Von der Bundeswehr zur Unternehmensberatung

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4 Antworten

Auch wenn japanische Unternehmen gern nach dem Code der Samurai leben und wirtschaften ist das in Schland noch lange nicht üblich.

In unserem Verständnis haben die militärische und die unternehmerische Strategie nichts miteinander zu tun.

Welchen Mehrwert soll denn eine Beratung bieten die ein Offizier a.D. anbietet? Wofür ist die Bundeswehr bekannt bzw. worin ist sie führend? Da mir nix einfällt, gleich anders gefragt: Was kannst Du bei der Bundeswehr lernen, dass auf dem freien Markt nicht schon besser vorhanden ist?

Selbst wer eine Sicherheitsfirma eröffnen will sollte da nicht diesen Weg gehen. Wirst da wohl noch etwas hirnen müssen. Viel Erfolg.

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Wenn du gerne in eine Unternehmens- bzw. Strategieberatung zu einem späteren Zeitpunkt wechseln möchtest, würde ich dir nicht die Sanitätsoffizierslaufbahn empfehlen.

Dann würde ich den Offizier immer in einem Strategischen Bereich wählen, da du dann mehr Möglichkeiten hast, die im Sanitätsbereich nicht wären, da im SanBereich die Offiziere in der Regel Ärzte sind.

Hoffe ich konnte helfen.

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welches unternehmen wollte sich denn dann von dir beraten lassen? du hast doch nach 17 jahren im sanitätsdienst der bundeswehr mit wirtschaft und unternehmen überhaupt nichts am hut gehabt und selbst viel weniger erfahrung als eben die unternehmen, die dich beauftragen würden.? find ich irgendwie komisch die überlegung...

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Kommentar von t0mmen
27.10.2012, 20:09

(Große) Unternehmensberatungen stellen auch Ärzte ein. In der Laufbahn als Sanitätsoffizier erlebt man ja auch einige Jahre den Klinikalltag kennen, wodurch man die selben Vorraussetzungen mitbekommt wie ein Arzt eines zivilen Krankenhauses. Den wirtschaftlichen Teil bekommt man bei den "großen" sowieso noch in einem mehrwöchigen Seminar gelehrt. Zudem könnte man ja auch schon kurz vor Dienstschluss einen MBA machen, welcher das nötige Wissen vermittelt.

Aber die Überlegung war echt komisch - aber nicht aus der Sicht die du meinst, sondern aus der, dass sich hier sowieso niemand finden wird, der mir eine qualifizierte Antwort geben kann.

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Hallo t0mmen,

das hängt von der Unternehmensberatung bzw. deren Branche ab. Auch die Bundeswehr bzw. externe Dienstleister werden für diese als Unternehmensberatung tätig, siehe z. B.: http://www.gebb.de/ Die Frage, ob man in der freien Wirtschaft eine Chance hat oder nicht, hängt von der Person selbst ab und dem, was man mitbringt. Es gibt einige beratende Ärzte, wenn auch die klassische Ausrichtung des Unternehmensberaters ein betriebswirtschaftlich orientiertes Studium ist. Genauso wie beratende Ärzte, gibt es aber auch beratende Ingenieure etc. Also, möglich ist alles ;-) Die Frage ist eben, was bzw. bei was soll beraten werden.

Was mich hieran wundert ist die Verpflichtungszeit von 17 Jahren. handelt es sich hierbei vielleicht um eine Person, die im Anschluss noch eine Fortbildung genossen hat?

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