Vom Staat verordnete Therapie-Stunden?

9 Antworten

Dieses von Dir gesuchte Geschäftsmodell  der kostenlosen Therapie-Stunden gibt es bereits. Allerdings ganz anders, als du Dir dies vorstelltst.

Deine Idee der kostenlosen Therapiestunden finde ich sehr blauäugig und fahrlässig.  Ich würde es mir dreimal überlegen, ob ich mich freiwillig in eine psychatrische Behandlung begeben würde. Denn wer sich in die Gefahr einer Psychotherapie begibt, hat sich ausgeliefert und kann hier leicht Schaden nehmen.

Jede psychiatrische Behandlung birgt die Gefahr ins sich, dass das zukünftige Leben ohne Hoffnung und Perspektive verläuft.

Offensichtlich ist Dir nicht bekannt, dass es eine ständig wachsende Betreuungsindustrie gibt, die unter dem Vorwand helfen zu wollen, uninformierte Menschen wie Dich suchen, finden und ausbeuten,

Meistens fängt alles scheinbar harmlos an. Du unterhälst Dich mit einer freundlichen Helferin, die jedoch tatsächlich eine Schlepperin - eine so genannte Dienstleisterin für berufliche Betreuer - ist und mit EInlieferungsprämien ihr Geld verdient.

Diese gaukelt Dir vor, dass sie aus reiner Freundschaft zu Dir, für Dich einen kostenlosen Beratungstermin mit einer Psychologien oder Psychiaterin vereinbaren kann, wo Du alle Probleme besprechen kannst.

Der nächste Schritt wird dann sein, dass Dir diese Schlepperin mitteilen wird, dass Du einen Betreungsantrag unterschreiben sollst, da ansonsten diese Therapiegespräche nich mehr kostenlos erfolgen könnten.
Wenn Du dann unerschreiben hast, wird man DIr mitteilen, dass für diese Kostenübernahme  noch eine "kleine" Hürde zu nehmen sei.
Diese bestände darin, dass Du mit einer Psychiaterin, die vom Gericht bezahlt wird, ein lockeres Gespräch führst.

Was Du allerdings nicht weißt,  ist, dass es sich bei diesem Gespräch um eine psychiatrische Begutachtung handelt, die dann leider für Dich schlecht ausgeht.

Dir wird nämlich bescheinigt werden, dass Du keinen eigenen Willen mehr hast und deshalb extrem hifsbedürftig bist.

Nachdem Du diese "Begutachtung" hinter Dich gebracht hast, wird Dich eine Amtsrichterin zu Hause besuchen und  Dir einen Betreuungsbeschluss überreichen.

Auch wenn dieser Kontakt nur 1 oder 2 Minuten dauert, wird er in eine eigens für Dich bei Gericht angelegte Betreuungsakte als Anhörungsverfahren, in dem mit Dir die notwendigen persönlichen Einschränkungen besprochen wurden, gehändelt.
Die Richterin wird Dir mitteilen, dass dieser Beschluss nur vorläufig ist und es nur eines Anrufes bedarf, damit er wieder rückgängig gemacht werden könne. Tatsächlich jedoch wird diese Richteri für Dich nich mehr zu sprechen sein.

Unmitelbar nachdem diese Richterin Deine Wohnung verlassen hat erscheint dann Dein Berufsbetreuer mit einem Helfer.
Dieser Helfer entpuppt sich dann als Krankenwagenfahrer, der Dich auf eine mitgeführte Krankenbahre drückt, Dich fixiert und in einen Krankenwagen verfrachtet.
Dann wirst Du in eine psychiatrische Anstalt gefahren, wo Du als aller Erstes schriftlich zu bestätigen hast, dass Du Dich hier freiwillig befindest.
Wenn Du Dich weigern solltest, wird man Dich in eine Isoiierzelle sperren und vergessen, Dir Dein Mittagessen zu bringen.

Sofort nach Deiner Einliefrung wird Dich eine so genannte Verfahrenspflegerin besuchen, deren offizielle Aufgabe es ist, darauf zu achten, dass es bei Deiner Inobhutnahme mit rechten Dingen zugeht.

Tatsächlich aber wird diese freiberuflich vom Gericht bezahlte Mitarbeiterin wird einen Bericht über Dich anfertigen, in dem - egal was du auch sagst -
festgehalten wird, dass Du Dich gerne und freiwillig in dieser Psychoanstalt aufhälst.

