Vissmann Heizung heizt deutlich über Soll-Temperatur?

3 Antworten

Gehen wir mal davon aus, der Heizungsmensch hatte echt defekte Teile ersetzt und sonst nichts gemacht.

Da er eine Pumpe ersetzt hat, ist das momentan unser Anhaltspunkt. Also, wenn dies die Pumpe für den Warmwasser-Speicher war, -diese vorherige nicht gearbeitet hat-, dann läuft der Brenner ewig lange und verbrennt mehr Öl als normal, wenn die Pumpe arbeitet.

Im Warmwasserspeicher gibt es einen Temperaturfühler und der sagt dem Brenner sinngemäß wann er wieder heißes Wasser liefern soll. Brenner startet, heizt Wasser auf das über die Pumpe zum Speicher befördert wird -im Normalfall-. Folglich bekommt der Brenner nach etlichen Minuten das Signal, Speicher-Solltemperatur erreicht, schaltet dann ab. Soweit mal der Normalfall.

Nun funktioniert die Speicher-Ladepumpe nicht, es kommt somit nicht schnell das erwärmte Wasser in den Speicher, das dauert entweder ellenlang, oder es kommt kein erhitztes Wasser in den Speicher. Folglich startet der Brenner öfter, um zu versuchen den Sollwert des Speichers zu bedienen. Gelingt vielleicht erst nach Stunden oder gar nicht, aber diese Steuerung versucht es weiterhin. Vermutlich fehlt dieser Steuerung die sinngemäße Intelligenz, auf Störung zu schalten wenn Speicher nicht in üblicher Zeit auf Solltemperatur zu bringen ist.

Nun zu den zwei Reglern.
Der linke ist für die Kesselwassertemperatur, der rechte für die Warmwassertemperatur. Zuerst mal, es genügt die Warmwassertemperatur auf 50 Grad zu stellen. Argumente, es sollten wegen Legionellengefahr mindestens 60 Grad sein, sind Behauptungen die nie bewiesen wurden. Nur weil es einen Angstfaktor geben kann, bedeutet dies noch lange nicht, es könnte eintreffen.
50 Grad einstellen am rechten Regler.

Natürlich muss der linke dann etwas über 50 eingestellt sein, denn das Kesselwasser liefert die Energie für Warmwasser und Heizung! Da die Heizkörper so zwischen 65 und 90 Grad benötigen, je nach dem wie kalt es draußen ist, sollte vorerst der linke Regler auf 70 Grad eingestellt sein.

Nur wenn es draußen kälter als minus 6 oder minus 8 Grad wird, sollte der linke Regler auf größer 70 eingestellt werden. Bleibt es wärmer als minus 6 aussen, dürfte n 70 Grad am linken Regler reichen. Probiere es aus!

Diese Temperaturfühler und Messgeräte haben eine Ungenauigkeit von bis zu 3 oder 5 Grad. Das sind also mehr Schätzeisen als genau messende Geräte.
Nur in industriellen Anwendungen wird auf genauere Messwerterfassung Wert gelegt.

Vielen Dank für die Antwort (die ich als Laie auch mal verstehe :-D ):

  1. Die größten Positionen aus der Rechnung sind:
  • Hocheffizienzpumpe WILI YOnos .... = 158,05€ Netto
  • Membrandruckausdehnungsgefäß = 51,42€ Netto (Da hat er mir gesagt es MUSS nicht neu - aber er würde es empfehlen, da das andere eben so alt ist und 50€ relativ wenig sind)
  • 4 Stunden Arbeitszeit = 184 Netto
  • div. Kleinteile (Temperguss-Bogen, Pumpenverschraubung, Rotguss-Winkel, Panzerschlauch, ...
  1. Nicht falsch verstehen: VOR der Reparatur was der Ölverbrauch sehr gering. JETZT - nach der Reparatur - erscheint es mir , dass relativ viel Öl verbraucht wurde, obwohl die Heizung eigentlich aus ist. Das was du am Anfang beschreibst, bezieht sich ja auf eine defekte Pumpe und deshalb mehr Verbrauch, oder versteh ich das falsch?
  2. Okay, dann stell ich die Solltemp doch mal auf 70? Aktuell steht sie ja auf nur ca. 64 Grad. Das mit dem Wasser recherchiere ich nochmal. Hab auch gelesen, dass das was mit bestimmten Bakterien zu tun hat - andernfalls würden 50 Grad ja wirklich ausreichen. Ich schau mal ob das wirklich nur Angstmache ist.

