volkswagen käfer

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hier mal ein paar Fakten,

Ich würde gern mal ein paar Dinge klarstellen. Der Rat sich genau zu überlegen ob man einen so alten wagen wie den Käfer kaufen will ist zwar generell richtig, aber ich will mal mit ein paar Vorurteilen gegenüber dem Käfer aufräumen. Zum einen reden wir hier über ein Auto, das über 50 Jahre alt ist. Modelle anderer Hersteller haben so ein Alter meist gar nicht erst erreicht, was für die solide Bauweise des Käfers spricht. Wenn hier Dinge wie angelaufene Scheiben oder schwergängige Lenkung oder Bremsen angesprochen werden, dann beruht das oft auf Erfahrungen, die mit einem schlecht gepflegten Exemplar gemacht wurden. Wenn der Wagen aber im Schuss ist, dann funktioniert sowohl die Heizung als auch Bremsen und Lenkung. Wenn ein Käferfan sein Auto nicht im Winter bewegt, liegt das in der Regel nicht daran, dass er ihn nicht für wintertauglich hält, sondern weil er ihn nicht dem zermürbenden Salz aussetzen will. Und das Märchen über hohen Spritverbrauch beruht ebenfalls auf schlecht gewartete Motoren, Oder auf wenige 1302 Modelle der 70er, Die mit durstigen Vergasern ausgerüstet waren. Ein gut gewarteter 60er Jahre 34 PS Käfer liegt im Verbrauch bei etwa 7 Litern. Das finde ich durchaus zeitgemäß. Und wenn wir beim Faktor Wirtschaftlichkeit sind: Ein gepflegter Käfer hat keinen Wertverlust, im Gegenteil, er steigt im Wert. Und das, bitteschön, soll mal ein modernes Auto erst mal nachmachen. Wenn Du mehr dazu wissen möchtest, dann schau mal auf www.kaeferwissen.de nach. Und plötzlich sehen die modernen Autos ganz schön alt aus.

LG Georg

49

Dem stimme ich zwar grundsätzlich zu. Nur beim Punkt der Wirtschaftlichkeit muss ich dir widersprechen. Wenn man den Käfer als Alltagswagen benutzt, kommen ganz schöne Kosten zusammen. Und wenn man nicht selber schraubt, dann sowieso. Da fährt sich ein neueres Auto wesentlich günstiger, trotz Wertverlust. Wer denkt, mit einem Käfer ein billiges Alltagsauto zu haben, liegt auf jeden Fall falsch.

0

Die meisten Versicherungsunternehmen, die spezielle Oldtimer-Tarife anbieten, setzen ein Mindestalter des Kunden von 23 oder 25 Jahren voraus. Laut Auto Bild Klassik Heft 3/2011 werden 18-Jährige akzeptiert bei

  • Gothaer
  • HDI-Gerling
  • Mannheimer Belmot
  • Olasko
  • Signal Iduna
  • Württembergische.

Welche davon in Österreich aktiv sind, findest Du bestimmt schnell heraus.

Ich würde die, wenn es so weit ist, alle anmailen mit den genauen Fahrzeugdaten und Angaben darüber, ob das Auto in einer Garage parkt oder auf der Straße und wie viele Kilometer Du damit pro Jahr fährst (ehrlich, denn da lohnen Schummeleien sich nicht) und sie nach einem Angebot fragen. Wenn der Oldtimer aber das einzige Auto im Haushalt ist, kann es sein, dass keine Versicherung Dir einen günstigen Oldtimer-Tarif anbietet – denn diese Tarife sind ja deshalb so günstig, weil Oldtimer in der Regel eben nicht im Alltag verschlissen, sondern wenig und vorsichtig gefahren werden.

Vorsicht: Wenn Du glaubst, dass ein "relativ billiger" Oldtimer wegen der Versicherung insgesamt billig wird, kannst Du böse reinfalllen - denn vielleicht wird er ja so billig angeboten, weil er restauriert werden müsste. Bei einer Restaurierung musst Du ganz andere Beträge schultern, da ist die Versicherung noch der kleinste Posten.

Ich würde es so machen: Irgendein günstiges Auto für vielleicht 1000 Euro kaufen, ganzjährig anmelden und bei der Versicherung als Erstwagen angeben - und einen möglichst guten Käfer fahren, so lange kein Streusalz aus der Straße liegt.

Viel Erfolg!

ich hatte auch mit 18 meinen ersten käfer - die versicherung findest du bestimmt übers internet - du solltest dir aber gut überlegen, ob du den käfer so liebst, daß du im winter mit von innen vereisten scheiben, sehr schweren bremsen und absolut schwerer lenkung klar kommst. .. im sommer ist so ein käfer schön - im winter lässt du ihn lieber in der garage.. ganz davon abgesehen , ist der benzin-verbrauch immens - ich kenne zwar nicht die sprit-preise in österreich, aber du solltest nicht auf günstige angebote fliegen, ohne über die folgekosten nachzudenken.

Was möchtest Du wissen?