Volllstreckungsbescheid ohne Ra erwirken?

5 Antworten

Generell kann jeder selbst einen Mahnbescheid beim zuständigenMahngericht beantragen. Die Zuständigkeit des Mahngerichts richtet sich nach dem Wohnort des Schuldners.

Nach der Zustellung des Mahnbescheids hat die Schuldnerin 14 Tage Zeit den gemahnten Betrag zu zahlen oder Widerspruch einzulegen. In der Zwischenzeit erhältst Du vom Mahngericht ein Formular zur Beantragung des Vollstreckungsbescheids. In diesem Schreiben steht auch drin, ab wann der Vollstreckungsbescheid beantragt werden kann. Für dieses Verfahren fallen dann lediglich Gerichtskosten an.

Legt die Schuldnerin Widerspruch ein, dann habt ihr in der Regel 6 Monate Zeit um den Provisionsanspruch zu begründen. Ich nehme an, daß der geschuldete Betrag unter 10.000,-€ liegt,dann wäre nämlich noch das Amtsgericht zuständig und dort herrscht kein Anwaltszwang, wie z.B. beim Landgericht.

Ist die Sachlache allerdings schwieriger zu begründen, kann immer noch für die Klagebegründung in Rechtsanwalt beauftragt werden.

 

 

Man kann zum Amtsgericht gehen und bewirken, dass ein gerichtlicher Mahnbescheid zugestellt wird. Dabei wird der Sachverhalt noch nicht geprüft. Der Gemahnte wird im Mahnbescheid dazu aufgefordert, eine Stellungnahme abzugeben, falls er die Forderung für nicht berechtigt hält. Antwortet er innerhalb einer gerichtlich festgelegten Frist nicht, hat man direkt einen Vollstreckungstitel.

Erwidert er den Mahnbescheid, so muss gerichtlich geklärt werden, ob und in welcher Höhe es eine berechtigte Forderung gibt. Ob man sich dabei vor Gericht auch ohne Anwalt selbst vertreten kann, weiss ich nicht. Das hängt vom Einzelfall ab, aber dazu kann das Amtsgericht bestimmt etwas sagen.

richtig. ^^

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Provisionsmodell für angestellten Makler

Ich bin selbstständiger Immobilienmakler und bin dabei eine neue Kraft einzustellen. Sie möchte, im Gegensatz zu der anderen Angestellten, die ich beschäftige, nicht auf Stundenbasis arbeiten sonder auf Provisionsbasis. Jetzt habe ich folgendes Problem: Nach welchem Modell bezahle ich sie sinnvoll. Ich bin durchaus bereit ihr 20-30% der Provision, der Objekte zu überlassen, die sie akquiriert. Sprich 20-30% des Mehr-Gewinns. Nur wie mache ich das, dass es für alle fair ist? und wann hat SIE etwas vermietet/verkauft? Was wenn ich 5 mal besichtige und sie hat beim 6. mal glück und verkauft das haus... Zahle ich ihr dann Provision?`Oder zahle ich sie nur bei Objekten, die sie "reingeholt" und in folge dessen auch eigenverantwortlich verkauft hat!? Sie ist sehr ambitioniert und mit Sicherheit gut in ihrem Job, ich möchte sie gerne fair dafür belohnen, kann es mir jedoch nicht leisten willkürlich Provisionen an sie auszuschütten. Ich habe eine zweite Angestellte, die im Innendienst Kundne anruft, Zeitungen durchblätttert etc. Bei ihr ist Provision kein Thema. Wie machen andere Makler das? Jemand einen Vorschlag?!

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MB-Kosten trotz erfolgreichem Widerspru h?

Hallo Community,

folgenden Sachverhalt stellt sich da.

1.) Gläubiger hat Forderung an RA bzw. vorab an Inkasso abgegeben

2.) Schreiben wurden bislang ignoriert, da die angegebenen Summen weder plausibel, noch nachvollziehbar waren.

3.) Gegen MB wurde fristgerecht Widerspruch eingelegt. Parallel wurde der Gläubiger angeschrieben.

4.) Gläubiger räumt Forderungsminimierung/ -korrektur ein. (Sachverhalt ist wohl für den Gläubiger noch immer nicht erledigt)

5.) Neue Forderungsaufstellung vom RA -> Die Frist für den RA um auf den Widerspruch des MB zu reagieren ist bereits vorbei - RA ist der Sache wohl nicht weiter nachgegangen, da mit keinem Erfolg gerechnet werden kann. Dennoch tauchen nun 2 Posten auf, die mich irritieren (RA-Gebühren Mahnbescheid & Gerichtskosten Mahnbescheid).

