Vollstreckungsbescheid bezahlen und dazu gekommene Zinsen ignorieren?

4 Antworten

Wenn die Summe, die im VB genannt ist, bezahlt ist, dann ist der VB hinfällig. Fordere dahingehend dann auch unbedingt den entwerteten Titel im Original an.

Die Zinsen kann der Gläubiger zusätzlich fordern, aber eben nur die der letzten drei vollständigen Kalenderjahre. Der Rest ist verjährt.

Wenn allerdings der Schuldner keinen Verwendungszweck der Überweisung bestimmt, dann darf zuerst auf Zinsen verrechnet werden. Dann ist nichts verjährt und auch noch eine HF von 200€ offen.

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auf dem Vollstreckungsbescheid steht garantiert noch "zusätzlich die entstehenden Zinsen" o.ä., das heißt die musst Du auch ohne neuen Vollstreckungsbescheid noch bezahlen... 

Wenn der Vollstreckungsbefehl über Summe und Zinsen lautet, dann ist er auch erst erledigt, wenn die entstandenen Zinsen bis zum Zeitpunkt der Bezahlung mit beglichen sind.

Unter Berücksichtigung der Verjährung, denn die nicht titulierten Zinsen verjähren ganz normal.

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geld wirklich weg, bei plötzlicher Kontopfändung? (allein mit Kleinkind)

hallo zusammen,

ich habe heute folgendes Problem. ich wollte heute früh noch bisschen geld zu einkaufen abheben (für´s wochende eben) Plötzlich wurde die karte einbehalten und es gab kein geld.

Also bin ich zum schalter gegangen. Da sagte man mir, das dass konto gesperrt wurde auf grund einer pfändung. Leider wüsste man aber den gläubiger nicht. Das kann man noch nicht sehen.

Ich bin momentan alleinerziehend mit einem Kleinkind (2 jahre), beziehe ALG2, Wohngeld, Kindergeld und unterhalt. Alles kommt bis spätestens 5. des Monats und ich teile mir das immer ein. Nun hatte ich noch 180€ auf dem konto, seit gestern ist aber eine Pfändung drauf. Ich weis aber nicht wer der gläubiger ist. Ich zahle seit jahren noch eine Steuerschuld an das Landratsamt ab (KFZ-steuer), diesen monat habe ich das aber zum aller ersten mal vergessen. (also könnten sie theoretisch die gläubiger sein, hätte aber meine bank erkannt denn da war schon einmal eine pfändung von ihnen und das haben sie auch sofort gesehen) Ein anderer gläubiger wäre ein inkassobüro, weshalb ich aber vor rund 2-3 wochen eine EV unterschieben habe beim GV. (Summe insgesamt rund 600€ (inkl. mahnkosten, zinsen) Der GV meinte aber, das sich das erstmal für die nächsten 3 jahre erledigt hätte. Jetzt stehe ich ohne Geld, mit kleinkind da. Weil die bank nichtmehr auszahlen Kann/will.

Kind muss nun hungern

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Teilzahlung bei Vollstreckungsbescheid

Ich habe einen Vollstreckungsbescheid erwirkt und diesem dem zuständigen Gerichtsvollzieher weitergeleitet. Der Schuldner zahlt nun die Hauptforderung, die Kosten + Zinsen nicht. Ist diese Zahlung zuerst auf die Kosten + Zinsen anzurechnen oder auf die Hauptforderung? Muss ich diese Teilzahlung dem Gerichtsvollzieher mitteilen?

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Inkasso Becker fordert nach fast 10 Jahren 1700 Euro von mir. Wie soll ich darauf reagieren?

Hallo an euch !

ich habe am 11.02.2013 eine Forderung von Becker Inkasso erhalten, es wurde nach Nachfrage von mir, eine Kopie des Vollstreckungsbescheides aus dem Jahre 2003 zugesendet. (Es handelt sich um einen Fitnessstudiovertrag)

Hier die Forderungsaustellung:

Hauptsumme : 741, 90 EUR vom 26.03.2003

Mahnbescheid : 157,68 EUR

vorg. Kosten Mandant : 80,82 EUR

07.01.2013 Mahnung : 102,00 EUR

Zinsen 6,13% -> 456,78 EUR

KostZins 6,13 % -> 97,08 EUR

zzgl. in etwa 70 EUR für Anschriftsermittlungen ect.

Gesamtsumme : 1709,90 EUR

Hier nun meine Frage, ich habe in den letzten 10 Jahren keine Post ect. erhalten, erst jetzt mit der angegebenen Summe.

