Von der ausbildungsleiterin unmöglich behandelt. Fahrtgeld?

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8 Antworten

Für die Abrechnung der Fahrtkosten ist (aller Wahrscheinlichkeit nach) nicht deine Ausbildungsleiterin zuständig, sondern eben die Abrechnungsabteilung. Darauf solltest du dich konzentrieren.

Wenn du nicht mit der Bahn fährst, aber einen Beleg für die (erstattungsfähigen) Kosten der Bahnfahrt beibringen sollst, musst du kein Ticket kaufen, sondern kannst von der DB auch einfach eine Preisauskunft bekommen. Das reicht.

Im Übrigen wäre es nett, wenn du dich auf das Wesentliche beschränken und deinen Text lesefreundlicher gestalten könntest.

Wende dich an die zuständige Kammer! Handwerkskammer usw. Diejenige die für dich zuständig ist. Die werden schon was unternehmen und sind für sowas der beste Ansprechpartner!

du schreibst von einem großen konzern,weshalb wendest dich nicht an den betriebsrat?wenn bei uns etwas nicht geklappt hat die haben es geregelt

Huhngeheuer 04.01.2017, 14:49

hat sich erledigt. ich hab mit ihr gesprochen und die ist verpeilt ohne ende aber ich soll einfach nur das Infoblatt denen schicken. Wie auch immer guter Einwand mit dem Betriebsrat. Falls die nochmal sowas macht wie jetzt mit dem Willkommensseminar wende ich mich an den Betriebsrat.

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Ein Fahrtkostenersatz ist meist eine freiwillige Leistung, es sein denn es ist im Tarifvertrag fest gelegt das Fahrtkosten gezahlt werden müssen.

Es sind immer die tarifgünstigsten Fahrtkosten zu zahlen, in dem Fall eben das günstigere Ticket.

Du kannst natürlich sagen das du gar nicht mit dem Zug sondern mit dem Auto fährst, dann wirst du aber sehr wahrscheinlich ein Kilometergeld erhalten.

Es ist eher unwahrscheinlich das du ein Monatsticket gezahlt bekommst wenn das Kilometergeld dann günstiger wäre.

Was das Fahrtgeld angeht hält sich die Firma also genau an die Vorgaben.
Und die Firma kann in dem Fall auch verlangen das du das Ticket vorlegst.

Das dient nämlich genau dazu zu kontrollieren ob auch wirklich die Fahrkarten gekauft werden die von der Firma gezahlt werden.

Das Fahrtgeld ist ja auch nicht als Einkommen zu werten sondern als Kostenersatz für tatsächlich entstandene Kosten.

Huhngeheuer 04.01.2017, 10:09

Würde ich Kilometergeld bekommen, könnten sie mir gelich zweimal das Monatsticket bezahlen.

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Huhngeheuer 04.01.2017, 10:10
@Huhngeheuer

übringes müssen die anderen Azubis nur das Infoblatt und keine Fahrkarte vorlegen und das ist wieder mal typisch für die Frau und mich

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Anna1230 04.01.2017, 10:23
@Huhngeheuer

Kilometergeld sind um die 0,42 Cent pro Kilometer, ich denke das wird eher weniger sein als das Monatsticket. Falls du überhaupt welches bekommst. Kann auch sein das es als Pendlerpauschale dann abgerechnet wird. Ich weiß leider nicht wie das bei Azubis ist.

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Huhngeheuer 04.01.2017, 10:24
@Anna1230

wieso soll das weniger sein? Allein schon für die Schule am Tag 144 Kilometer und das 6 mal im Monat gibt aber um einiges mehr als 200€. Aber ich glaube nicht dass ich Kilometergeld bekomme. Aber bei dieser Frau hab ich trotzdem Angst dass ich was nicht bekomm

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Anna1230 04.01.2017, 10:25
@Huhngeheuer

Das ist wieder eine andere Sache. Da solltest du vielleicht auch mal mit dem Betriebsrat reden wenn es einen gibt oder eventuell auch mit dem Chef.

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Anna1230 04.01.2017, 10:27
@Huhngeheuer

Das kommt wie gesagt drauf an ob es eine freiwillige Zahlung ist oder ob es im Tarifvertrag fest gelegt ist und was genau dann da steht. Das kann ich leider so nicht sagen.
Vielleicht steht ja auch was in deinem Lehrvertrag zum Fahrgeld.

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Huhngeheuer 04.01.2017, 14:49
@Anna1230

Ich hab ihr das jetzt gesagt mit dem Auto. Bekomme trotzdem nur das Geld für die Öffentlichen.

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Anna1230 05.01.2017, 09:14
@Huhngeheuer

Sei froh das du die Fahrtkosten bekommst. Wie gesagt ist das nicht selbstverständlich und du solltest es auch nicht als zusätzliches Einkommen ansehen sondern tatsächlich "nur" als Kostenersatz

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Huhngeheuer 06.01.2017, 06:27
@Anna1230

Ich würde es ja als Kostenersatz gerne ansehen, wenn ich jetzt 30ct oder 45ct pro Kilometer bekomme, aber solange das so komisch geregelt ist und ein Azubi Kollege und Mitschüler in meiner Klasse von mir 500km im Monat weniger fahren muss als ich in 15 Euro mehr bekommt im Monat als ich jetzt nur wegen den öffentlichen Verkehrsmittel, fällt es mir wirklich sehr schwer das so zu akzeptieren 

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Lange Frage, kurzes Fazit. Es gibt unzählige Azubis, die gar nichts an Fahrtweg-Entschädigung bekommen. Sei doch froh, dass das bei Dir anders ist.

Huhngeheuer 04.01.2017, 08:41

Ja aber so wie ich das bekomm mit dem ganzen hin und her ist sich nicht ganz richtig. Ich wollte jetzt nur wissen ob ich sagen soll dass ich Auto fahre 

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Du solltest klar schreiben,  das du mit dem Auto fährst.  Wenn due dann die Zugkosten erstatten, ist das okay.  Fahrgeld ist kein Einkommen.  

Huhngeheuer 04.01.2017, 08:42

Lauf ich Gefahr dass sie mir dann gar nichts mehr ertsattet?

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Rheinflip 04.01.2017, 12:15
@Huhngeheuer

Generell ist es so, das nur erstattet wird, wenn Kosten anfallen. Mir ist euer System suspekt, da es zu Beschiß auffordert. Das kann zu Problemen führen. 

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Huhngeheuer 06.01.2017, 06:29
@Rheinflip

Ja das führt nicht nur im Betrieb zu Problemen. Ich hab mich auch mit meinem Kumpel der bei der gleichen Firma szubi  und mein Mitschüler ist richtig gezofft, weil ich es so unfair fand dass er viel mehr fahrtgeld bekommt als ich in 500km im Monat weniger fahren muss

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Dann bist du halt 40 Minuten zu früh da. Und jetzt hör auf zu jammern und werd Erwachsen.

Huhngeheuer 04.01.2017, 08:42

Klar. Wieso soll ich mir es einfach machen wenn ich es mir schwer machen kann 

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Huhngeheuer 06.01.2017, 06:29
@Huhngeheuer

Ich hab nachgelesen. Du bist Lehrer. Haha alles klar. Ich hoffe deine Schüler hassen dich 

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Die Fahrtkosten sind eine

FREIWILLIGE LEISTUNG

deines Arbeitgebers - zu

SEINEN BEDINGUNGEN

die kannst du zu eben diesen Bedingungen annehmen oder es auch lassen...

Willkommen im Leben der Großen....

... wenn die ein Monatsticket erstatten dann ist es eben so.

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