Müssen diese Kosten/Gebühren durch mich getragen werden, obwohl es zu keinem Vollstreckungsbescheid gekommen ist?

Vielen Dank vorab

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Kann er das? Anwalt fordert Schmerzensgeld trotz Ablehnug des Gerichtes!

Ich wurde Angeklagt wegen Körperverletzung und wurde vom Gericht zur einer Geldstrafe verurteilt die Ich auch schon beglichen habe. Die Klägerin bzw. ihr Rechtsanwalt stellte auch den Antrag auf Schmerzensgeld, der aber vom Richter abgelehnt wurde! Dennoch erhalte Ich immer wieder Briefe vom Rechtsanwalt der Klägerin, in denen er mich auffordert das Schmerzensgeld zu begleichen! Dann habe Ich auch versucht es Telefonisch mit dem Rechtsanwalt abzuklären aber er war sehr unfreundlich und der Meinung, dass seiner Mandantin das Geld zu stehe und ich die Forderung umgehend begleichen soll, ansonsten wird er ein Mahnverfahren und Vollstreckungsbescheid einleiten. Können sie den Anspruch auf Schmerzensgeld trotzdem stellen, obwohl das Gericht die Forderung abwies und somit die Klägerin ja eigentlich keinen Anspruch auf Schmerzensgeld hat?

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Wie kann ich eine Spielstraße oder Verkehrsberuhigung mit Bodenwellen erwirken?

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Kann ich eine einstweilige Anordnung erwirken?

Folgendes:

Beim Jugendamt wurde vor einem Monat ein Antrag gestellt. Ein Bescheid wird noch dringend vor Beginn des neuen Schuljahres (September) benötigt. Beim Jugendamt macht man keine Anstalten eine Entscheidung zu treffen, weder zustimmend noch ablehnend, obwohl man sich dort der Dringlichkeit sehr wohl bewusst ist.

Im Falle eines ablehnenden Bescheids wird es auf Widerspruch / Klage hinauslaufen. Dafür läuft aber aufgrund der oben beschriebenen "Verzögerungstaktik" so langsam die Zeit davon.

Deshalb:

Kann ich in solch einem Fall, obwohl noch kein ablehnender Bescheid gegen den ich klagen kann vorliegt, eine einstweilige Anordnung beim zuständigen Verwaltungsgericht erwirken?

Mfg

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Darf mein RA das Mandat kündigen, wenn ihm teilweise die Vollmacht eingeschränkt wurde? (er verstieß gegen die Vollmacht und legte dann Mandat nieder)?

Hallo,

ich habe meinem RA die Vollmacht teilweise eingeschränkt.

Das begründet sich damit, weil aktenkundig "Mängel" auftreten.

Der RA verstieß gegen die Vollmacht und legte dann Mandat nieder, als sie dem RA eingeschränkt wurde. Er verstößt gegen die Vollmacht/Mandat , trotz Mandatsniederlegung. Schreibt an Gericht und empfängt Schreiben vom Gericht. Der RA beantwortet das dann sogar.

Vom Gericht habe ich zu diesem Schriftverkehr keine Kenntnis. Obwohl das Gericht klar dargelegt ist - es ist kein Mandat mehr vorhanden und kein Vertretungsberechtigter RA!

Danke für aufrichtige Antworten! LG

 

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Dienstvertrag - kein einseitiges Rechtsgeschäft 
Die Aufgabe den Mandanten zu verteidigen, zu vertreten und seinen Willen durchzusetzen  (nennt man so - für alle sie meinen sinnfreie Kommentare abzugeben)

Der RA handelt als selbstständige Person und haftet als Selbstständiger.
Er kassiert für erbrachte Leistungen.

Was Ihr wissen dürft und vielleicht wichtig wäre:
Das Gericht  fragte den -  meinen- RA an, ob er nun für den Kläger, oder den Beklagten tätig ist.     ????

Es gibt auch Beschluss das er Parteiverräter ist (aktenkundig:   ....für den Kläger tätig)

 

Was kommentiert/antwortet Ihr dazu ?

LG

 

 

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