Vollkasko für ein gebrauchtes Auto?

13 Antworten

Ich sag´s mal anders. Als ich mein Auto für knapp 6000€ gekauft hab, hab ich nur eine Teilkasko abgeschlossen. Bisher hab ich an meinem Auto keinen Schaden selbst verursacht, also auch noch nie eine VK in Anspruch nehmen müssen.

Eine VK ist fast ein All-Inclusive - Rund um Sorglos Paket. Da wo eine VK nicht greift sind: Mutwillige Zerstörung, Fahren unter Alkohol und Drogeneinfluss, Rennstreckenbesuche, evtl. Fahren mit (extrem) überhöhter Geschwindigkeit, evtl. waghalsige Fahrmanöver wie Driften.

Das ist (normalerweise) alles aufgelistet, was nicht unter den Schutz der VK fällt. Und ja, es gibt teilweise Klausen. Teilweise schauen die so aus, dass man eine gewisse Fahrweise vorgeschrieben bekommt, was dann eben jene Rennstreckenbesuche und Driften. Die können sogar mehr oder weniger vage ausfallen. Am besten frag deinen Berater explizit was nicht versichert ist und schreib dir das auf. Man darf ja natürlich einen Stift und Blatt Papier mitnehmen. 

auch wenn das auto z.b. "nur" 7500 euro kosten würde, könnte ich es mir ja nicht leisten, sofort ein weiteres zu kaufen wenn ich es zu schrott fahre. 

Das ist gut, dass du dir darüber Gedanken machst. 

Der Vorteil und Nachteil der Vollkasko ist: Sie birgt das geringe Risiko (Das Risikiovor der völligen Unmobilität und hohen Reparaturkosten), dafür ist aber auch sicher, dass sie laufend mehr kostet.

Bei der TK hast du erst dann hohe Kosten, wenn es soweit ist und bis es dazu gekommen ist, eher mäßigere Kosten. Deswegen sollte man bei der TK immer in der Lage sein, sich spontan ein billiges Übergangsauto zu leisten (So ein Übergangsauto kostet ab 500€ aufwärts.)

Jetzt musst du entscheiden, ob dir der risikoarme und teure, oder risikovolle und billigere Weg der bessere ist. 

Mein Weg war anno der risikovollore und billigere Weg, weil ich der Meinung war, dass ich das durch meine (sichere) Fahrweise aufwiegen kann. (Seit über 7 Jahren liege ich damit noch richtig.) Der Straßenverkehr ist in meinen Augen nicht sonderlich schwer. Kleine Sachen (Parkplatzrempler) passieren relativ schnell bei Unachtsamkeit (kann man durch Geduld vermeiden). Solche Sachen macht man aber selten geltend. Die großen Sachen, wie ein heftiger Autounfall, passieren sehr selten, dann aber schlagartig, sodass man nichts dagegen unternehmen kann. 

Grüße

Es kommt zuerst einmal darauf an, welchen Schadenfreiheitsrabatt man bereits eingefahren hat. In einer SF- Klasse wie meiner, der 35, ist die Prämie natürlich wesentlich günstiger wie in der SF 5 z.B. Da lohnt sich dann auch noch die Vollkasko für einen Wagen in deiner Preisklasse.

Dann kommt es natürlich auf das Fahrzeug selber an. Kleinwagen mit "normaler" Leistungsentfaltung sind natürlich wesentlich günstiger als PS-Boliden.

Dann spielt noch die Typklasse und die Regionalklasse eine große Rolle. In Gegenden wo es häufig knallt, und sogenannte "Vertreterfahrzeuge", welche durch Vielfahrer auch relativ häufig in Unfälle verwickelt sind, werden diese KFZ auch extra teuer versichert.

auch wenn das auto z.b. "nur" 7500 euro kosten würde, könnte ich es mir ja nicht leisten, sofort ein weiteres zu kaufen wenn ich es zu schrott fahre. schlimmstenfalls finanziere ich es und zahle die finanzierungsrate weiter während das auto schon gar nicht mehr existiert.

Hier hast du dir schon die absolut richtigen Fragen gestellt.

Wenn dann auch noch die Frage "bin ich auf ein Auto angewiesen und möchte im Schadenfall nicht auf eine alte Klapperkiste zurückgreifen müssen" mit "Ja" beantwortet wird, geht die Tendenz grundsätzlich zur Vollkasko.

Die nächste Frage ist dann allerdings, wie viel die VK kostet und in welchem Verhältnis dies zum Fahrzeugwert (welcher mit jedem gefahrenen km sinkt) steht. Dies können wir hier nicht wissen, da wir deine Prämie nicht kennen.

Und auch dann kann man die Frage "lohnt" sich eine VK nicht beantworten, da dies halt (wie bei jeder Versicherung) davon abhängt ob ein Schaden eintritt oder nicht. Wenn du in 2 Jahren die Kiste um einen Baum wickelst, dann hat sich die VK gelohnt da du mehr rausbekommst als du eingezahlt hast. Wenn du nie einen Schaden hast, war die VK Prämie rausgeschmissenes Geld. Aber das kann man halt vorher nicht wissen.

Du gehst halt das Risiko eines größeren Schadens ein und sparst dafür die Prämie.

Oder du zahlst regelmäßig (und somit planbar) deine Prämie und gehst das Risiko ein, dass diese Zahlung für die Katz ist.

Welches dieser Risiken für dich "bedrohlicher" ist und welches aus deiner Sicht die höhere Wahrscheinlichkeit hat einzutreten musst du für dich selbst beantworten.

Das ist halt das Grundprinzip jeder Schadenversicherung.

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