Vodafone Drittanbieter Abo. Ist das eine Abzocke?

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5 Antworten

Das ist nicht rechtens, aber du kannst nur mit einer Anzeigendrohung das gezahlte (abgebuchte) Geld zurückfordern. Das ganze Prozedere (Porto) kostet auch ca. 5 Euro, mit Anwalt plus 200 Euro.

Rufe die ( kostenlose ) Servicehotline Deines Providers an und hinterfrage die Rechnungsstellung Deines Providers. Nenne dem Service die "Abodaten" 1:1, wie sie in den jeweiligen Mails genannt wurden. In der Regel ist es Abzocke mit diesen Drecksabos. Ich unterstelle Dir mal, dass Du keine Schmuddelseite besucht hast, sondern lediglich z.B. bei der Abmeldung in so einer Plattform wie DIESE mit unerwünschten Popups überrascht wurdest. Genau daher habe ich seltsamerweise auch 2 so unerwünschte Drecksabos. Nur weil ich die Drecks-Popups im Abgang schnell closen wollte mit dem "X". Ich bin noch in der Klärung. Steht bei Dir auch beim 1. Abo, dass bereits 4,99 abgebucht wurden via Telefonrechnung und das 2. Abo satte 4,99 pro Woche kommt? ( ich war aber nicht auf Schmuddelseiten....bei mir geht es um dubiose Datenverbindungsdienste ) . Drittanbietersperre muss Dir sofort und kostenlos vom Provider eingerichtet werden.

Um ehrlich zu sein, geht es um meine Freundin. Hab die Frage für sie hier reingestellt. Also: Nein, sie würde niemals auf diese Schmuddelseiten drauf gehen, Punkt 1. Punkt 2 ist, dass es der 15.3 war, also ein Sonntag. Und wir haben einen Ablauf sonntags: und zwar immer essen gehen und dann spazieren udn dann eventuell ein Cocktail - wie auch immer, was auch immer, an dem Datum und um die Uhrzeit (20 Uhr noch was) konnten wir gar nicht auf so eine Seite drauf gehen. Ihre Mutter benutzt noch das WLAN, aber sie ist eine ehrliche Person und meinte auch, dass sie auf ihrem Handy sowas nie gesehen hat und es auch zugeben würde, wenn es aus Versehen wäre. Drittens: Es kam eine Mahnung von Vodafone, wo die Abos zusammen mit ihren Schulden bei Vodafone gerechnet waren. Klartext: Sie ist 3 Monate im Rückstand, obwohl jedesmal ihr Konto gedeckt war, meinte Vodafone, dass man nichts abbuchen konnte. Monatlich muss sie für ihr Paket 20 Euro blechen. Im April wurde das Doppelte abgebucht (weil 2 Monate abgezogen wurden) und am selben Tag wurde von Vodafone komischerweise das Geld zurücküberwiesen.. frage mich, was das soll. Auf der Mahnung steht nur, dass es der Gesamtbetrag (Vodafone + 2 Abos) eines Monats ist. Hoffe hab das verständlich ausgedrückt. Bei der Servicehotline hatte ich schon angerufen,dort hörte ich zum ersten Mal von den Abos. Habe es sofort sperren lassen. Die Sache ist jetzt nur, dass von den bisherigen Monaten, in denen die Abos liefen, Geld überwiesen werden muss. Das sehe ich nicht ein. Wir haben nirgendwo was eingewilligt. So weit ihc weiß kann man auch jemanden kein Abo reindrücken, NUR weil er irgendwo drauf drückt. Man müsste doch Bankdaten usw eingeben und dann noch AGBs gelesen usw anklicken. Jedoch kam von dem einen Abo-Gauner eine Mail zurück, dass ein Abo durch ein Klick auf das Video der Erotikseite bestätigt wird, dadurch wird die IP Adresse gelesen und dann kommt da Vodafone ins Spiel. ZACK schon ist man auf der Rechnung von Vodafone!!! Das ist schon krass, aber krasser ist, dass wir nicht mal auf sowelche Seiten zugestoßen sind.

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@Tamer139

Ich würde auf jeden Fall direkt zur Polizei gehen und diese Drittanbieter wegen schweren Betrugs anzeigen. Es ist auch schon fragwürdig, da man normalerweise nicht einfach so eine Rechnung an eine IP-Adresse stellen kann. Normalerweise wird sie über die Geräte-SIM bzw. die dort gespeicherte eindeutige Identifikation gestellt. Das bedeutet, dass man mit dem Handy irgendwo draufgeklickt haben muss´, was ihr nicht getan habt.

Würde aber bedeuten: Wäre es die Mutter gewesen, würde es auf ihrer Rechnung aufgetaucht sein und nicht auf eurer.