Dieser Bericht wird dann gemeinsam mit dem Betreuungsantrag und dem erstellen psychiatrischen Gutachten in der eigens für Dich angelegten beim Amtgericht geführten Betreuungakte geführt.
Alles was in dieser Akte steht, wird von den Behörden als wahr angesehen, ungeachtet dessen, ob dies auch tatsächlich so ist.

Da Du Dich nun aus therapeutischen Gründen in Isolationzelle befindest, hat man dir alles - Handy, Notizpapier, Stift, Ausweis, Dokumente - weggenommen. Zur Therapie gehört es dazu, dass Deine Zelle jeden Tag gefilzt wird.

Wen Du in dieser Sitution Deinen Unmut zeigen solltest, wird in Patientenakte eingetragen werden, dass Du starke Symptome einer psychischen Beinträchtigung gezeigt hast und krankheitsuneinsichtig und behandlungsbedürftig bist.

Die daraufhin erfolgte Therapie besteht aber nicht etwa in Gesprächen sondern aus rationalen Gründen in einer Spritzenkur mit Psychophamaka und einer Elektroschocktherapie, was dazu führt, dass Du ständig müde bist, nicht mehr stehen kannst, Dein Widerstandswille erlahmt und Du ständig aus dem Mund sabberst.
Jeder Besucher, der Dich so sieht, wird sofort bestätigen können, dass Du psychisch krank und hier genau richtig untergebracht bist.

Nun bist Du einer von jahrlich 250.000 Betreuungsopfern, die gegen ihren Willen etnmündigt werden und in einer Psychostation gelandet sind.
Manche verbringen hier den Rest ihres Leben, manche begehen angesichts der Aussichtslosigkeit auf Beeenddigug der Foltersituation Suizid.
Nur die wenigsten haben das Glück Freunde zu haben, die sie aus dieser Folter wieder rausholen - wie dies z. B.bei einen Herr Mollath der Fall war..

Die hohe Anzahl der Opfer, die im Dunkeln bleiben sieht man nicht.
Einige Opfer haben es geschafft, ihr Schicksal im Inernet zu veröffentlichen.
oder gar Schmerzensgeld einklagen zu können.

Der Name Vera Stein kann hier exemplarisch für eine Wiedrutmachungszahlung für eine 20.jährige Folter in Psychatrieanstalten von 700.000 EURO genannt werden.

vgl. hierzu das Video
https:/youtube.com/watch?v=QjBiMh0Ftig










Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaas.
du hast gerade meinen Kopf zerstört. 

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Laut der Pharmaindustrie ist JEDER psychisch krank. Es gibt für ausnahmslos JEDES Verhalten eine Diagnose und eine entsprechende Pille dafür. Dein Vorschlag würde der Pharmaindustrie in die Hände spielen und am Ende alle auf Psychopharmaka setzen. Sehr schöne Vorstellung... Nicht.

Man kann Menschen nicht zwingen, miteinander zu reden. Und schon gar nicht, zu einem Psychiater zu gehen. Wer keinen Leidensdruck hat, für den ist das Zeitverschwendung. Auch würden Krankheiten so nicht schneller erkannt, sondern eher angedichtet, siehe meine ersten Worte.

Zudem widersprichst du dir selbst. Zuerst sprichst du von "verordnet", was Zwang bedeutet, dann aber schreibst du, es solle jedem frei stehen. Was denn nun?

Ich finde das wäre (zum Glück!) nicht umsetzbar, würde es selbst auch nicht wahrnehmen, solange ich nicht unter irgendwas leide, und ich sehe nur Nachteile. U.a. den massiven Eingriff in die Menschenrechte.

Wenn es das nun gäbe. Dann gibt es ein einziges Mal im Jahr so ein Gespräch. Erfahrungsgemäß reicht ein einziges Gespräch nicht aus, psychische Erkrankungen zu erkennen und zu diagnostizieren. Und nun? Dein Vorschlag ist also reichlich naiv und uninformiert.

Nein du hast mich nur falsch verstanden. 
Es ist angedacht, dass jeder diesen Termin wahrnimmt. 
Wer aber nicht will muss nicht. 
Also ist es auf freiwilliger Basis.

Ich kenne einige Leute die beim Psychiater waren, aber keiner von denen hat direkt Pillen verschrieben bekommen. 

Der Psychiater und man selbst können bestimmen, ob ein Individuum mehr Sprechstunden wahrnehmen sollte.
Dies aufkommenden Kosten würden dann auch oder teils übernommen werde.
Das heißt jeder kann, keiner muss und wer mehr will, kriegt mehr. 

Du meintest es wäre ein Eingriff in die Menschenrechte... wieso?

