Vom Hauptgewerbe zum Nebengewerbe umsteigen - weiterhin Umsatzsteuerpflichtig oder nicht - Und lohnt es sich überhaupt oder wäre ein Kleingewerbe besser?

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2 Antworten

Entschuldige, aber Deine Angaben sind unvollständig und unstrukturiert.

Was sind die 600,- Euro? Umsatz? Rohgewinn?

Du hast ein Lager für 125,- Euro gemietet. Also hast Du Ware zu lagern. Fällt die vom Himmel, oder kaufst Du sie ein?

Du zahlst Autoversicherung. Ist das, weil Du privat, oder für das Geschäft ein Auto brauchst?

Den Gewinn von 405,- Euro, der für die Krankenkasse wichtig ist, berechnet sich:

Betriebseinnahmen (Verkaufserlöse)

- Wareneinkauf

- Lagermiete

- Internetkosten

- Telefongebühren

- Verwaltungskosten (Bürobedarf usw.)

- Kosten für betriebliche Fahrten

Gewinn.

Die Frage mit der Umsatzsteuer stellt sich nur, wenn Du überwiegend an Privatleute verkaufst.

Wenn Du in einem Jahr unter 17.500,- Umsatz (Einnahmen) kommst, bist Du ab dem Folgejahr Kleinunternehmer und Umsatzsteuer wird bei Dir nicht mehr erhoben.

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Kommentar von Mirade
01.08.2016, 12:53

Ja, ich kaufe und verkaufe, bin also quasie Händlerin. Ich kaufe von Privat und verkaufe auch wieder an Privat und hin und wieder bekomm ich die Sachen auch einfach geschenkt (Habe einen Second-Hand-Laden) und Ja, in meinem "Lager" staple ich die Sachen die neu rein kommen und in Zukunft auch die, die dann online stehen werden. Mein Auto brauch ich zwar um die Sachen zu holen, läuft aber nicht übers Geschäft, weils einfach schon zu alt ist und es nicht lohnt, bei mir wird dann momentan nur die km mit berechnet die ich von A nach B fahre dafür. Und das wird dann auch so bleiben. Die 600 Euro meinte ich, die ich dann Ohne meinen Laden schaffen könnte übers Internet da ich viele Stamkunden auch habe. Und sobald einer was sucht, versuche ich es ran zu bekommen und mich darum zu kümmern, das der Kunde bekommt was er sucht. Ich kann mein Geschäft nur leider nicht mehr finanzieren, weil die Miete zu teuer ist. Deshalb muß ich es aufgeben. Ausgaben die ich dann hätte, hab ich ja schon aufgelistet. Was müsstest du noch wissen? Was hab ich noch vergessen? Ich freu mich, das du mir geantwortet hast und hoffe mit meiner Antwort kannst du nun mehr anfangen? LG

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Du schmeißt einen Haufen Dinge durcheinander und verbindest sie mit Begriffen, die es nicht gibt !

Es gibt kein Haupt- oder Nebengewerbe ! Auf den Gewerbeanzeigen wird nur aus rein statistischen Zwecken danach gefragt, ob das Gewerbe zum Zeitpunkt der Anzeige zum Haupt- oder Nebenerwerb dient. Eine rechtliche Bedeutung hat das Antwortkreuzchen nicht. Man muss auch nichts ummelden oder mitteilen, wenn sich daran etwas ändert.

Und es gibt auch kein Kleingewerbe. Es gibt nur eine Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG). Das ist aber nur ein Steuererleichterungsverfahren (auch nur für die MwSt) und keine Art von Gewerbe. Das kann man also beim Gewerbeamt weder an- noch ummelden.

Und die 450 €-Grenze gilt nur für Beschäftigte, für Selbständige hat dieser Betrag keine Bedeutung.

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