amt des Verteidigungsministers häufig ein Stolperstein für Politikerkarrieren darstellte, könnte es auch gut sein, dass Merkel sie aus kalkül dort einsetzen wollte, um von der Leyen als mögliche, parteiinterne Rivalin auszustechen... wäre aber nur eine Mutmaßung...

Im Grunde muss man aber das politische Amt von der Person trennen... eine Kapitalgesellschaft bspw. ist auch eine juristische Person und der Geschäftsführer eine natürliche Person, die von der Kapitalgesellschaft dafür eingesetzt wird, in ihrem Sinn zu handeln. Es spielt also keine Rolle wer das Amt des Verteidigungsministers ausfüllt, solange das Verteidigungsministerum handlungsfähig bleibt.

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Kommentar von HansH41
27.06.2017, 17:24

Das mit dem Stolperstein hat ja gut funktioniert.

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Als Frau von der Leyen im Jahre 2003 beschloß, schlagartig und in einem nie dagewesenen, kometenhaften Aufstieg innerhalb weniger Monate Berufspolitikerin und zugleich Ministerin im Land Niedersachsen zu werden, war ihre Qualifikation, die sie von anderen Bewerbern unterschied, lediglich die Tatsache, daß ihr Vater Ernst Albrecht 14 Jahre lang Ministerpräsident Niedersachsens war. Derlei familiäre Hintergründe genügen offensichtlich auch, um anschließend in die Bundesregierung und dort ins Amt des Verteidigungsministers aufzusteigen. So etwas nennt man Elitenkontinuität. Weitere Beispiele sind Herr De Maizière oder Herr von und zu auf und davon Guttenberg, der als Wirtschaftsminister die Wirtschaft höchstens aus dem Gasthausmilieu gekannt haben kann.

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Kommentar von HansH41
27.06.2017, 17:27

"Herr von und zu auf und davon Guttenberg,"

Das war gut, nur fürchte ich, dass dahinten noch "und wieder zurück" kommt.

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Ein Minister ist selten vor Amtsantritt schon ein Experte in seinem Ressort. Er steht dem Ministerium vor, wie der Chef eines Unternehmens, der auch aus einer ganz anderen Sparte kommen kann, solange er unternehmerische Qualitäten hat. Noch nie war ein Militär in der Bundesrepublik Verteidigungsminister, denn die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee und hat sich der Politik unterzuordnen. Kriegsminister gibt es im Übrigen in der Bundesrepublik nicht. Etwas mehr politische Bildung würde nicht schaden.

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Kommentar von Hazzelnuss
27.06.2017, 14:51

Kriegsminister, Verteidigungsminister, wo ist da der Unterschied. Das ist ein Titel ohne Bedeutung der je nach Laune und Kriegsstatus geändert wird. In ein paar Jahren haben wir wieder einen Kriegsminister, spätestens dann, wenn Amerika die Bombe platzen lässt.

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Bis vor kurzem hatte ich auch noch kein Problem mit ihr. Sie hatte sich recht gut für die Soldaten eingesetzt, die "Lebensqualität" in den Kasernen etwas erhöht. Aber seit sie in der Bw nur noch "Nazis" sieht und auf Krampf jegliche Verbindungen zur Wehrmacht aus der Bundeswehr tilgen möchte, hat sie meinen Respekt verloren. Ansonsten macht es keinen großen Unterschied, ob da eine ehemalige Familienministerin sitzt oder ein Mann, der damals 20 Jahre gedient hat. Die wichtigen Entscheidungen treffen meist sowieso die Generäle.

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Seit 2013 ist sie Verteidigungsministerin. Hast du das jetzt erst bemerkt, oder warum stellst du heute diese Frage? Und ist es überhaupt eine Frage, oder willst du nur wieder diese Verschwörungswölkchen aufpusten?

Du scheinst auch wenig Ahnung von der Leitung eines Ministeriums zu haben. Dass du Frau von der Leyen dafür für ungeeignet hältst, ist dein gutes Recht. Aber deine Begründung dafür ist schon arg naiv ...

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Kommentar von Hazzelnuss
27.06.2017, 15:23

So belustigend die meisten Verschwörungstheorien auch sind, aber dass die amerikanische Politik ihre Finger in der deutschen Politik haben, ist ein Faktum, und keine weitere dumme Verschwörungstheorie. 

Das ist Lobbyismus vom feinsten was hier in Deutschland um sich geht. 

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Die höchste Befehlsgewalt liegt im Kriegsfall beim Kanzler und in Friedenszeiten wird über jeden Einsatz im Parlament entschieden. Der Verteidigungsminister ist quasi nur der organisatorische Babysitter und da passt eine ehemalige Familienministerin doch super.

