vollstreckungsbescheid von 1996

3 Antworten

Lag dem Schreiben eine Kopie des VB bei? Wenn nicht fordere den Anwalt auf Dir eine zu schicken. Zudem ist der Anwalt verpflichtet eine genaue Aufstellung der weiteren Kosten mitzuschicken. Vermutlich sind da noch Inkassomondgebühren mit bei sowei die Verzinsung über die zurückliegenden 17 Jahre. Selbst wenn alles rechtens wäre so wären mindestens die Zinsen die bis vor drei Jahren angefallen sind verjährt.

Zudem steht auf dem VB auch von wemm die Forderung urspünglich kommt, das wird Dir helfen Dich eventuell zu einnern oder eben sicher zu sein das Du nicht betroffen bist. Solltest Du wirklich nichts mit der Sache zu tun haben, berate Dich mit einem Anwalt für Zivilrecht.

vielen dank für die hilfe werde es auch so angehen

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Das mit der Verjährung der Zinsen ist prinzipiell richtig. Die Verjährung kann jedoch gehemmt oder auch unterbrochen werden. Ob dieser Fall hier vorliegt, kann anhand der Angaben nicht zweifelsfrei ergründet werden.

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@Interesierter

Das ist im Prinzip richtig, allerdings tritt eine Hemmung der Verjährung erst dann ein wenn zumindest ein MB für die Zinsen beantragt wurde. Das macht in der Regel niemand, selbst die Inkassobuden nicht. Es wird darauf spekuliert dass das so anerkannt wird, was mit unkritischer Zahlungsaufnahme ja auch eintritt.

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Zunächst würde ich mir von dem Anwalt eine Kopie des Vollstreckungsbescheides geben lassen. Anhand dieser kannst du dich sicherlich erinnern, um was es da tatsächlich ging. Es erscheint mir doch recht seltsam, dass ein Vollstreckungsbescheid wieder hervorgekramert wird, wenn er 17 Jahre lang überhaupt nicht verfolgt wurde. Evtl. könnte er aus dem Nachlass eines Verstorbenen stammen und sein Erbe setzt die Sache wieder in Gang. Wer weiss das schon?

Gehe ich davon aus, dass der Vollstreckungsbescheid echt ist, musst du die Hauptforderung einschl. Auslagen und Vollstreckungsgebühren selbstverständlich bezahlen.

Schwierig wird es bei den Zinsen. Die titulierten Zinsen verjähren üblicherweise nach 3 Jahren. Das heisst, du müsstest nur die Zinsen von 2010 bis heute bezahlen. Allerdings kann die Verjährung durch Vollstreckungsmaßnahmen unterbrochen oder gehemmt werden. Dies kann auch geschehen indem du nichts davon mitbekommst. Eine Vollstreckungsmaßnahme, die aufgrund eines Umzuges deinerseits und fehlender Nachsendeadresse nicht durchgeführt werden konnte wäre als Beispiel zu nennen.

Es erscheint mir doch recht seltsam, dass ein Vollstreckungsbescheid wieder hervorgekramert wird, wenn er 17 Jahre lang überhaupt nicht verfolgt wurde.<

Das ist so seltsam nicht. Derartige Titel werden unter Inkassobuden regelmäßig im Paket verscheuert. Der Name des Anwalts ist leider unbekannt, könnte aber aufschlussreich sein.

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Besteht denn die Hauptforderung zu Recht?

"Wer einen gerichtlichen Titel (Urteil oder rechtskräftigen Mahn- beziehungsweise Vollstreckungsbescheid) gegen seinen Schuldner erwirkt hat, kann erst einmal ruhig schlafen. Ein solcher Titel gilt 30 Jahre lang. "

http://www.channelpartner.de/index.cfm?pid=148&pk=615225

Du solltest evt. auch einen Anwalt einschalten.

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* den gesamten Zinsen einschließlich Zinsen auf Nebenforderungen 

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