Und zu guter Letzt meinte ich, dass es eine Idee ist. 
Die muss nicht informiert sein. 
Es ist wie gesagt eine Idee. 

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@Hitblunt

Hi,

im ersten Moment war mir die Idee unangenehm, aber nachdem ich gelesen habe, dass die Konsultation freiwillig wäre, fände ich das gar nicht so schlecht.

Eine weitere Bedingung würde ich mir noch wünschen, und zwar die freie Wahl des Psychiaters. Ich finde, man sollte sich seinen Arzt immer aussuchen dürfen.

Wenn also alles freiwillig ist und man freie Arztwahl hat, sehe ich da keinen Eingriff in die Menschenrechte.

Ich würde noch verlangen, dass über diesen jährlichen Arztbesuch keine Datenbank "gefüttert" werden darf. Wahrung der Privatsphäre, Datenschutz und ärztliche Schweigepflicht.

Deine Idee wäre also wie ein Zahnarzttermin, nur halt ein "screening" oder Vorsorgeuntersuchung für die Psyche.

Einen positiven Punkt würde ich schonmal sehen, und zwar, dass es vielleicht der Stigmatisierung von psychisch Kranken entgegenwirkt, wenn fast jeder einmal im Jahr zum Psychiater geht. Der Schritt, mal zum Psychiater zu gehen, würde mehr zur Normalität gehören.

Es ist ja heute leider immer noch so, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, mit einer psychischen Krankheit in der Arbeitswelt Nachteile zu erfahren (Karriereknick, bis zur Entlassung) oder allgemein diskriminiert oder stigmatisiert zu werden.

Vielleicht könnte man so Suiziden, Depressionen und anderen Erkrankungen vorbeugen oder sie früher behandeln.


Ich würde den Termin wahrscheinlich wahrnehmen.

Gruß

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@eddiefox

P.S. Die Überschrift hat wahrscheinlich noch abgeschreckt (vom Staat verordnet)

Vom Staat bezahlte/subventionierte Therapiestunden oder staatlich geförderte Untersuchung oder so ähnlich würde wahrscheinlich weniger abschreckend klingen. Oder einfach "Ein kostenloses Gespräch pro Jahr mit einem Psychiater".

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In der Zeit wo irgendwie jeder psychisch krank ist, Burn-Out oder andere
Syndrome hat, wo alle sozial verkümmern und statt sich zu unterhalten,
lieber in ihr Smartphone gucken, wo das gemeinsam leben nur noch digital
und nicht auf den Straßen statt findet, wäre es da nicht vom Vorteil
für alle, vom Staat bezahlte Psychiater- Gespräche zu bekommen. (mind. 1
mal im Jahr)

Besser: Frühkindliche Entwicklung fördern

Telefon- , Computer- / Smartphone- / Pad- , Konsolen & Fernseh- Verbot für unter 6 Jährige ...

dann bis 10 oder 12 nur unter ständiger Aufsicht der Eltern oder "Baby"-sitter

Problematische Chemikalien / Zusätze verbieten z.B. Aspartam , Quecksilber, Weichmacher , Bisphenol-A , Rauch-Tabak ( Kautabak nach Schwedischem [Lebensmittel- ] recht ab 18 ) , ... usw.

Strahlungs- & Chemikalien- aussetzung der Kinder besonders scharf regulieren

und ggf. 1 Staatliches Kindergarten-Jahr (Alle in den Kindergarten ählich wie in der DDR ) Pflicht ( bei Sozial Benachteilighten übernimmt die kosten der Staat)

Auch gut. 
aber das mit den Strahlungs und Chemikalien aussetzen verstehe ich nicht? 
Ist das irgendwie ein großes Problem, dass ich nicht mit bekommen habe? 

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@Hitblunt

aber das mit den Strahlungs und Chemikalien aussetzen verstehe ich nicht? 
Ist das irgendwie ein großes Problem, dass ich nicht mit bekommen habe?

Chemikalien (incl. Drogen & Lebensmittelzusätze) & Strahlung schädigen den Körper, auch das Gehirn & können auch zu einer Veränderung der Psyche führen 

z.B. Aspartam schwächt das Immunsystem, erzeugt diverse Krankheiten (incl. Krebs) & kann schlimmstensfalls zum Suizid führen  https://www.youtube.com/watch?v=zrixCnIMCbI + https://www.youtube.com/watch?v=cpuLcsNnGcc

Auch Strahlung z.B. vom Handy schädigt das Gehirn gerade bei Kindern ( nicht nur Hirn- Krebs ) 

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