Vollblutaraber oder Isländer und warum?

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4 Antworten

Entschuldigung, aber das musst du doch selbst wissen.

Und durchgeknallt sind Vollblutaraber nicht. Ich habe selbst eine Vollblutaraberin und sie ist herrlich zu reiten. Sie ist wach, wacher als viele Pferde, aber einfach herrlich.  Es gibt aber sehr viele, sehr, sehr viele Reiter, die mit dieser Rasse nicht umgehen können. Grobmotoriker sind verkehrt für die Rasse. 95% aller Reitlehrer können diese Pferde nicht reiten,weil sie halt Grobmotoriker sind. Ich wollte nie ein anderes Pferd haben als einen Araber.

Isländer sind auch toll. Aber das Tölten muss man halt von spez. Reitlehrern halt lernen. Die meisten Isis tölten halt mit Gangsalat. Ich habe mal den Isi einer Freundin "beritten." Beritten in dem Sinne, dass ich dem Pferd das taktreine Traben beigebracht habe und ihm das Tölten/Gangsalat abgewöhnt habe. Ein echter Isifan wird jetzt schreien, weil ich dem Isi das Tölten systematisch abgewöhnt habe. Aber ohne Spezialreitlehrer kannst du das vergessen.


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Kann man nicht pauschal sagen, das ist unterschiedlich und von Pferd zu Pferd anders.

Isländer werden zwar oft als süße kleine Ponys betitelt, sind aber meist ziemlich heiße Öfen. Die haben schon auch ordentlich Temprament und sind nicht zu unterschätzen. Im Sommer haben die aber auch ganz normales Fell und keinen mega dicken Pelz. Im Winter sind sie dann hald kleine Plüschis... aber deswegen muss man sie nicht scheren, das geht auch so wunderbar. Wir hatten mit unseren Isis nie Probleme, weder wegen Ekzem noch wegen zu viel Fell o.ä.

Araber wären mir persönlich viel zu sensibel. Sind auch manchmal ganz schöne Schissbuxen. Wir hatten mal eine Araber Stute am Stall, die ging gar nicht. Furchtbar. Hat sich wegen jedem Mist erschrocken, ist durchgegangen usw. Muss natürlich nicht heißen, dass alle Araber so sind. Bin aber auch allgemein kein Fan dieser Rasse... da gefallen mir die "langweilien" Warmblüter doch um einiges besser ;-)

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Auch wenn die Frage schon vor einigen Tagen gestellt wurde, möchte ich meine Erfahrungen zu diesem Thema noch erwähnen.

Ich bin Islandpferdeinstruktorin, deshalb habe ich zu dieser Rasse naturgemäß mehr zu sagen ;-) Meines Erachtens sind diese beiden Rassen nicht zu vergleichen. Die einen kommen aus dem Süden, die anderen aus dem Norden und haben aus diesem Grund unterschiedliche Charaktere. Und in jeder Rasse gibt es alle Temperamente, auch wenn die einen tendenziell ruhiger sind und die anderen lebhafter. Ich denke, dass die Araber eher zu den letzteren zählen und Isländer eher zu den ersteren. Doch ich kenne genug Isländer, auf die ich nie im Leben einen Anfänger setzen würde!

Das mit dem Gangsalat stimmt bedingt. Es braucht schon Erfahrung auf Isländern, um lange Freude mit dem Tölt zu haben. Doch dass man laufend auf Unterricht angewiesen ist, stimmt so nicht. Es kommt auf die Gangverteilung an.

Wenn Pferde "durchgeknallt" sind, hat das ausschließlich mit uns Menschen zu tun. Sie haben irgendwann schlechte Erfahrungen gemacht.

Und nun zum Kauf prinzipiell: ein Pferd kauft man - entschuldige den Ausdruck - mit dem Hintern! Egal welche Rasse, du musst Dich auf dem Pferd wohl fühlen. Wenn Du von Anfang an das Gefühl hast, dass das schon ewig dein Pferd ist, dann nimm es! Und hab viel Freude auf gemütlichen Wanderritten damit!

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Ich hab beide schon erlebt. Ist ja auch sehr individuell (von mensch und samtnase), aber ich würde den Isi für behagliches Freizeitreiten nehmen.

Die Vollblutstute meiner Freundin hat mal nen Kreislaufkollaps gekriegt,w eil sie sich vor einem Trecker so verjagte.. das wär mir im Gelände zu stressig.

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