Vitamin D Mangel festgestellt?

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9 Antworten

Wie die anderen schon sagten, du musst entsprechende Vitamin D Präparate zu dir nehmen. Bei einer hohen Dosierung ist der akute Mangel innerhalb von 1-2 Monaten ausgeglichen (natürlich abhängig davon wie viele Einheiten/Tag du dann tatsächlich einnimmst).
Über die Nahrung geht das nicht und UV-B Strahlung bekommst du zu dieser Jahreszeit auch nicht genug. 
Lass dir Vitamin D verschreiben.
Ob deine Symptome damit zusammenhängen, kann dir dein Arzt sagen.

Vitamin D Mangel ist eine Volkskrankheit, der Norden ist betroffener als der Süden, weil im Norden weniger die Sonne scheint. Durch Einnahme von Vitamin D kann man den Mangel ausgleichen. Wann das jetzt bei dir wieder ausgeglichen ist, weiß ich nicht. Gehe einfach auch öfter mal nach draußen an die frische Luft, das ist wichtig. Und hier noch ein paar andere Infos zum Vitamin D:

https://www.netdoktor.de/ernaehrung/vitamin-d/mangel/

Dazu liest Du mal hier (gut und ausführlich dargestellt):

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-d-mangel-symptome-ia.html

Bei Vitamin D Mangel hilft vor allem Sonnenlicht, kann aber auch mit Medika-menten gut behandelt werden. Die Medikamente musst Du aber meist aus eigener Tasche bezahlen. Nur bei bestimmten Diagnosen (Krankheiten) übernimmt die Krankenkasse die Kosten.

arielle25 04.12.2017, 22:34

Bitte nicht Zentrum der Gesundheit zitieren. Das ist eine Esoterik Seite die ganz weit weg davon ist tatsächliche wissenschaftliche Informationen zu verbreiten. Manche Artikel mögen zwar nicht komplett falsch sein, aber auf dieser Website wird viel Humbug verkauft!

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Ich selbst hab auch vitamin die Mangel und von alleine geht das nicht weg... Entweder du bekommst vitamin d Tablette oder du musst raus an die sonne... Vitamin du wird nämlich nur mit Sonnenlicht aufgenommen

Magenschmerzen, Schwindel usw, kommen nicht vom Vitamin D Mangel. Das ist was anderes.

Anonsten ist hier schon alles über Vitamin D gesagt worden.

Und was hat das mit der Übelkeit auf sich? Und was kann ich dagegen tun?


Genau zur Beantwortung solcher Fragen ist u.A. Dein Arzt da.

Hat dir dein Arzt nicht erklärt welche Mittel du nehmen sollst? Der hat dir doch bestimmt ein Vitamin D Präparat verschrieben. Nimm das so lange wie er sagt, und geh dann zur Nachkontrolle.

Und wenn deine Magenschmerzen nicht weg gehen geh noch mal zum Arzt.

Mehr können wir dir hier im Forum nicht sagen.

Hat der Arzt bei einem so schlechten Wert kein hochdosiertes Vitamin D Präparat verschrieben?

LiCeSi 05.12.2017, 10:41

Doch ich habe eines bekommen für 6 Monate lang sollte erstmal täglich 1ml zu mir nehmen und dann nach 3 Monaten nochmals testen. Hoffe es kommt soweit alles gut.

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Ausgleichen tut sich da nichts von alleine. Du kannst ohne weiteres täglich einfach 10000 IE nehmen. Bei nachstehendem Link kannst du ausrechnen wie du am besten auffüllst.

http://www.melz.eu/index.php/formeln/vitamin-d-substituierung/toller

Tamtamy 04.12.2017, 22:07

Täglich 10 Tausend Einheiten täglich ist auf die Dauer viel zu hoch!
Das kann zu Hypercalcämie und Nierenproblemen (mit lethalem Risiko!) führen.