Hinsichtlich des Rechnungschaos: Überweist nur die offenen Grundgebühren zweckgebunden an Vodafone. Wenn die Geld an euch zurück überweisen, befinden sie sich im Annahmeverzug. Das BGB ist eindeutig: Irgendwelche Mahngebühren dürfen sie dann nicht fordern. Sie hätten das Geld ja behalten können.

Wie gesagt: Vodafone wird meckern wie verrückt, wird ggf. sogar die SIM sperren. Das ist exakt der Moment, wo ihr dann fristlos kündigt. dann seid ihr aus dem Vertrag draußen. Anders kann man den Provider nicht zur Vernunft bringen.

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@Tamer139

Wie gesagt, auch ich kenne keines dieser Drecksabos auf meiner Kommunikation und Rechnung. Ich habe es aber sofort am 1. Tag bemerkt und mich sofort beim Provider gemeldet. DER hat mir dann unverzüglich die "richtigen" Daten des jeweiligen Drecksabzockers genannt. Mit diesen stehe ich noch im "Konsens". Komischerweise war dass Drecksabo wo 4,99 bereits bei Mailabgang über die Telefonrechnung abgebucht wurden sofort erreichbar. Der "Spritzer" mit 4,99. pro WOCHE geht nicht ran. ( bei mir heisst das 2. "ABO": Meine TVStoreWap...habe ich mal garnüscht mit zu tun ). Ich habe weder ein Smart-TV, noch digitales Fennsehen oder schaue mir gar irgendwelche Videos im Web an.

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@Parhalia

Diskutiert nicht mit dem Drittanbieter. Der Telefonanbieter muss das stornieren. Fertig aus. Er darf gemäß TKG widersprochene Drittanbieter-Posten auf der Rechnung nicht weiter einfordern. Er darf euch auch nichts sperren. Überweist die Grundgebühr zweckgebunden und damit ist gut.

Der Telefonanbieter hat das mit dem Drittanbieter zu klären nicht ihr. Im Anschluss könnte der Drittanbieter dann von euch das Geld einfordern. Da er aber genau weiß, dass er hier Straftaten begeht (nämlich Betrug), wird er das womöglich nie tun oder nicht mit der nötigen Konsequenz bis vor Gericht.

Und ich würde auch wie gesagt bei der Polizei Strafanzeige erstatten. Solche betrügerischen Abofallenanbieter müssen endlich aus dem Verkehr gezogen werden. Leider wehren sich zu wenige mit den geeigneten Mitteln.

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Dass es durch einen klick auf ein Video einer Pornoseite automatisch zu einem Abonnement kam, das ist schon seit 2 jahren nicht mehr zulässig. Es ist die Button-Lösung verbindlich vorgeschrieben. Also einen Knopf auf den du klicken muß mit z.B. kostenpflichtig bestellen. Siehe http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2014/09/2014-09-05-button-loesung-schuetzt-.html ; Am besten läßt du dich für Drittanbieter komplett sperren. Es gibt genügent andere Zahlungsarten als über die Telefonrechnung.

Zulässig war das vermutlich nicht, aber abhängig von der Höhe der Kosten muss man abwägen, ob sich der Aufwand lohnt, rechtlich dagegen vorzugehen. Ich würde generell Drittanbieter sperren lassen, damit es nicht wieder dazu kommt.

Man muss nicht selbst aktiv vorgehen. Einfach die Rechnung reklamieren und die Zahlung der Drittanbieter-Posten verweigern. Der Spielball liegt dann bei Vodafone (die aber nichts einklagen können) und dann letztendlich beim Drittanbieter. Der Drittanbieter müsste dann klagen und er müsste beweisen, dass alles korrekt lief und tatsächlich einen Abo-Vertrag abgeschlossen wurde.

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Schon seit längerem genügt ein einfacher Klick nicht mehr, sondern man muss zusätzlich bestätigen, dass man einen kostenpflichtigen Dienst in Anspruch nimmt.

Da der Netzbetreiber für Dich in Vorleistung getreten ist, wirst Du dessen Forderung wahrscheinlich nachkommen müssen. Das womöglich zu Unrecht gezahlte Abo wirst Du dann beim Anbieter reklamieren müssen.

Verbraucherzentralen helfen zumindest, Klarheit zu gewinnen, ob es sich "lohnt", den Rechtsweg einzuschreiten.

Da der Netzbetreiber für Dich in Vorleistung getreten ist, wirst Du dessen Forderung wahrscheinlich nachkommen müssen.

Daumen hoch für dich aber dieser Satz ist so nicht korrekt. Man kann grundsätzlich Drittanbieter-Rechnungen widersprechen und der Anbieter hat dann eigentlich keine andere Wahl als sich das Geld vom Drittanbieter zurück zu holen. Vodafone wird erfahrungsgemäß so tun, als sei man zur Zahlung verpflichtet, weil der Verbraucher oft der ist, der schneller nachgibt. Aber hier muss man stur bleiben und bei einer angekündigten Sperre durch Vodafone eine fristlose Kündigung wegen ungerechtfertigter Sperre (§75k TKG verbietet es bei reklamierten Rechnungen zu sperren) androhen.

