Vogelfütterung ganzjährig?

15 Antworten

Vögel schälen ihre Sonnenblumenkerne selbst ;-) Ungeschälte Sonnenblumenkerne sind zudem billiger. Günstiger wird's zudem, wenn Du Dir ein Eck im Garten suchst, in dem Du Sonnenblumen einsäst.

Statt fertiger Meisenknödel zu kaufen mach sie einfach selbst. Rezepte und Anleitungen gibt's genügend im Netz.

Äpfel muss man nicht kaufen - es gibt viele, die froh sind, wenn irgendwer die Äpfel vom Baum holt (egal ob Du die dann für Dich selbst oder ein paar für die Vögel nimmst).

Apfelbäume an Landstraßen gehören der Gemeinde bzw. Kreis. Die pflückt niemand und ein Anruf bei der zuständigen Gemeinde reicht um sich eine Genehmigung einzuholen.

Rosinen im Tierbedarf (Internet) sind billiger als im Supermarkt.

Mehlwürmer? Geh zum Metzger und hol dir eine Speckschwarte (natürlich ungepökelt bzw ungesalzen - eine reine Schwarte eben)

Ansonsten fertige Körnermischungen aus dem Netz. Einfach mal durchsuchen und vergleichen - Achte bei den Mischungen aber auf "Ambrosia-frei"!

Meine Güte ... fliegen die noch oder watscheln sie schon :)

Im Grunde gilt der gesunde Menschenverstand: Im Winter kann man beifüttern wenn man will. Dabei sind 2 Dinge wichtig:

  1. Futterstellen für große und kleine Vögel trennen. Du kennst sicher die Futterstellen für kleine Vögel, mit grünem Metall umgeben, aus dem Baumarkt? Tolle Sache weil sie sicherstellen das wirklich nur Kleinvögel an das essen kommen. Totaler Blödsinn sie zu kaufen weil man das gleiche mit Gartenmaschendraht (grüner Draht mit großen Maschen - wird auch gerne als Wuchshilfe benutzt) bequem und für einen Bruchteil der Kosten selber bauen kann :)
  2. Stell sicher das die Vögel wissen wo es Nahrung gibt.

Dazu reicht es völlig aus wenn man im Sommer ab und zu mal eine Handvoll Sonnenblumenkörner oder was anderes in die Futterhäuser legt. Das dienst lediglich dazu das die Vögel sich quasi mrken 'Hier gibts essen'.

Und nun die Hauptsache:

Sonnenblumenkörner muss man Vögel nicht schälen. Die können das ganz prima alleine :) Spart viel Geld.

Meisenknödel sind rausgeschmissenes Geld. Hier ist eine Anleitung wie man sie selber machen kann: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/vogelfuetterung/03125.html . Es gibt noch zig andere. Spart Dir jede Menge Geld :)

Haferflocken und ähnliches sind im Sommer nicht notwendig. Mit den Fettknödeln, je nach Füllung, haben alle Vögel alles was sie brauchen - und wie gesagt:

Im Sommer nur ab und an (!) mal einen oder zwei hinhängen um den Garten als Futterquelle in Erinnerung zu rufen. Das reicht mehr als aus. Du musst die Vögel nicht komplett ernähren!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Meisenknödel werden hier gern mal im Winter von Krähen regelrecht verschleppt, also im (Halb-) Flug über längere Strecken...

Man muss sich bewusst machen, dass man mit der Fütterung immer nur bestimmte Arten unterstützt und andere ggf. später einen Nachteil haben, ggf. auch Zugvögel. Man kann mal beobachten, ob an der Futterstelle immer die gleichen Arten sind und andere verdrängt/gar nicht drangelassen werden.

Füttern sollte man meines Wissens nur in sehr strengen Wintern, jetzt freuen sich Tiere aber über Wasserstellen. Letztes Jahr setzte hier jemand eine alte, flache Tarteform raus mit Wasser, da kamen viele Tauben und Amseln und irgendwann lag eine Muschelschale in der Mitte, da tranken dann auch Insekten. Die Tiere merkten sich, wo das Wasser stand, und kamen immer wieder. So etwas könnte jetzt in ruhigeren Gärten etc. sinnvoll sein.

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Finde ich nicht, dass geschälte Sonnenblumenkerne zu teuer sind. Das hab ich schon alles ausgerechnet.

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Wir füttern die Vögel ab Anfang/Mitte Oktober bis Mitte/Ende April je nach Witterung.

Mann kann zu ende September schon sehen wie die Vögel das Futterhaus öfters besuchen und nachsehen ob denn schon etwas zu finden ist - sobald wir das bemerken fangen wir zu füttern an. Ebenso erkennt man an der Besuchsfrequenz ab wann die Vögel selbst wieder etwas finden.

Ungeschälte Sonnenblumenkerne mögen die Piepmätze dabei am liebsten, dazwischen streuen wir Saaten (die so im Handel verkauft werden).

Meisenknödel und Rosinen gehen bei uns nicht oder nur wenn die Sonnenblumenkerne aus sind und die Fettringe /Speckschwarten klaut sich immer unser Hund herunter :-)

Kohlmeisen, Hausspatzen, Grünlinge, Spechte, Amseln, Rotkehlchen, Wildtauben und ab und zu auch mal Krähen haben wir zu Besuch.

Wir haben dieses Jahr auch total viele Vögel um's Haus. So viele wie in noch keinem Jahr zuvor. Die haben sich auch mal gerne an unseren Sonnenblumen bedient, weshalb wir das Futterhäuschen wieder mit ungeschälten Sonnenblumenkernen aufgefüllt haben. Mehr aber nicht. Es ist Sommer, da können die lieben Vögelchen selber Würmer und Insekten und was weiß ich was suchen. Man sollte nicht zu stark in die Natur eingreifen, und das tust du, befürchte ich, auch wenn's lieb gemeint ist. Besser du machst deinen Garten vogelfreundlich mit Sträuchern, ... dass die fedrigen Freunde sich ihr Futter dort selber suchen können.

Sonnenblumenkerne müssen nicht geschält sein, die Vögel haben damit keine Probleme

und ihr könnt auch weniger füttern Bzw im Sommer mit den Futterrationen runtergehen und im Winter dann etwas mehr.

Sonnenblumenkerne nehmen wir lieber geschält, da ist dann nicht so viel Dreck am Futterhäuschen.

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