Vom Unterricht ausgeschlossen, was darf der Lehrer?

3 Antworten

Die Fachlehrerin oder der Fachlehrer kann eine Schülerin
oder einen Schüler von der laufenden Unterrichtsstunde ausschließen, wenn der
Unterricht gestört wird (erzieherische Maßnahme).

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Eltern/Rechtliches/Fragen-und-Antworten-zum-Unterricht/Ordnungs-Erziehungsmassnahmen/FAQ1/index.html

Es ist durchaus eine Störung des Unterrichts, wenn
Schüler*innen nicht pünktlich sind. Jede Person, die nach Unterrichtsbeginn den
Raum betritt, lenkt ab und wenn es auch mehrere sind, erst recht.

Den versäumten Inhalt muss die Schüler*in selbstverständlich
selbst nacharbeiten.

Formal hat also die Lehrkraft durchaus korrekt gehandelt.
Ein Gespräch sollte aber geführt werden – am besten entschuldigt sich die
Schüler*in für das Fehlverhalten und gelobt Besserung.

Ob die Lehrkraft sonst sich nicht pflichtgemäß verhält, ist
ein anderer Punkt. Jedes Verhalten muss gesondert gesehen werden. Es gibt ja
sonst noch Klassenlehrer, Vertrauenslehrer, SV und Schulleitung.

In einem ruhigen Gespräch können die meisten Probleme gelöst
werden.

Lehrkräfte sind heute sicher stark im Fokus, weil Kinder und
Eltern sich dauernd beschweren oder auch den guten Ton nicht treffen.

Danke für die Antwort, ich wusste bereits, dass das Handeln an sich völlig korrekt war und schrieb ja auch, dass ich das einsehe. Es ging mir hauptsächlich darum, ob die Fehlstunden eingetragen werden dürfen, wenn ja ob auch unentschuldigt, und wie es mit der Benotung der Stunden aussieht.

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Der Lehrer handelt korrekt, der Schüler nicht. Man ist einfach pünktlich und stört nicht den Unterricht der anderen durch sein Zuspätkommen. Im Arbeitsleben bekäme man eine Abmahnung für die Verspätung, mehrmalige Abmahnungen führen zur Kündigung.

Ja, das hab ich doch auch geschrieben. Lest doch bitte meine Frage, besonders den letzten Absatz. Es geht um die Eintragung der Fehlstunden und um die Benotung, die Konsequenz an sich ist in Ordnung, meine Schuld, wenn ich zu spät bin

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Wenn Du nicht teilgenommen hast, kannst Du auch nicht benotet werden.

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Ihr habt trotz allem ein Recht auf Bildung. Ich meine es ernst. Ihr könnt euch sogar rechtlich beschweren. Er muss euch in den Unterricht lassen. Auch wenn ihr da mit einer Cola in der Hand steht.

Wie peinlich soll es hier denn noch werden, wenn hier sogar nach Fehlverhalten noch geraten wird, sich zu beschweren? Hier sind immer nur die Lehrer diejenigen mit Fehlverhalten, die Schüler dagegen nie. Das kann's doch nicht sein!

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@Demelebaejer

Der Schüler hat sein Recht auf Bildung nicht angemessen wahrgenommen. Er war zu spät. Er hat die Pflicht, pünktlich zu sein.

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Bleibt doch bitte beim Thema, die Cola war ja auch nicht meine. Dass der Lehrer mich des Unterrichts verwiesen hat ist ok, es geht um die Fehlstunden und die Benotung

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