Vitamine & Co. in der Muttermilch

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Außer vergleichenden Werte zu Kühmilch finde ich nur eine nicht verifizierte Quelle http://www.qualimedic.de/Wartezimmer/langzeitstillen/8189491

Die Kalorien der Muttermilch sind keine leeren Kalorien. ?Muttermilch bleibt auch die wichtigste Quelle an hochqualitativem Eiweiss, Vitaminen und anderen Nährstoffen" (Helsing und King, 1982). Hochqualitativ und gut bioverfügbar. Wie viel eines Nährstoffes in der Milch ist, ist nicht die interessante Frage. Wir müssen danach fragen, wie bioverfügbar er ist. Es nutzt also nichts, wenn der Nährstoff nur da ist und das Kind nicht darüber verfügen kann. Eiweiss wird in der Muttermilch besonders gut absorbiert. Im zweiten Lebensjahr deckt Muttermilch die Eiweissbedürfnisse zu 38%. Und die Ergebnisse bei den Vitaminen und Mineralien sind noch eindrücklicher: Vitamin A wird im zweiten Lebensjahr 100%ig durch Muttermilch gedeckt. In Entwicklungsländern kann dies besonders wichtig sein. Es wurde da festgestellt, dass nicht-gestillte Kinder einem sechs- bis achtfach höheren Risiko an Xerophthalmie (einer Vitamin A-Mangel Erkrankung des Auges) zu erkranken ausgesetzt sind als gestillte Kinder. Der Schutz bleibt auch nach dem Abstillen erhalten. Eine tägliche Einnahme von 500 ml Muttermilch liefert 19 mg Vitamin C, 95% der Menge, die Kinder im zweiten Lebensjahr brauchen (Armstrong, 1987). Gegen Ende des ersten Lebensjahres ist die Vitamin C­Konzentration der Muttermilch 3,3 mal höher als im Blutplasma der Mutter. Selbst wenn die Mutter erniedrigte Vitamin C-Werte hat, wird es in der Milch bis zu 6- 12fach angereichert. Stillkinder erhalten so höhere Konzentrationen an Vitamin C als Kinder, die mit Vitamin C angereicherter künstlicher Babynahrung, Gemüse und Früchten ernährt werden. Eisen ist zu 50% in der Muttermilch im zweiten Lebensjahr erhalten, Kalzium zu 44%, Niacin zu 41 %, Folsäurezu 26% und Riboflavin zu 21%. Eisen ist eines der wichtigen Beispiele der Bioverfügbarkeit. Es ist zwar niedriger in der Muttermilch als in der Kuhmilch, nur wird es aus der Muttermilch zu rund 70% absorbiert (vgl. 10% in Kuhmilch), so dass ein Stillkind besser mit Eisen versorgt ist als ein nicht gestilltes Kind."

aber unter Helsing und King (1982) könntest du ja mal weiterforschen ...

scheint aber ein "One-Hit-Wonder" zu sein: Breast-Feeding in Practice [Paperback] Elisabeth Helsing (Author), F. Savage King (Author)

Das kommt auf die Ernährung der Mutter an. Isst sie Fisch, Algen oder Jodsalz? Isst sie nur Fastfood? Isst sie nur veganen Rohkost Getreidebrei?

Der Melker weiss, die Kuh melkt man durch den Hals.

Bei vegan ernährten Müttern fehlt B12.

0

Wie sollen denn Ballaststoffe in die Milch kommen? Die Kuh ist doch keine Pflanze! ;-)

http://www.meine-milch.de/artikel/was-steckt-in-der-milch

Wie Rheinflip schon geschrieben hat, bei allen Säugetieren hängen die Inhaltsstoffe der Milch immer auch von der Ernährung der Mutter ab: was die nicht bekommt, kann in der Milch auch nicht drin sein.

Was möchtest Du wissen?