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Es ist irgendwie so ein Effekt, dass Personen im Amt des Verteidigungsministeriums an Umfragewerten verlieren.

Von der Leyen war scharf auf das Kanzleramt (vor Jahren). Das hat die Merkel natürlich mitgekriegt und sie aus Kalkül auf den Posten verschoben. Hat sie schon so ähnlich mit einigen anderen gemacht. Erninnerst du dich noch an die großen SPD-Kanzlerhoffung Peer Steinbrück? Vor dem hat man fast nie wieder was gehört...

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Kommentar von HansH41
27.06.2017, 17:28

Hast du von Frau Kraft was gehört?

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Dieses Amt kann sogar von einem Wehrdienstverweigerer begleitet werden. 

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Kommentar von dermitdemball
27.06.2017, 15:24

So wie bei den Ösis ...

Der Zivildiener als Heeresminister

Mit Norbert Darabos (42) wird erstmals ein Zivildiener Verteidigungsminister. 

Quelle: http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/politik/277903_Der-Zivildiener-als-Heeresminister.html?em_cnt=277903

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Wie kommt es zu so etwas?

Freunderl- und Vetternwirtschaft! Man gehört einer elitären Clique an und wenn eine(r) davon Macht bekommt, dann "umringt" er/sie sich mit den langjährigen Freunden!

Und wenn eine davon, durch eine notwendige Regierungsumbildung z.B. ihren Posten abgeben muss, dann lässt man sie nicht "fallen", sondern sorgt für "gleichwertigen Ersatz"!

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Ursula von der Leyen hat soeben auf einem Job-Symposium berichtet, wie sie Bundesverteidigungsministerin wurde. 

Das lief ganz einfach so, dass die Kanzlerin sagte: Ursula, willst du Bundesverteidigungsministerin werden? 

Ja, rief sie aus, klar, toller Job! Jetzt kommt’s aber: 

Danach ging sie heim, „und da hab ich erst mal Verteidigungsministerium gegoogelt“. 

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/da-hab-ich-erst-mal-verteidigungsministerium-gegoogelt-wie-wird-man-eigentlich-politiker/14631004.html

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Von der Leyen hat in der Politik den Ruf eines Hardliners.Selbst in ihren vorigen Ämtern ist sie öfters gegen den Strom geschwommen.

Ich habe das Gefühl, dass sie genau deswegen den Posten bekommen hat.Jemand wollte in der Bundeswehr mal ordentlich aufräumen.Ihre 2 Vorgänger haben es ja nicht wirklich lange auf dem Posten ausgehalten.Vermutlich nicht ohne Grund.

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Ich würde da nicht die Amerikaner verantwortlich machen. Dahinter steht: Jeder kann alles. Maas ist ja auch Justizminister, Volker "Crystal Meth" Beck ist religionspolitischer Sprecher der Grünen. 

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Kommentar von suziesext1236
27.06.2017, 15:03

ja, genau, kann alles. So wie ein Grundschullehrer den Erstklässlern allwissend erscheint und daraus der kurzen Schluss zieht, er sei tatsächlich allwissend  :D

Ja, alles. AM machts vor: sie kann Füsik, sie kann Kanzlern und Abkanzlern und vor allem kann sie Politik ganz ohne Volk.

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Wie kommst Du auf die Idee, dass eine studierte Medizinerin nicht Verteidigungsminister werden sollte?

Wir hatten mal einen Bundespostminister, als es so etwas noch gab, der kurz vor der Ernennung sagte: ,,Das Einzige, was ich von der Post weiß, ist, wie man eine Briefmarke anleckt!"

Merke:
Politiker können alles, auch wenn sie davon keine Ahnung haben.

Besonders schön und teuer wird das, wenn sich Politiker wie Wowereit in den Aufsichtsrat drängen, wie z.B. beim Bau des Berliner Flughafens. Klappt was nicht und sie haben/konnten ihre Kontrollfunktion nicht wahr nehmen, sind das sowieso immer die anderen.

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Kommentar von Hazzelnuss
27.06.2017, 14:48

Wir hatten mal einen Bundespostminister, als es so etwas noch gab, der kurz vor der Ernennung sagte: ,,Das Einzige, was ich von der Post weiß, ist, wie man eine Briefmarke anleckt!"

Entspricht das den Tatsachen oder ist das ein Scherz?

Im ersten Falle kann ich mir keinen besseren Postminister vorstellen. Die besten sind die, mit Humor *lach*. 

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Familienministerin WAR mal.

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