Vitaminmangel auslöser für Depressionen/Angststörung?

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4 Antworten

Ein Eisenmangel kann neben den Dingen, die du schon aufgezählt hast, auch ein Auslöser sein. Und weder die Kontrolle der Vitamine, noch die des Eisens gehört zu den Blutwerten, die bei Verdacht auf Depressionen standardmäßig überprüft werden. Da ist also leider Eigenintiative gefragt. Bei en Eisenwerten ist es wichtig, dass du das Ferritin und die Transferrinsättigung überprüfen lässt! Also nicht nur allgemein von Eisen gegenüber dem Arzt reden. Sondern ihn wirklich konkret auf die beiden Werte hinweisen. Eine Bekannte von mir hatte von heute auf morgen starke Depressionen und jahrelang wurde nicht festgestellt, an was das liegt. Sie ist dann durch Zufall auf diese Möglichkeit mit den Eisenwerten gestoßen und hat das überprüfen lassen. Und siehe da: Eisenmangel und Vitaminmangel auch noch. Bei den üblichen Untersuchungen wurden nur andere Eisenwerte überprüft. Sie hat dann bei einem Spezialisten Eisen-Infussionen bekommen. Das macht normalerweise kein gewöhnlicher Hausarzt, weil hierbei die Gefahr einer Eisenvergiftung besteht. Nach mehreren Sitzungen waren dann die Werte auf Normalniveau. Bei der letzen Sitzung, als sie dieses Normalnivau erreichte, war sie tatsächlich innerhalb einer Stunde plötzlich wieder kerngesund - und das nach vielen Jahren. Sie braucht aber bis heute regelmäßig die Infussionen, da ihr Körper die genannten Stoffe von alleine nicht in ausreichender Menge anreichert.

Oftmals Vitamin B Mangel, vorallem Vitamin B12 Mangel. Dies kann zu einer Anämie führen, ständige Abgeschlagenheit, Erschöpftheit, und dies kann durchaus zur Entstehung einer Depression beitragen. 

Ja. Ein Mangel von Vitamin D3, Omega 3 kann direkt zu Depressionen führen ebenso wie z.B. Erkrankungen der Schilddrüse. Dabei spielt z.B. Jod-Mangel eine Rolle.

Zudem ist ein guter Schlaf wichtig, da man, wenn man müde ist leichter zu Depressionen neigt, ebenso wie trübes Licht, Stress uvm.

Deshalb ist alles was den Schlaf fördert, das Immunsystem stärkt usw. wichtig, wenn man zu Depressionen neigt.

Folglich kann auch ein anderer Mangel eine Depression fördern.

Neben Zink ist das noch Eisen (+Vitamin C, denn dann wird Eisen deutlich besser aufgenommen), Magnesium, Kalium, Selen, Folsäure, und die B Vitamin B6 und B12,.

Wenn man sich gut ernährt, viel Sport an der freien Luft macht, kann man fast jedem Mangel entgegenwirken.

Was jedoch immer häufig er auftritt ist eben D3 Mangel, da wir uns zu wenig der Sonne aussetzen und durch Sonnenschutzmittel mit hohem Schutzfaktor einer Vitamin D Synthese entgegenwirken.

Bei Frauen ist aufgrund der Regelblutung ein Eisenmangel ebenfalls verbreitet.

Hier kann man durch entsprechenden Zusatz von diesen Stoffen viel gegen Depressionen unternehmen, weshalb ich auch jedem rate, der zu herbst-/Winterdepressionen neigt, Vitamin D3 als Ergänzung zu sich zu nehmen, da im Winter die Sonneneinstrahlung in unseren Breiten für eine Produktion nicht ausreicht.

Dabei am besten auf reines D3 zugreifen, nicht auf Tabletten mit Füllstoffen, die oft nicht besonders gesund sind. Reines Vitamin-D gibt es gut dosierbar als Lösung...

Und viel frische Luft und Sport...

Hallo.normal  Eisenmangel 

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