Was ich immer noch nicht verstehe, ich hab den Teil mit der Ungenauigkeit gelesen aber, auch am Brenner selber... wird mir digital eine IST-Temperatur von 71 Grad angezeigt, wobei die SOLL-Temperatur bei 64 Grad liegt?

Das will irgendwie nicht in meinen Kopf rein.

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@Gamer4567

Zuerst mal, es hätte mich echt gewundert wenn der Heizungsfritze nichts unnötiges eingebaut und verrechnet hätte! Diese Typen sind immer auf möglichst viel Geld verdienen aus.

Das Ausdehnungsgefäß war unnötig, also erstens die Kosten dafür sowie die berechnete Arbeitszeit für den Austausch! Die Rechnung wäre normal um mindestens 100 Euro geringer ausgefallen, hätte Er das unnötige Zeugs nicht verkauft, nicht verbaut.

Klar verbauen die gerne überteuerte Pumpen. Eine für den halben Preis hätte gereicht.

Zu 1. Wie beurteilst Du viel und wenig Verbrauch an Öl? So rein optisch per durchsichtige Plastiktanks, oder hast du Füllstand gemessen, oder gar eine Tankanzeige? Richtig, ich ging von einer Speicherwasserpumpe aus die nicht fördert und deswegen einen höheren Verbrauch bewirkt.

Versuche mal den Verbrauch an Heizöl in Zahlen aus zu drücken und bezogen auf einen Tagesverbrauch bei den momentanen Aussentemperaturen zwischen 25 Grad und etwa 10 Grad nachts. Vor allem ermittle mal, ob diese Viessmannsteuerung noch so dämlich ist wie meine ehemalige. Meine ehemalige verbrannte auch Öl, wenn es draußen 20 Grad war!

Zu 2. lass die Einstellung bei circa 64 und probiere aus, ob bei dieser Einstellung und Außentemperaturen bis nahe 0 Grad die Räume warm genug werden. Erst wenn die dann nicht warm werden, auf 70 oder gar höher stellen.

Okay, du bist weder Regleungstechniker noch Elektroniker, deswegen verstehst du halt manches was ich bezüglich Ungenauigkeiten geschrieben habe nicht so einfach. Wenn dir die Anzeige eine Ist Temperatur von 71 anzeigt, obwohl die Solltemperatur bei 64 liegt, ist das noch voll okay!

Der Einstellknopf am Regler hat keine einzelnen Striche die jeweils 1 Grad bedeuten, sondern einen schwarzen Ring, der nur an einer Stelle unterbrochen ist, und 70 steht neben dem recht großen Bereich des rechten schwarzen Rings.
Die 70 kann folglich auf jedem xbeliebigen Punkt der rechten schwarzen Markierung liegen. Viessman garantiert nirgendwo, dass dort wo die neue schwarze Markierung anfängt 70 Grad sind.

Ich sprach von einer technisch erlaubten Ungenauigkeit von bis zu 5 Grad.
Folglich kann die Lücke der schwarzen Markierung (linkes Einstellrad) 65 oder 70 bedeuten. Und alle Bereiche davon oder dahinter ebenso.

Die einzige Anzeige die du in echt lesbar hast, ist die Anzeige auf dem Display!
Ansonsten hast du nur einen Einstellbereich, der nirgendwo genau verlässlich beschrieben ist!

Lerne mal dazu, stelle den Einstellknopf für Kesselwassertemperatur mal genau auf die Lücke zwischen beiden schwarzen Markierungen. Warte zwei Brennerstarts ab, lese dann was die Anzeige so an Isttemperatur anzeigt.
Dann weißt du, welche Kesseltemperatur diese Lücke bedeutet. Notiere dir das, dann drehe den Einstellknopf auf die Mitte des rechten Feldes neben dem 70 steht. Wieder zwei Brennerstarts abwarten, dann IstWert lesen, notieren.
Dann weißt du zumindest zwei Stellen auf der Einstellskala entsprechen welchen Werten.

