Von 6:00 - 17:00 Uhr + Samstags Arbeiten = Burnout?

4 Antworten

Ich vermute mal, Du hast von Mo - Fr jeweils zusammen eine Stunde Pause/Tag. Dann würde Deine Arbeitszeit 10 Std./Tag betragen.

Das alleine würde eine Wochenarbeitszeit von 50 Stunden bedeuten. Weniger Pause darfst Du nicht machen, da dann die tägliche maximal zulässige Arbeitszeit von 10 Stunden überschritten würde (§ 3 Arbeitszeitgesetz).

Wenn jetzt noch sechs Stunden am Samstag dazu kommen, beträgt Deine wöchentliche Arbeitszeit 56 Stunden.

Das ist auf Dauer gar nicht zulässig. Innerhalb von 24 Wochen oder sechs Monaten darf die wöchentliche Arbeitszeit im Durchschnitt 48 Stunden nicht überschreiten.

Das bedeutet, Du musst in anderen Wochen deutlich weniger arbeiten, um diesen Durchschnitt zu schaffen.

Dein AG ist verpflichtet, auf die Einhaltung der Arbeitszeitgesetze zu achten. Sonst wäre das mindestens eine Ordnungswidrigkeit, schaut er "duldend" länger zu oder weist er diese Arbeitszeiten sogar an, sind wir im Straftatbestand (§§ 22 und 23 ArbZG).

Ist Deinem AG bekannt, dass Du so viele Stunden hast? Überstunden die von ihm nicht wissentlich geduldet oder angeordnet sind, braucht er nämlich gar nicht zu bezahlen.

Lass Dir etwas mehr Zeit um die Überstunden zu sammeln. Mit etwas weniger Stunden/Woche kommst Du auch ans Ziel ohne die Gesetze zu mißachten.

Du fragst, ob Du bei solchen Arbeitszeiten in ein paar Jahren ein Burnout bekommen wirst.

Das kann Dir niemand beantworten. Allerdings frage ich micht, warum Du fragst, ob das in "ein paar Jahren" der Fall sein könnte.

Wenn Du so arbeitest, hast Du in ca. drei Monaten die 160 Überstunden auf dem Konto und bekommst die nächsten Überstunden ausgezahlt. Dann

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Ein Paar Jahre machst Du keine Überstunden.

Dein Einsatz wird enden wenn Du siehst wie viel Steuern von den Überstunden abgehen. Wenn Du alle + Gehalt ausbezahlt bekommst.

Dann freut sich nur der Finanzminister.

Burnout ist unabhängig von der Arbeit. Der Schlafrhythmus macht viele fertig. Schichtarbeit ist Mord.

Arbeitsrecht: Wie viele Überstunden darf mein Chef anordnen?

Hallo zusammen,

Folgende Situation:Ich arbeite als Lagermitarbeiter in einer Firma mit über 50 Personen (Ohne Betriebsrat). Ich habe ein Arbeitsvertrag in dem unter dem Absatz "Arbeitszeit" dies steht:

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Mein Arbeitgeber hat angeordnet, dass jeden Montag und Dienstag 3 Überstunden (Von 6-18 Uhr) gemacht werden. Dies war diese Woche z.B. mal wieder der Fall. Nun hat mein Arbeitgeber angeordnet, dass wir (wegen eines neuen Kunden) von Mittwoch-Freitag ebenfalls jeweils eine Überstunde machen sollen und zusätlich noch am Samstag von 7-14 Uhr kommen sollen.

Dies habe ich verweigert und habe anstatt von 7-17 Uhr von 7-16 Uhr (normale Arbeitszeit) gearbeitet. Nun möchte mein Chef, dass ich Morgen früh zu ihm ins Büro soll. Ich bin der Meinung, dass wenn man jeden Montag und Dienstag schon 3 Überstunden macht (24 monatlich) es schon langt. Aber wie sieht es das Gesetz? Ist es alles rechtens was mein Chef da anordnet?

Liebe Grüße, Tim

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Hallo, ich mache eine Ausbildung (bin im 1. Lehrjahr). Bin jetzt schon über ein halbes Jahr in der Firma und bin jeden Freitag um 16:00 Uhr gegangen. Die Sektretärin hat gesagt, Mo - Do bis 17:00 und Fr bis 16:00 Uhr. Habe mich wie jeden Tag auch an den Freitag von den Mitarbeitern verabschiedet und bin halt gegangen. Auch der Prokurist (stellv. Chef) hat mich jeden Freitag um 16:00 verabschiedet. Heute seh ich eine E-Mail vom Chef in meinem Postfach in der steht von wegen warum ich Freitags immer um 16:00 Uhr gegangen bin, was das soll blablabla ... Das heißt doch er wusste das, wenn er schreibt "immer". Er hat aber nie was gesagt von wegen "Hey du, Freitag ist auch bis 17:00 Uhr" und der stellv. Chef hätte doch wohl auch was derartiges gesagt?! Ich verstehe irgendwie nicht, wie es die ganze Zeit Sche*ß egal ist und er mir heute mit sowas kommt, obwohl er wohl wusste, das ich bis jetzt jeden Freitag um 16:00 Uhr gegangen bin. Wie soll ich jetzt damit umgehen? -.-

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