Von der Arbeit zuunrechtens freigestellt

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11 Antworten

Wenn du dich mit deinem Chef rumstreitest, hast du leider immer das kürzere Ende vom Strick. Er wird abwarten, bis deine Überstunden und dein Urlaub abgefeiert sind, und dann die Kündigung aussprechen. Ich an deiner Stelle hätte mir längst etwas anderes gesucht. Und prophylaktisch bei der Arbeitsagentur ARBEITSSUCHEND gemeldet.

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Kommentar von Maximilian112
03.10.2011, 12:09

das ist unlogisch.

Wenn die Ü-Stunden und der Urlaub weg sind und dann die Kündigung erfolgt, muß der Chef nochmals freistellen oder einen absolut unlustigen AN beschäftigen.

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Hallo November,

Möchtest Du wirklich eine Antwort?! Also Du übst Kritik an Deinem Geschäftsführer, wenn möglich auf der Baustelle und alle Anderen bekommen das mit! Hier ist es jetzt eine Machtdemonstration Dir gegenüber, alles klar?! Ich denke mal das er Dich zum arbeiten eingestellt hat und nicht zum Bauleiter oder Polier befördert hat, oder?! Was jetzt passiert ist im Ablauf doch schon sichtbar! Er lässt Dich jetzt Deine geleisteten Überstunden in Freizeit abbummeln und gleichzeitig Deinen Urlaubsanspruch bis dato nehmen. Dann wird er Dich fristgerecht kündigen und Du bist raus. Und das ganze nur weil Du wahrscheinlich in der Öffentlichkeit an der fachlichen Kompetenz Deines Geschäftsführers Kritik geübt hast. Er ist doch nicht umsonst, so wie Du schreibst, Chef von 300 Leuten!!!! Da brauch er bestimmt nicht jemanden der alles besser weis,oder? Da hast Du Dir ein Eigentor geschossen November! Ich an Deiner Stelle würde einen persönlichen Termin mit Deinem Chef vereinbahren und dann Abbitte leisten. Hilft das nicht, habt Ihr doch bestimmt einen Betriebsrat bei 300 Angestellten im Unternehmen, oder? Und noch ein Tipp von mir November, bei Deinem nächsten Arbeitgeber einfach Fresse halten. Wer immer nur auf seine Rechte pocht, vergisst seine Pflichten! Ist meine Meinung dazu und sie ist nicht gerade das was Du erwartest hast, aber wenn Du in Dich gehst, weisst Du das ich Recht habe und meine Antwort auf Deine Frage objektiv ist und nicht böse gemeint. Gruß antikfreund

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Kommentar von Jorgfried
03.10.2011, 12:12

Warum darf man nicht auf seine Rechte pochen, solange man seine Pflichten erfüllt? Von fehlender Pflichterfüllung war nämlich hier nicht die Rede und von öffentlicher Blosstellung eines Vorgesetzten auch nicht.. Es gibt schon genug Sklaverei in Deutschland.

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Du hast einen Arbeitsvertrag, der von beiden Seiten einzuhalten ist. Dazu gehören die 42h Tarifarbeitszeit, die Festlegungen betreffs Ü-Stunden und auch der Anspruch auf Beschäftigung. Gibt es eine betriebliche Vereinbarung über das Abfeiern von Überstunden? Wenn nicht, dann kann das der Chef von sich aus festlegen, Urlaub kann er nicht festlegen. Bezahlen muß er Dich auch, wenn Deine Ü-Stunden aufgebraucht sind.

Kann es sein, das er ein Spielchen macht und Dir zeigt, wer den längeren Arm hat?

Vielleicht hilft ein klärendes Gespräch, ansonsten müßtest Du klagen.

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Kommentar von Jorgfried
03.10.2011, 12:20

Klagen aber erst, wenn kein Geld mehr kommt, Urlaub zu unrecht verrechnet wird oder Kündigungsfristen nicht eingehalten werden.

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Kommentar von November
03.10.2011, 19:00