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Also du bist schon heute der Millionste, der mir Verbraucherzentralen empfehlt. Ich glaube, ich rufe später einfach mal dort an und frage nach einer Lösung bzw einem Termin.

Es waren jedoch 2 Abo-Gauner, die dahinter stecken. Mit dem einen konnten wir uns telefonisch kontaktieren, dann wurde uns eine E-Mail Adresse gegeben, nachdem wir das Abo gesperrt hatten. An diese Adresse sollten wir dann eine Reklamation schreiben, damit wir das ganze Geld nicht bezahlen müssen. Jedoch kam eine Mail zurück, auf der stand, dass die IP Adresse auf einer Pornoseite war und durch den Klick eines Videos das Abo abgeschlossen hat. Was ist denn, wenn Leute versehentlich auf ein Video klicken, wenn sie gerade auf das rote X drücken möchten?? Dann haben die ja auf jeden Fall gegen ihren Willen ein Abo abgeschlossen - also kann das doch nicht sein. Ich kenne mich eigentlich gut mit sowelchen Situationen aus und weiß auch eigentlich, dass man sich registrieren und Kontodaten eingeben und AGBs lesen muss, um solch ein Abo abzuschließen. Ein Mitarbeiter meinte, er hätte so einen Fall im Fernseher gesehen und ich sollte da nicht drauf eingehen. Viele Scheinfirmen oder Betrugsfirmen würden mit bekannten Firmen (z.B. Vodafone) zusammenarbeiten. Ich soll mich bei der Verbraucherzentrale melden und mich notfalls von den Betrügern anklagen lassen, selbst wenn sie mit einem Anwalt drohen (was natürlich ein Bluff ist).

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@Tamer139

Jedoch kam eine Mail zurück, auf der stand, dass die IP Adresse auf einer Pornoseite war und durch den Klick eines Videos das Abo abgeschlossen hat.

Wie da schon steht: Ein einfacher Klick auf irgendeinen Werbebanner löst keine Aboverträge aus. Diskutiert nicht mit denen, die kommen mit immer neuen Ausreden, warum ihr trotzdem zahlen müsst. Verweigert beim Telefonanbieter die Zahlung der Drittanbieter-Dienste.

Ich kenne mich eigentlich gut mit sowelchen Situationen aus und weiß auch eigentlich, dass man sich registrieren und Kontodaten eingeben und AGBs lesen muss, um solch ein Abo abzuschließen.

Lies dich mal per Google ein. Stichwort "Buttongesetz" und "Preisauszeichnungspflicht" in Zusammenhang mit Abos. Es ist nicht ganz so, wie du denkst, auch wenn deine Idee in die richtige Richtung geht.

 Viele Scheinfirmen oder Betrugsfirmen würden mit bekannten Firmen (z.B. Vodafone) zusammenarbeiten.

Naja, die Zusammenarbeit ist eher unfreiwillig. Vodafone stellt eine Plattform bereit und diese dubiosen Drittanbieter fliegen oft erst raus, wenn es massive Reklamationen seitens der Vodafone-Kunden gibt. Die Drittanbieter-Abofallen-Betreiber nutzen das einfach schamlos aus, dass viele ihre Rechnungen nicht genau kontrollieren.

Zudem tut sich Vodafone schwer, von denen aus ihren ausländischen dunklen Kanälen das Geld wiederzuholen. Meist ist das längst weg. Für Vodafone ist es bedeutend einfacher, gegenüber den eigenen Kunden mit Sperren zu drohen, denn viele wollen sich den Ärger wegen vielleicht 5€ nicht antun oder sehen nicht ein, wegen 5€ zur Verbraucherzentrale zu gehen oder zu einem Anwalt. Sprich: Vodafone geht den Weg des geringsten Widerstandes, obwohl das nicht korrekt ist.

Man kann darüber denken, was man will, aber den Telekommunikationsriesen ist das egal, was man denkt.

Ich kann nur nochmals empfehlen: Strafanzeige gegen die Drittanbieter mit Angabe, dass man nie so etwas angeklickt hat, dass es aber auch sowieso gegen das Buttongesetz verstoßen würde und dass nach Ansicht es BGH solche Abofallen, bei denen man sich alle Mühen gibt, Kosten zu verschleiern, eine Straftat darstellen. Sprich: Selbst wenn man versehentlich irgendwo geklickt haben sollte (was man aber bestreitet) haben die nie ausreichend Buttons gekennzeichnet mit "Jetzt bestellen" oder ähnliches und haben auch nie ausreichend die Preise benannt oder dass es gar ein Abo gewesen wäre.

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