Vom Teenager zum Erwachsenen, was ändert sich?

4 Antworten

Man kann das so generell nicht sagen.

Ich meine, nach der Schule geht man statt zur Schule zur Arbeit. Mit etwas Glück, hat man da sogar Spaß daran.

Freunde, manche bleiben, andere nicht, man lernt aber wieder neue Menschen kennen, das ist ein Leben lang so. Menschen verändern sich und damit auch Freundschaften.

An Familiengründung denken die meisten dann, wenn sie sicher sind, den richtigen Partner dafür zu haben.

Hmmm, die schwierigste Frage ist, wie ändert sich die Persönlichkeit.

Ich glaube gar nicht sooo sehr, vor allem, man merkt es selbst nicht. Irgendwann wird man ruhiger und ist nicht mehr so impulsiv, aber wenn ich mich recht erinnere war das bei mir erst so ab 40.

Meine Persönlichkeit hat sich glaub ich nie wirklich geändert u Erwachsen werd ich später^^ das ist zuviel verlangt.

Das schönste am 18 sein ist dass man endlich von zu Hause ausziehen darf^^

Ich hab mich auch äußerlich in den letzten 20 Jahren nicht verändert.

Klar als ich Mutter wurde hab ich die ernsthaftigkeit im Leben erst verstanden. Aber durch die Kinder lebt man ja wieder seine Kindheit aus.

Meine Freunde sind geblieben, die die ich in meinem Leben haben wollte sind heute noch da. Eine Freundin kenne ich seit meinem 5. Lebensjahr meine beste seit ich 11 bin. 

Man trennt sich zwar räumlich da jeder einen anderen Beruf einschlägt u es einem doch weg zieht. Aber Entfernung kann keine wahre freundschaft auseinander bringen.

Heiraten u Kinder wollt ich eigentlich nicht unbedingt. Wir haben auch nicht groß darüber geredet oder uns Gedanken gemacht. Auch nicht über die Anzahl der Kinder. Wir  standen beide feste im Leben, waren 21 und 23 u sagten einfach "lass uns machen" daraus wurden insgesamt 3 Kinder^^  den Vater meiner Kinder lernte ich mit 17 kennen.... zwischenzeitlich trennten sich auch unsere Wege mal dann kamen wir wieder zusammen.

Als Erwachsene Person sollte man das Kind in sich nie verlieren. Ein stück bleibt immer klein u verspielt^^

Ich denke, am meisten ändert sich, dass man irgendwann lernen muss, dass man für sich selbst verantwortlich ist und sein muss.

Als Jugendlicher stellt man es sich sehr schön vor, endlich der eigene Herrscher zu sein, nicht auf die Eltern hören zu müssen und tun und lassen zu können, was man will.

Das bedeutet aber irgendwann, dass man keine Ausreden oder Bequemlichkeiten mehr vor sich selbst haben kann, weil niemand mehr da ist, der einen auffängt.

Du musst arbeiten, du musst evtl. studieren, Miete zahlen, Essen kaufen und so weiter, das macht dann niemand mehr für dich. Steuererklärungen, Wäsche waschen, Aufräumen, Kochen, Spülen, Arbeiten, Geld verdienen, keine Lust zählt nicht, müde sein auch nicht, manchmal noch nicht einmal krank sein.

Du musst lernen, dass du allein dafür sorgen kannst, dass du ein gutes Leben hast und das war für mich das Schwerste, zu lernen.

Dann muss man auf coole Sachen auch verzichten, man lernt, dass man weniger tun kann, als man eigentlich tun will, muss Prioritäten setzen und schauen, was einem wirklich wichtig ist. Dabei gehen manche Freunde verloren, dafür kommen andere hinzu, manchmal muss man in fremde Städte ziehen, irgendwann hat man Familie und ist selber für andere verantwortlich.

Verantwortung ist für michd as Stichwort. Man ist dann erwachsen, wenn man in der Lage und willens ist, für sich, sein Leben und sein Glück Verantwortung zu übernehmen, wie das für jeden einzelnen aussieht ist sehr individuell, aber das finde ich, ist das Wichtigste.

Also ich fand das Leben toll als ich endlich ausgezogen u mein eigener Herrscher war^^ eigenes Geld verdienen u meine Rechnungen selber zahlen. Wobei ich auch längst alles selber zahlen musste und nach der Schule deswegen arbeiten ging. 

Verantwortung lernt man ja im Elternhaus sofern die Eltern nicht einem alls in den Hintern schieben u jedes filtzelchen abnehmen.

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