Was dann auf Thermometern an Rohren angezeigt wird, kann auch unterschiedlich sein. Warum muss etwas in deinen Kopf hinein, wenn dir gesagt wurde, es gibt pro Anlagenteil eine Ungenauigkeit bis zu 5 Grad?

Mathematisch sind das bei zwei Anlagenteilen bis zu 10 Grad möglicher Unterschied. Eine Differenz/Unterschied von 71 zu 64 liegt also noch voll im akzeptabeln Rahmen.

Wieviel m² beheizt du, was gab der Vorbesitzer so an saisonalem oder jährlichem Ölverbrauch an? Welche Tanks usw hast du, welche Anzeige nutzt du für deinen geschätzten Verbrauch?

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...zunächst mal: die (Raum-)Solltemperatur wird sich nicht auf 64°C einstellen lassen.

Und zu den anderen Dingen (die sich unabhängig vom genauen Regelungstypen, vermtl. eine Trimatik oder sogar noch eine Tetramatik sagen lassen): Es könnte am Warmwasser-Speicherfühler/Thermostaten liegen, der nicht korrekt arbeitet und die Heizung sich dadurch im Warmwasser-Dauerbetrieb befindet (keine Wärme zu den Heizkörpern) oder auch an einem defekten Außenfühler, der eine zu niedrige Außentemperatur, bzw gar keine mehr meldet und die Regelung daher von einer AT von 0°C ausgeht (mit entsprechend hohen Vorlauftemperaturen. Zunächst sollte man alle Einstellparameter prüfen, ob sie sich im normalem Bereich befinden. Die Heizkurve sollte sich bei einem normalem Einfamilienhaus mit Heizkörpern ca. zwischen 1,3 und 1,6 befinden, das "Niveau" erst mal auf "0" (höher oder tiefer erst, wenn es zu warm oder zu kalt im Haus wird). Dann sollte man kontrollieren, ob die Temperaturen (Trimatik: Fragezeichentaste, Zuordnung siehe Bedienungsanleitung) der einzelnen Fühler hinkommen können und (bzw, bei der Tetramatik) ob der Warmwasserthermostat die Speicherladepumpe auch schaltet und die Temperatur erreicht wird. Auch mal schauen, ob sich das ganze nicht im "Schornsteinfegerbetrieb" befindet....(Tetramatik: Buchse im Regelungsgehäuse, in dem z.B. ein Kugelschreiber steckt, Trimatik: Schalter unter weißer Plastik-Klappe, der sich im Normalfall auf Automatik-Betrieb zurückschaltet, wird die Abdeckklappe geschlossen.

Arbeitet der Heizungsmischer (sofern vorhanden) oder ist der Stellmotor "ausgehakt" oder das gute Stück defekt?

Vielen Dank für diesen ausführlichen Kommentar. Hätte das denn nicht alles der Heizungstechniker machen sollen, der vor 10 Tagen hier war?

Ich hab irgendwie Angst das ich mir nur einbilde das hier war nicht stimmt. Denn EIGENTLICH sollte es doch alles korrekt eingestellt sein, wenn gerade erst Jemand hier war und div. Reparaturen vorgenommen hat?

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Noch eine Frage: Spiel es eine Rolle, ob der Regler für die Kesseltemperatur auf "Soll" oder auf "Ist" steht? Ich meine, bevor der Heizungstechniker hier war stand er immer auf "Ist". Laut Bedienungsanleitung: https://webapps.viessmann.com/vibooks/api/file/resources/technical_documents/DE/de/VBA/5581078VBA00001_1.PDF?#pagemode=bookmarks&zoom=page-fit&view=Fit soll das auch so sein. Oder ist das komplett egal und dient nur der Anzeige im Display?

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@Gamer4567

....puh.....was dort montiert ist, ist leider keine vernünftige Regelung sondern lediglich ein Kesselschaltfeld, bei dem nicht viel mehr möglich ist als das Einstellen einer Warmwassertemperatur und einer Heizungsvorlauftemperatur. Ist dem ganzen noch eine Mischerregelung (so etwas wie in folgendem Link:https://picclick.de/Viessmann-Vitotronic-050-HK1M-Mischer-Regelung-282729770898.html) nachgeschaltet?