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maja0403 04.12.2017, 22:09
@Tamtamy

Dann solltest du mal dein Wissen auffrischen. Wenn dem so wäre wie du schreibst, müßten ja alle Menschen in sonnenexponierten Ländern Nierensteine bekommen. Immerhin kann der Körper locker 20000 IE selbst aufbauen, wenn man sich in der Sonne aufhält.

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Tamtamy 04.12.2017, 22:32
@maja0403

Lies mal das hier aus einem Artikel vom Oktober 2017:

"Auswirkungen einer Überdosierung durch Vitamin D

Wenn Sie Vitamin D als ein Nahrungsergänzungsmittel einnehmen möchten, sollten Sie sich der Apothekerkammer Niedersachsen zufolge vorher am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten lassen. Ein Arzt könne den Vitamin-D-Status im Labor kontrollieren. Denn bei zu hoher Einnahme von Vitamin D können beispielsweise Calciumablagerungen, Übelkeit, Erbrechen, einem gesteigerten Durstgefühl, erhöhter Harndrang, Schwäche und Nierenversagen auftreten, warnen die Experten. Wenn das Vitamin D zum Beispiel über sogenannte Weichkapseln aus Gelatine mit 20.0000 I.E. Vitamin D3 aufgenommen werden soll, sei es wichtig zu beachten, dass das besagte Präparat nur einmal in der Woche eingenommen werden darf. Am besten erwerben Sie solche Produkte nur nach Beratung in Ihrer Apotheke, so der Hinweis der Apothekerkammer Niedersachsen."

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/nahrungsergaenzungsmittel-mit-vitamin-d-nicht-fuer-alle-menschen-ratsam-20170929388813

Und wenn du die Beipackzettel der Vitamin D-Hersteller liest (z.B. von Vigantoletten oder Dekristol), dann wird ausdrücklich vor Überdosierung gewarnt!
Jetzt kann man die Hersteller wirklich nicht verdächtigen, dass sie zu wenig von ihren Präparaten verkaufen wollen!!!

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Tamtamy 04.12.2017, 22:35
@maja0403

Noch eine weitere AKTUELLE Ergänzung von dieser Woche:

"Zwei Patienten entwickeln Nierenversagen

In einer aktuellen „Drug Safety Mail“ informiert der Fachausschuss der Bundesärztekammer über zwei Fälle, die zeigen, dass die Einnahme von vermeintlich harmlosen Vitamin-D-haltigen Präparaten schädlich sein kann. Eine 78-jährige Patientin (A) und ein 60-jähriger Patient (B) hatten sich demnach eigenständig solche Präparate besorgt und täglich hohe Dosen (A: Vitamin D3 10.000 IE/d; B: „Vitamin D“ 50.000 IE/d) eingenommen. In der Folge entwickelten beide ein akutes Nierenversagen bei ausgeprägter Hyperkalzämie (A: 3,42 mmol/l; Referenzbereich: 2,15–2,58 mmol/l; für B liegt genauer Wert nicht vor)."

Weitere Informationen:
http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/aerzte-kreis-warnte-vor-moeglicher-vermehrterueberdosierung-mit-vitamin-d-praeparaten-20171201394088

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maja0403 04.12.2017, 22:52
@Tamtamy

Ich gebe auf solche Beiträge nichts mehr. Ich befasse mich schon lange mit Vitamin D3. Mache ab Januar eine Hochdosistherapie nach dem Coimbra Protokoll. Da geht es noch um ganz andere Dosierungen und  nehme schon seit über 1 Jahr 20000 IE ohne jegliche Probleme. Natürlich kombiniert mit Vit. B2 und Magnesium 800-1200 mg/Tag. Mehr wie 20000 nehme ich ohne regelm#äige ärztkliche Kontrolle nicht.

