Von der Kinderpflegerin zur Psychologin.

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5 Antworten

Du kannst:

  • Dein Abitur nachmachen und ein Psychologiestudium machen (ggf. auch mal studieren ohne Abi recherchieren). Im Anschluss machst du eine dreijährige und relativ kostspielige Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (auch Absolventen der Erziehungswissenschaft und der Sozialen Arbeit können diese AUsbildung machen, aber es ist möglich, dass dies im Nachhinein geändert wird und nur noch Psychologen reinkommen)

  • eine andere Therapieausbildung machen, z.B. Systemische Therapeutin oder Kunsttherapeutin. Deine Leistungen werden dann allerdings nicht von der Krankenkasse übernommen und es kann sein, dass du in einer Einrichtung wie deiner jetzigen nicht arbeiten kannst. Welche Voraussetzungen und Ausbildungsmöglichkeiten es gibt, kannst du ja googlen.

  • sobald du 25 bist, kannst du eine Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie machen, aber auch hier werden die Leistungen nicht von der KK übernommen.

neici1234 19.10.2012, 21:07

Vielen danke...

Das hört sich alles sehr teuer an ;)

LG

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Albatroesser 19.10.2012, 21:22
@neici1234

Das ist richtig, allerdings kannst du die Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin auch in Teilzeit machen. Sie dauert dann 5 Jahre, aber du kannst nebenbei arbeiten. Darüber hinaus musst du später Praxisstunden machen, die bezahlt werden, sodass du dir die Ausbildung darüber finanzieren kannst- am Ende so einer Ausbildung kommt man dann bei plus/minus null wieder raus. Allerdings muss man am Anfang erstmal investieren, denn die Praxisstunden kommen erst später.

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Für ein Psychologiestudium benötigst Du die Hochschulreife (Abitur). Je nach Bundesland ist der Weg dahin teilweise unterschiedlich. In Deinem Berufsbereich könntest Du die Fachhochschulreife über die Erzieherausbildung erreichen. Als Sozialpädagogin mit dem Schwerpunkt Sonderpädagogik wärest Du nahe an Deinem Ziel.

Weiter Wege findest Du hier:

http://www.abinachholen.de/abi-nachholen.php

neici1234 19.10.2012, 21:10

Das hört sich sehr gut an :)

Vielen Danke für diese Antwort, Liebe Grüße

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Alternativ zu den Vorschlägen von Albatroesser kannst du auch Weiterbildungen oder Zusatzausbildungen machen. Zum Beispiel: "Gesundheits- und Krankenpflegerin" mit anschließender Weiterbildung zur "Fachkrankenschwestern für Psychiatrie"; "Fachaltenpflegerin - Psychiatrie" und "Fachkinderkrankenschwester - Psychiatrie" oder "Ergotherapeut".

Hallo neici1234,

warum unbedingt Abitur machen und Psychologie studieren? Bleib doch bei der Pädagogik. Als Kinderpflegerin hast Du ja schon die Hälfte einer Erzieherausbildung hinter Dir. Mach doch da weiter wo Du angefangen hast und werde Erzieherin. Ohne Abitur könntest Du als Erzieher mit Berufserfahrung Heilerziehungspfleger werden. Heilerziehungspfleger arbeiten in heilpädagogischen Einrichtungen. Bestimmt hat einer Deiner Kollegen diese Qualifikation und kann Dir dabei helfen den gleichen Weg zu gehen.

Der Rollitrekker

du musst erstmal deine schulabschlüsse nachmachen: realschulabschluss, abitur. dann kannst du auf eine universität oder hochschule gehen und psychologie studieren. warum machst du aber nicht erstmal eine ausbildung. bis dato hast du nur eine helferweiterbildung gemacht. willst du nicht mal irgendwann geld verdienen oder immer nur den schmutz anderer wegräumen?

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