Ich bin seit 11 Jahren in der baufirma und habe meisten mich bereiterklärt Ü stunden oder auch Samstags zuarbeiten. Aber mein Chef hat meine Arbeit (seit 20 Jahren mache ich Betonfertigteilmontage) in Frage gestellt. Er hat halt mal zugeschaut wie der Arbeitsablaufr der Montage ist und meinte dann diese Arbeit kann man noch schneller erledigen. Was eventuell ginge wenn man den Hochbaukran für die fertigteilmontage uunterbrochen für diese Arbeit hat, aber auf der Baustelle sind noch andere Ausbaufirmen die auch den kran vertraglich von unserer Firma mitnutzen.Und das habe ich ihn halt gesagt das es so nicht geht . und wir eine andere Lösung finden müssen. hat ihn halt nicht gefallen wenn man einen "Chef" wiedersprechen tut. es ist absoluter blödsinn wenn hier welche schreiben das ich selber schuld wäre. Es ist ja nicht nur ich sonder noch andere kollegen wo der chef seine Machtspielchen ausübt. Es geht doch nicht an wenn ich arbeiten will und er lässt mich nicht mit der begründung keine Arbeit da aber im gleichen Atemzug kommen auf der baustelle neue Subunternehmer die unsere Arbeit verrichten. da denke ich doch das ich im Recht bin. Ausserdem habe ich sowiso eine neue Arbeit in Aussicht.Was mich ärgert ist halt wie man mit Arbeitnehmern umgeht als wäre mann der letzte Dreck.Achso noch was 2008 habe ich durchdiese schöne arbeit ein Auge verloren, von meinen sogenanten Chef kam noch nicht mal einb genesungswunsch. schönen abend noch

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Dein Chef kann bestimmen wann du Überstunden abfeierst, solange er dich bezahlt.

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Kommentar von Jorgfried
03.10.2011, 11:48

Überstunden abfeiern kann er anordnen, aber keinen Urlaub. Solange die Firma zahlt ist alles ok.

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Offensichtlich hat Dein Chef aus dieser "kleinen Aussprache" geschlossen, dass Du die momentanen Arbeiten zu den gegebenen Bedingungen nicht akzeptieren willst und gibt Dir nun die Gelegenheit mit Überstunden und Urlaub zu überbrücken, bis sich eine Arbeit ergibt, die Dir angenehm sein könnte! Du kannst froh sein, so einen kulanten Chef zu haben. Normalerweise hätte man Dir besser gleich die Papiere geben sollen! Der Chef verträgt vielleicht keine Kritik, er kann aber auch nichts dafür, dass Du offensichtlich nicht gewillt bist, Anordnungen zu akzeptieren und zu befolgen. Ein Betrieb ist kein Wunschkonzert, wo jeder Mitarbeiter angeben darf, wie er die Arbeit gerne hätte.

Du kannst es mit einem Anwalt versuchen. Nur wird das auch nicht mehr bringen, als die Kündigung zum nächst möglichen Zeitpunkt, die Dir ohnehin gewiss sein dürfte!

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Kommentar von Jorgfried
03.10.2011, 11:51

....

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Kommentar von November
03.10.2011, 11:53

Ich glaube du hast nichts verstanden!

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mein rat wäre,geh doch mal zum anwalt und erkundige dich mal nach möglichkeiten. denn für mich sieht es so aus,als wollte dein chef dich "rausekeln".

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Wenn der Chef vertragliche Bedingungen einseitig ändern will, sollte eine Aussprache darüber schon möglich sein.

Freizeit durch aufgelaufene Überstunden abgelten ist ok, Urlaub anordnen schon nicht mehr. Solange keine ordentliche Kündigung erfolgt ist, muss die Firma den Tariflohn weiter zahlen.

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Weisst du, deine Aussage: ".... keine Kritik verträgt" steht für deine Geisteshaltung.

Du bist auf der Baustelle ARBEITER. Der Geschäftsführer führt die Geschäfte. Deswegen ist er auch zuständig dafür, und nicht du.

Es geht dich schlicht nichts an, und wenn er seine Arbeiter den ganzen Tag sinnlos herum laufen lässt.

Naja, du wirst dich beschwert haben über zu viele Überstunden - und nun gönnt er dir "Auszeit" - mehr als dir lieb ist.

So lange dein Gehalt weiter läuft, kann dir das egal sein. Wenn du freiberuflich tätig bist, ist er nicht dein Arbeitgeber sondern dein Auftraggeber.

Vieleicht suchst du dir schonmal was neues.

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Wenn Dir hier keiner genaue Paragraphen nennen kann, frag auf recht.de noch mal nach! Ist immer besser, zu wissen, wie die genauen Grundlagen aussehen!

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Hi,

sieh Dir den Link an, der könnte Dir weiterhelfen in Sache Freistellung und ob das rechtens ist.

http://www.hensche.de/RechtsanwaltArbeitsrechtHandbuch_Freistellung.html#tocitem4

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Kommentar von Jorgfried
03.10.2011, 12:18

Sehr gute Erklärung - also der Urlaubsgewährung schriftlich widersprechen und die Arbeitsbereitschaft erklären. Dann zahlt die Firma bis zum Kündigungstermin + Urlaub.

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chefs hat man sich zu kritiesieren,das ist gesetz,

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