Es gibt immer mal Menschen die Komplipationen bekommen. Aber 2 Fälle jetzt als Aufhänger zu nehmen ist nun wirklich nicht richtig. Zumal man nicht weiß, ob bei den Patienten die Nierenfunktion in Ordnung war.

50000 IE nimmt man natürlich nicht ohne ärztliche Begleitung, so wie es der eine Patient gemacht hat.

Für viele Menschen mit Autoimmunerkrankungen war der Schritt zum Coimbra Protokoll äußerst segensreich, weil es ihnen nach 1 Jahr Therapie viel viel besser geht.

Das ist aber natürlich aus Sicht der Pharmaindustrie total uncool, wenn  man mit simplen D3 dafür sorgt, dass z.B. eine Menge Rheumatherapeutika nicht mehr benötigt werden. Darüber sollte man auch mal nachdenken.

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Tamtamy 05.12.2017, 14:10
@maja0403

Jeder ist bekanntlich seines Glückes Schmied.
Ich persönlich halte es für sinnvoll, sich über medizinische Leitlinien zu informieren - was nicht ausschließt, eigenverantwortlich davon abzuweichen, wenn man Anlass dafür zu haben glaubt.
Aber Hochdosiserungsempfehlungen ohne Hinweis auf eine kontroverse fachliche Einschätzung zu geben, halte ich für bedenklich und lehne das ab.

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maja0403 05.12.2017, 15:22
@Tamtamy

Medizinische Leitlinien sind schön und gut wenn sie auch neuere Erkenntnisse berücksichtigen. Genau das geschieht aber leider allzuoft nicht. Moderne Methoden hier zu verschweigen, nur weil die Leitlinien diese Methoden noch nicht berücksichtigen, ist sicher der falsche Weg.

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Tamtamy 12.12.2017, 10:42
@maja0403

Es geht nicht um 'verschweigen', sondern um den (in meinen Augen notwendigen!) Hinweis, dass es (möglicherweise erfolgversprechende) Verfahrensweisen außerhalb der universitären Medizin sind, deren Wirksamkeit und Nebenwirkungen noch nicht belegt sind durch belastbare Studien.

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maja0403 12.12.2017, 11:09
@Tamtamy

Die Wirksamkeit und die Nebenwirkungen sind belegbar. Es gibt 15000 behandelte Patienten mit umfassenden Dokumentationen.

Universitäre Medizin - darunter verstehe ich fortschrittlich, innovativ, informiert, Neugierde vor allem neuen Impulsen gegenüber. Statt dessen wird man angeschaut als käme man vom Mond, wenn man so ein Thema auch nur vorsichtig anreißt. Dann müßte man sich ja ein wenig Zeit für den Patienten nehmen.

Und es geht nicht nur mir so, sondern vielen tausend Patienten die einfach nicht mehr weiter wissen und denen auch niemand mehr wirklich hilft.

Ich habe übrigens heute meinen Ersttermin bei meinem Arzt, der mit mir die Hochdosistherapie durchführen wird. Die Uniklinik hat es seit 2009 nicht geschafft, meine Cortisondosis zu reduzieren. Einzig "innovative Ideen" waren, diverse Medis zum 3. und 4. mal zu probieren, obwohl bei jedem erneuten Ansatz die Nebenwirkungen drastischer wurden und die Leber völlig ans Limit kam.

Moderne Biologicas wurden übrigens verweigert obwohl nur ein Antrag gestellt werden müßte wegen offlabel use. Begründung: Krankenkasse lehnt sowieso ab.

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maja0403 12.12.2017, 11:31
@maja0403

Und ich rede hier in diesem Thread nicht von einer Hochdosistherapie,sondern von 10000 IE. 10000 IE täglich sind für gesunde Menschen risikolos. Ein Sonnentag ohne strengen Sonnenschutz bringt schon erheblich mehr ein als 10000 IE.

Bei 20000 IE sollte man zur Sicherheit ein paar Blutwerte kontrollieren lassen, Thema Hypercalzinose.

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