Ob "ist" oder "soll" ist im Grunde egal....es handelt sich dabei ja nur um verschiedene Anzeigemodi....und ja, der Techniker hätte Dich zumindest auf die eher beschränkten Einstellmöglichkeiten hinweisen sollen. In Anbetracht der Tatsache, dass diese Anlage bereits 28 Jahre alt ist, sollte man langsam in Erwägung ziehen, eine neue anzuschaffen. Leider werden solche Dinge einem Hauskäufer gerne verschwiegen und solche Anlagen als nahezu "neuwertig und modern" angepriesen....

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@Tuedelsen

Danke für deine Antwort.

Ne, so eine Mischerregelung ist nicht dabei. Naja man hat uns gesagt, das ist eine "gute Heizung von Vissmann" und die kann noch 2 Jahre halten oder noch 12 Jahre... weiß man nicht. Über die technischen Möglichkeiten haben die uns nicht viel gesagt.

Ist weiß nicht, ob ein Austausch der Anlage Sinn macht, wenn sie noch funktioniert. Klar, lassen sich damit vermutlich die Heizkosten reduzieren... allerdings reden wir ja auch von einigen Tausend Euro bei der Anschaffung...

Ist es denn so schlimm das die Mischerregelung nicht da ist? Kann man nicht die Mischerregelung nachrüsten? Lohnt sich das? Lief ja jetzt viele Jahre so wie es ist...

Klar, sowas wie Nachtabsenkung & Co gibt es dann wohl nicht. Aber das hat ja alles eigentlich nicht mit dem ursprünglichen Problem zu tun, dass die Ist-Temperatur deutlich höher als die Soll-Temperatur ist.

Ich hab übrigens nochmal auf das Baujahr geschaut. Die Heizung ist von 1994 und somit "erst" 24 Jahre alt ^^

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@Gamer4567
 Kann man nicht die Mischerregelung nachrüsten? Lohnt sich das?

....genau darüber kann niemand eine verlässliche Aussage treffen! Das ist wie bei einem alten Auto....lohnt sich dieses oder jenes noch? Im Falle einer Anlagenerneuerung kann man zwar manche Bauteile (sofern in Ordnung) durchaus übernehmen....andere hingegen sind nicht mehr kompatibel. Und ganz im Ernst: Ein 24 Jahre altes Auto gilt entweder als Liebhaberstück oder als Schrott...aber eine emotionale Bindung, wie sie zum Auto entstehen kann, sehe ich bei einer Heizung eher nicht. Den Verschleiß durch thermische Belastung allerdings schon....was es mir schwer macht, teure Nachrüstungen und/oder Reparaturen, die vielleicht nach kurzer Zeit wieder hinfällig sind, zu empfehlen.

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Ich hätte ja erwartet, Du hast verstanden was der Heizungstyp getan hat, und kannst daraus die richtigen Schlüsse ziehen. Tja diese Erwartung von mir war wohl falsch.

Überdenke mal deine "Vermutung" Speichertemperaturfühler. ;-)
Was kann der denn messen, und an die Steuerung zurück melden, wenn wegen Ausfall der Speicherladepumpe kein heißes Wasser in den Speicher gelangen kann? Na?

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@realistir

...weißt Du,...solche unqualifizierten Kommentare absoluter Laien jucken mich nicht! Wirklich beurteilen kann man solche Dinge nur vor Ort. Ferndiagnosen können immer nur Vermutungen sein....insbesondere dann, wenn Laien (was nicht abwertend gemeint ist) Fragen stellen. Über eine funktionierende Kristallkugel verfüge ich nicht! Und Leute, die der Meinung sind, Vermutungen sofort zu kritisieren ohne bessere Vorschläge zu bringen, sind eh nicht ernst zu nehmen. Wenn die Ladepumpe erneuert wurde (es wurde ja irgendeine Pumpe erneuert)dürfte sie ja in Ordnung sein. Was liegt dann näher, als ein falscher Wert vom Speicherfühler? Aber den kann ich nicht von hier aus durchmessen....

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@Tuedelsen

Ach da schau her, ein super empfindlicher Zeitgenosse befindet Leute die Er nicht kennt und die nicht in seinem Sinne schreiben als Laien? Wie will denn Tuedelsen zu Grunde legen, Er sei kein Laie? Na?

