Vollstreckung schweizerischer Geldbußen für Geschwindigkeitsüberschreitung: Was macht man, wenn ein beauftragtes (deutsches) Inkassounternehmen "anklopft"?

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5 Antworten

Salue

Auch wenn die Schweiz nicht in der EU ist, die Polizei der beiden Länder arbeitet recht gut zusammen.

So nehmen zum Beispiel am wöchentlichen Motorradtreffen in meiner Region auch viele Motorradfahrer aus der grenznahen Gebiet in Deutschland daran teil. An diesem Abend fahren dann häufig ein Deutscher Beamter und ein Schweiz Polizist mit ihren Maschinen (auf Schweizer Boden) gemeinsam Patrouille.

Ich habe mir auch schon in Deutschland Bussen geholt. Der Bussenbescheid kam dann direkt an meine Adresse in der Schweiz. Die Halteradressen werden in solchen Fällen problemlos ausgetauscht.

So empfehle ich Dir, die Busse zu bezahlen, selbst wenn der "Expresszuschlag" in der Schweiz Dir etwas hoch erscheint.

Bei höheren Bussen könnte es den Behörden nämlich durchaus einfallen, eine "Rechtshilfeverfahren" einzuleiten.

Bei einer Busse in Frankreich oder Italien ist es weniger tragisch. Die haben administrativ ein solches Chaos, das vermutlich nichts passiert, wenn Du nicht bezahlst.

Es grüsst Dich

Tellensohn  

 

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zahlen und freundlich sein.

freundlich sein ist nicht zwingend erforderlich.

aber bezahlen solltest du innerhalb der 30tages-frist.

und wenn da bereits ein inkasso unternehmen klingelt, bedeutet das, du bist bereits im mahnverfahren, hast also die ursprüngliche zahlungsaufforderung ignoriert.

was insofern blöd ist, weil es erstens unnötig teuer geworden ist und zweitens, weil du jetzt in der schweiz eine eintragung im zentralen register hast. wenn du gleich gezahlt hättest, wäre das nicht so.

zahlst du auch weiterhin nicht, geht die sache zu gericht - und dann giltst du in der schweiz als vorbestraft. das bedeutet dann aber auch, dass du beim versuch der einreise auch zurückgeschickt werden wirst, weil du als unerwünschte person giltst. bei der einreise mit dem auto wird das kennzeichen schon kilometer vorher erfasst und abgeglichen. man wird dich in dem fall also erwischen.

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Da die Schweiz kein EU Mitglied ist, fällt es eben auch nicht unter der Regelung der Bussgeldeintreibung.

Es gibt zwar eine Vereinbarung zwischen Deutschland und der Schweiz bzgl. Bussgelder, die ist aber nicht in Kraft getreten. In Folge dessen kann das deutsche Inkassounternehmen Foxtrott oder sonstwas machen, das Bussgeld ist in Deutschland nicht eintreibbar.

Es sollte dir aber klar sein, für den Rest des Lebens nicht mehr in die Schweiz zu fahren, denn dann können und werden die Behörden dort das Bussgeld eintreiben.

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Bezahlen!

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Aufmachen und alles bezahlen.

Du bist schließlich zu schnell gewesen.

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