Vom Nebengewerbe zum Hauptgewerbe. Was kommt auf mich zu?

4 Antworten

Wenn du ein Gewerbe anmeldest, bekommst du normalerweise automatisch die Aufforderung des Finanzamtes, der IHK und er Berufsgenossenschaft, deine Anmeldung zu vervollständigen. Was verstehst du unter Gehalt= Wenn du selbständig bist, bekommst du kein Gehalt. Von wem denn? Du lebst von deinem Einnahmeüberschuss. Für deine Krankenversicherung bist du selbst verantwortlich (aber pflichtig)

  • Wenn Du bisher Angestellter bist udn in Nebengewerbe betriebst, ändert es sich nur dahingehend, das Du Deine Anstellung aufgibst udn kein Gehalt mehr bekommst.

  • Die Krankenversicherung mußt Du dannn natürlich als freiwillig Versicherter bezahlen. Entweder in der PKV, oder als freiwilliges Mitglied in der GKV.

  • Gehalt zahlst Du Dir natürlich nicht (als Einzelunternehmer), sondern hast Deine Entnahmen von Geschäftskonto für private Zwecke.

  • Gehalt kannst Du Dir zahlen, wenn Du Deinen Betrieb als GmbH, oder UG (haftungsbeschränkt, als als Kapitalgesellschaft betreibst.

  • Auch wenn Du den Betrieb bisher nur als Nebengewerbebetrieben hast, geht es auf die gleiche Stuernummer weiter.

Noch ein Tipp: Wenn Du selbst kündigst und Dich wenigstens einen Tag arbeitslos meldest hast Du große Chancen auf den 9-monatigen Gründungszuschuss plus 300 Euro monatlich für die soziale Absicherung. Du kriegst ihn dann nur 6 Monate, weil Sperrzeit angerechnet wird, aber immerhin. Finde ich völlig legitim: Du machst für andere einen Arbeitsplatz frei! Außerdem unbedingt die freiwillige Arbeitslosenversicherung abschließen beim Arbeitsamt. Kosten monatlich im ersten Jahr um die 30 Euro, danach das doppelte an Kosten. Geh unbedingt zum Arbeitsamt, sag denen was Du vorhast und laß Dich beraten. Ist gut angelegte Zeit!

Studentische Krankenversicherung - wie sollte sie auf der Lohnsteuerbescheinigung erscheinen?

Ich bin gesetzlich als Studentin krankenversichert, weil ich nebenher arbeite. Auf meiner Lohnsteuerbescheinigung steht nun nicht wie bei "normalen" gesetzlichen Krankenversicherungen etwas unter Punkt 25 und 25 (Arbeitnehmerbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung/zur sozialen Pflegeversicherung), sondern unter Punkt 28 (Beiträge zur privaten Krankenversicherung und Pflege-Pflichtversicherung).

Ich bin jedoch nicht privat versichert. Andererseits ist die Angabe insofern richtig als ich meinen Kranken- und Pflegeversicherungsbetrag direkt von meinem Konto zahle, nicht wie andere Arbeitnehmer vom Gehalt abgezogen bekomme.

Ist die Eingabe also richtig, obwohl ich nicht privat versichert bin, oder hat mein Arbeitgeber hier eine falsche Angabe gemacht?

...zur Frage

Wie viel Steuern zahle ich? :)?

Mache zum ersten mal eine Steuererklärung.

Habe alle Daten in mein Steuerprogramm eingegeben. (9900 brutto sozialverspfl. Job + 6386 Nebengewerbe).

Es kommt eine Nachzahlung in Höhe von 915 € raus. Ist das der endgültige Betrag, den ich dann an das Finanzamt überweisen muss?

Oder wird das verrechnet mit den Steuern die ich bereits gezahlt habe über meinen sozialversicherungspflichtigen Teilzeitjob? Was müsste ich am Ende ca. zahlen?

...zur Frage

Hallo zusammen, will mein Nebengewerbe als Hauptgewerbe starten. Ein Landwirt würde mir die Halbe scheune verpachten, darf ich es überhaupt als Gewerbe nutzen?

...zur Frage

Krankenversicherung fürs Pferd?

hallo ich habe gehört dass es Op-Versicherungen für Pferde gibt. Da jeder Reiter weiß dass der Tierarztbesuch für einmal drübergucken schon ordentlich was verlangt wollte ich fragen ob es für sowas eine Versicherung gibt? denn allein einen Sehnenschaden zu behandeln geht stark in den Geldbeutel und sowas kommt ja häufiger vor...

...zur Frage

Angaben in Einnahmenüberschussrechnung/ Auswirkungen bei Verlust?

Hallo zusammen; Eine Frage zur Steuererklärung: Ich war bis 2011 hauptberuflich selbständig. In 2011 Wechsel in ein Arbeitnehmerverhältnis. Das Angemeldete Hauptgewerbe wurde geändert in ein Nebengewerbe, und läuft bis dato unter Kleinunternehmerregelung, da nur noch Geringe Umsätze (kleiner 5.000 €) . Bis 2012 Betreuung durch Steuerberater, seitdem mache ich meine Steuer selbst (Eikommenssteuererklärung und Einnahmenüberschussrechnung.

Bis vorletztes Jahr wurden aus der Kleinunternehmertätigkeit Gewinne erzielt. Im Jahr 2014 gab es keine Gewinne (Problem mit säumigen Zahlern), jedoch gibt es Ausgaben: Diverse Anschaffungen von Werkzeug, sowie Steuerberatungkosten, die noch aus den Vorjahren offen waren. Konkret: 0 € Einnahmen, ca. 700 € Ausgaben in 2014 (Zeitpunkt des tatsächlichen Geldflusses).

Nun die Frage(n):

1: Muss ich die EÜR einreichen (da ohnehin kein Gewinn zu Verzeichnen ist)?

2: Würde sich die EÜR in meinem Fall Steuermindernd auswirken? Oder spielt dies keine Rolle, da ich als Kleinunternehmer ohnehin keine Umsatzsteuer zahle?

Meine Vermutung ist, daß es schon unterschiede zwischen Umsatzsteuer und Einkommenssteuer gibt.......

Weitere Eckdaten, die möglicherweise relevant sind: Arbeitnehmer, verheiratet, Beide Berufstätig, gemeinsam Veranlagt, Steuerbrutto gesamt knapp 57.000 €.

Danke im Voraus.....

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?