Dein vermeintlicher Laie (ich) ist keiner. Der war mal Kesselwärter, hatte Großkessel bedient, gewartet usw. Ferner gab ich in einer Antwort genaueres bezüglich Ferndiagnosen als Du, und das ärgert schon etwas, gell. Es gab meinerseits keine Vermutungen, sondern konkrete Angaben was wie gewesen sein kann.

Es hat folglich mit dem Speicherfühler nichts zu tun. Der nützt nichts, wenn kein heißes Wasser dort hin gelangen kann. Verry simpel.

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@realistir
Es hat folglich mit dem Speicherfühler nichts zu tun. Der nützt nichts, wenn kein heißes Wasser dort hin gelangen kann. Verry simpel.

"Verry simpel".....wenn der FS nicht geschrieben hätte, "und nur für Warmwasserverbrauch sieht mir das nach zu viel Öl aus...", er ganz offensichtlich also Warmwasser hat.Meldet der Speicherfühler (weil defekt) jetzt eine niedrigere Speichertemperatur als "Soll" ist, wird die (neue) Pumpe im Dauerbetrieb den Speicher auf eingestellte Temperatur + X (Temperaturüberhöhung im Ladebetrieb) bringen. Danach wird der Kessel auf dieser Temperatur gehalten, weil eine fortdauernde Warmwasseranforderung vorliegt und der Brenner wird (je nach Verbrauch, Zirkulations- u. Stillstandsverlusten) mehr oder weniger häufig anspringen.

Es gab meinerseits keine Vermutungen, sondern konkrete Angaben was wie gewesen sein kann.

...klar! Hast ´ne Kristallkugel....^^

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@Tuedelsen

Tja leider bist du ein echter Laie, was gewisse Technik betrifft.
Zuerst mal deine falsche Auslegung. Du interpretierst es hätte Warmwasser gegeben, läge also an dem Speicherfühler wegen defekt. Witzbold, wenn die Speicherladepumpe ausgewechselt wurde, konnte kein Warmwasser längerfristig vorhanden sein, sondern nur noch, was im Speicher vorhanden war. Das nachzuheizen ging wegen defekter Pumpe nicht.

Außerdem, du Laie auf dem Gebiet Elektronik, wenn ein Speicherfühler defekt wird, was bedeutet das dann konkret? Einen höheren Widerstandswert oder einen niedrigeren? Na? Die meisten defekte solcher Elemente erbringen einen Wert unendlich hoch, was technsich einen unendlich hohen Wärmewert bedeuten würde. Unendlich hoher Wärmewert an die Steuerung würde was bezüglich Brennerleistung bedeuten? Intelligente Regelungen gehen auf Störung, wenn relevante Betriebswerte aus ihrem normalen Wertebereich gelangen.

Deine Fühler Fehler-Theorie zeigt eindeutig, du bist auf einem Gebiet absoluter Laie!

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@realistir
Einen höheren Widerstandswert oder einen niedrigeren? Na? 

Na? Hängt wohl immer noch davon ab, ob ein NTC oder PTC Widerstand verbaut ist!

wenn ein Speicherfühler defekt wird, was bedeutet das dann konkret? 

Na? Hängt dann immer noch von der Art des Defektes ab! Habe ich eine Unterbrechung oder habe ich einen Kurzschluß? Werden falsche Widerstandswerte gemessen/übermittelt? Als seriöser Monteur stelle ich Vermutungen an, behaupte allerdings niemals "per Ferndiagnose" den Fehler gefunden zu haben. Dazu mache ich den Kram zu lange...und zwar nicht als "Kesselwart", der eine einzige Anlage betreut und irgendwelche Fehler bereits vorher kennt (und auf andere Anlagen reflexmäßig umlegt)

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Falls die HZG über eine Aussentemperaturfühler mitgesteuert wird .. könnte es daran liegen. Also die Soll-Temperatur ist auf 20°C bezogen (angenommen) ... jetzt sind es 10°C und analog der Steuerkurve wird die Vorlauftemperatur erhöht.

Des weiteren kann sehr wohl ein Überhang entstehen, wenn gerade die WW-Aufheizung am Laufen ist/war

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