Der Vollstreckungsbescheid ist korrekt, bin damals umgezogen.

Der Inkasso fordert die Summe innerhalb von 10 Tagen, muss ich wirklich alles bezahlen ?

Gibt es hier vielleicht Hoffnung auf Verwirkung oder kann ich die Zinsen anfechten ?

Bin wirklich verzweifelt, freue mich auf eure Hilfe !

Vielen Dank an euch !

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Warum bekomme ich einen GEZ Vollstreckungsbescheid obwohl ich bei meiner Mutter lebte?

Hallo, ich hoffe sehr mir kann hier jemand helfen! Ich lebe seit dem 1.1. 2016 in meiner ersten eigenen Wohnung. Von der GEZ bekomme ich bereits seit Jahren Post, bei der meine Mutter immer nur meinte, ich solle mich darum nicht kümmern, das wäre ein Fehler weil ich ja schließlich noch im Elternhaus lebte. Gut, war wohl ein bisschen naiv einfach darauf zu hören. Das ich seit den 4 Monaten verpflichtet bin GEZ Gebühren zu zahlen, ist mir bewusst, habe mich bisher nur noch nicht darum gekümmert, da es eben so viel auf einmal ist worum man sich kümmern muss wenn man das erste mal auszieht. So nun stand eben der Gerichtsvollzieher vor der Tür und meinte das seit 2013 jeder Haushalt zahlen muss (das wusste ich) und das es EGAL ist wer den Betrag zahlt. Das meine Mutter nicht zahlt, konnte ich doch nirgends einsehen wenn sie es mir nicht sagt und ich fänd es unglaublich ungerecht wenn ich die Summe von übrigens fast 600€ zahlen soll. Der Vollstrecker hat übrigens auch direkt gesehen das es bei mir nichts zu holen gibt. Wie komme ich aus der Sache raus? Für meine eigene Wohnung möchte ich ja auch zahlen aber muss ich wirklich den ganzen offenen Betrag zahlen wenn meine Mutter sich weigert?

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Kann ich die Inkassokosten auf den Schuldner umlegen?

Jemand schuldet mir 400 € und tut alles, die nicht zurückzahlen zu müssen indem er sich z.B. monatelang nicht meldet. Ich will das Geld jetzt mit einer Inkassofirma einfordern. Kann ich die anfallenden Kosten dann auf ihn Umlegen ? (evtl. als Zinsen, da er seit 4 Jahren die Schulden hat ?)

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Vollstreckungsbescheid nach 19 Jahren....Fortsetzung......Zinszahlung?

****Nochmal als Ergänzung zum Vorangegangenen (siehe Text unten); Forderungsaufstellung des RA kam heute. Hauptforderung 1.585 €. (Das war 1993/94). Diverse Auslage EMA, GV, RA, insgesamt 690 €. Zinsen seit 1993: 3.100 €. In der Auflistung wurde der Vorgang 1994 bearbeitet, dann erst wieder 2012. Muss ich diese Zinsen wirklich zahlen???????? Oder müssen diese erst erneut eingeklagt werden?????? Dank Euch für Eure Antworten!********

m319478|20.09.2012 - 19:11 Habe heute - nach 19 Jahren - ein Schreiben vom Gerichtsvollzieher im Briefkasten gehabt. 1993 habe ich mir 3.100 DM für den Kauf eines Fahrzeuges geliehen, welches dann gepfändet wurde und für 250 DM in die Versteigerung kam. Nun möchte der Anwalt der Gegenseite ca. 4.100 € haben, welche sich aus der Leihsumme, Zinsen, Bearbeitungsgebühren etc. zusammensetzen. In den ganzen 19 Jahren habe ich von diesem Vorgang nichts gehört, es kam keine Post, keine Zahlungsaufforderung, kein Gerichtsvollzieher. Ehrlich gesagt, ich hatte es aus meinem Kopf verdrängt. Bin in der Zeit 3x umgezogen, habe mich jedoch immer ordnungsgemäß umgemeldet. Lt. Aussgage des Anwaltbüro´s wurde zum letzten Mal 2000 die Adresse ermittelt, und dann eben jetzt wieder. Muss ich die Zinsen/Berabitungsgebühren etc. auch zahlen, oder geht es eigentlich nur um die Forderung? Soll ich bzgl. eines Verglieches Kontakt mit dem Gläubiger aufnehmen? Habe selber nur eine Rente, möchte aber keinen EV leisten.....Freue mich über sinnvolle Antworten.

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