Vollstreckungsbescheid - Gerichtsvollzieher oder Kontopfändung?

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1 Antwort

Du kannst mit dem Bescheid einen Gerichtsvollzieher beauftragen, das Geld einzutreiben. hast Du die Bankverbindung des Schuldners, ist auch eine Kontopfändung möglich. Auch diese muss der Gerichtsvollzieher veranlassen.

Hat der Schuldner kein Geld (oder gelingt es ihm, dies den Gerichtsvollzieher glauben zu lassen), musst Du für die Beauftragung des Vollziehers aufkommen- auch wenn Du gar nichts vom Schuldner erhalten hast. Erkundige Dich vorab nach seinen Konditionen.

Slayergirl911 22.05.2011, 11:44

Hallo Sommerkatze,

danke für die Antwort. D.h. wenn ich das Firmenkonto angebe, von dem ich weiß dass es eigentlich immer gedeckt ist, der Schuldner es aber doch vorher schafft alles vom Konto zu nehmen bzw. es so aussehen zu lassen dass er nicht solvent wäre, müsste ich die Kosten übernehmen um an mein, mir zustehendes, Geld zu kommen?

Auf die Gefahr hin jetzt infantil zu klingen, aber...das ist doch unfair!

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Sommerkatze 22.05.2011, 11:49
@Slayergirl911

Ja, ich stimme Dir zu: es ist unfair!!

Viele Firmeninhaber schreiben die Firmen oder Konten extra auf den Ehemann- oder die Ehefrau um, um so von solchen Schwierigkeiten verschont zu bleiben. Ich hatte beruflich eine ganze Weile damit zu tun und es stimmt: der Gerichtsvollzieher will das Geld dann von Dir. Genauso ergeht es übrigens volljährigen Kindern, die mit einem Titel versuchen, die Unterhaltsschulden, welche oft in die Zehntausende gehen, zu bekommen. Die zahlen dann noch für die Vollstreckung und der / die Schuldner/in lacht sich kaputt.

Je mehr Informationen Du vorher für den Gerichtsvollzieher über die Firma hast, umso besser.

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