Vier Stunden pro Tag pendeln. Wie anstrengend wird es?

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10 Antworten

Ich habe das ein Semester lang gemacht, danach hatte ich auf das Pendeln keine Lust mehr. Du verlierst einfach 4 Stunden am Tag.

Natürlich nimmt man sich vor im Zug zu lernen, aber meistens bleibt es bei diesen Vorsätzen, weil man teilweise einfach nicht im Zug lernen kann und es zum lernen auch total unbequem ist.

Ein weiterer Nachteil ist, dass gerade im Winter die öffentlichen Verkehrsmittel nicht ganz so zuverlässlich sind, wie sie es sein sollten und: Es wird schwieriger für dich an Lerngruppen oder Projekten teilzunehmen, weil die meisten Kommolitonen in der Nähe der Universität leben und du nicht "mal eben" zur Universität fahren kannst.

Mein Rat: Such dir ein WG-Zimmer oder versuch in einem Studentenwohnheim unterzukommen und fahr jedes Wochenende nach Hause, sodass ihr eine Wochenendbeziehung führen könnt.

Das Pendeln über diese Strecke hat eigentlich nur Nachteile.

Viel Erfolg für dein Studium!


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Nun ich bin im ersten Semester selbst gependelt ( Maschinenbau Studium). Das waren 5-6 Stunden täglich. Und pro Woche 25 - 30 h.
Hab vorher auch gedacht dass es so schlimm nicht werden kann.

Ich finde am besten lässt es sich mit der Bahn pendeln. U-Bahn und S-Bahn sind da schlechter und Busfahren ist das letzte.

Zudem wird das Pendeln umso schlimmer je öfter du umsteigen musst. Ich musste damals 3 mal umsteigen. Und der erste Abschnitt hatte nur je 1-2 h eine Anbindung gehabt. Daher wird die Pendelzeit mit steigender Zahl an Umstiegen deutlich verlängert.

Man kann zwar etwas im Zug lernen, aber eine gute Lernumgebung ist das nicht. Abends hast du dann auch fast keine Zeit mehr zu lernen, da du früh raus musst. Am Wochenende willst du dich einfach erholen. Deine Noten im ersten Semester werden deswegen höchst wahrscheinlich sehr schlecht ausfallen und bei einigen Fächern wirst du durchfallen. Deine Lernmotivation wird auch leider im Keller sein.

Das Problem ist auch, dass du deine Hobbies stark einschränken musst, dies schlägt über längere Zeit deutlich aufs Gemüt.

Abends die Stadt ansehen oder an einer Unigruppe teilnehmen unter der Woche ist meist nicht möglich. Man muss sich sehr stark an den Fahrplan halten.

Ich denke dass du dies ein Semester machen kannst, höchstens 2 aber dann brauchst du wirklich eine Wohnmöglichkeit in der Uni Stadt. Ich würde an deiner Stelle einen Antrag auf Studentenwohnheim stellen.

Die finanzielle Belastung für deine Eltern kannst du reduzieren indem du nebenbei arbeitest.

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Pendeln ist verlorene Arbeitszeit. Es gibt auch oft Arbeitsgruppen, die abends stattfinden. Ich war 5 Jahre an der Uni tätig. Die, die zu Haus wohnten und pendelten, waren oft abgehängt, schlecht informiert und nicht integriert.

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Ich kann es dir aus eigener Erfahrung nicht empfehlen.

Habe das eine Zeit lang gemacht (6 Stunden pro Tag zwischen Uni und Zuhause gependelt) und ich würde es nicht mehr machen, wenn es nicht wirklich unbedingt sein müsste. 

Es war definitiv anstrengend. Das fängt schon damit an, dass man morgens wirklich extrem früh raus muss, um es überhaupt rechtzeitig an die Uni zu schaffen und dann auch noch gleich in den Pendlerstrom gerät - sprich: Zug extrem voll. Abends ist man mitunter erst sehr spät Zuhause und müsste dann u. U. noch was für die Uni machen, gleichzeitig aber auch schon ins Bett, weil man am nächsten Morgen wieder so früh raus muss... Klar, man kann im Zug lernen/arbeiten (oder es zumindest versuchen), aber auch das ist nicht immer so leicht möglich (halt eher unbequem und je nach dem wie voll der Zug ist auch kaum Platz). 

Zudem: Ein wirkliches "Studentenleben" (auch neben der Uni) kann man bei so langen Pendelstrecken so ziemlich vergessen. 

Ich gebe zu, ich wäre abends auch am liebsten Zuhause bei meiner Familie, aber ich hätte kaum etwas davon, zu pendeln, weil sie vermutlich schon im Bett wären, wenn ich nach Hause komme und ich morgens wieder losmüsste, bevor sie aufstehen. Da ist es besser, unter der Woche zu telefonieren/skypen und am Wochenende dann nach Hause zu fahren. 

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pendeln wird mit der zeit sehr anstrengend ..... eine bekannte von mir hat täglich 2 stunden hin und retour gependelt und nach drei Monaten konnte sie nicht mehr und musste dann in die Stadt ziehen wo sie ihren Arbeitsplatz hatte....und bei vier std würde ichs mir gut überlegen

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Du könntest Bafög  beantragen. Vier Stunden täglich pendeln: da bleibt nicht viel Zeit zum Lernen, geschweige denn dafür, dich mit deinem Freund zu treffen. Ein WG- Zimmer wäre eine preiswerte Alternative. LG 

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4 Stunden ist schon heftig,ich schätze mal lange wirst du das nicht durchhalten. Such dir ein Zimmer und nen Job,dann liegst du deinen Eltern nicht auf der Tasche. Und deinen Freund kannst du ja am Wochenende sehen. 

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Ich bin damals als Alleinerziehende zwei Stunden gependelt. Ich hätte lieber mehr Zeit für die Kiddies gehabt.

Man kann ja auch in der Bahn lernen. Dann ist das keine verlorene Zeit

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Wer zahlt die Fahrtkosten?

Wie hoch sind die Fahrtkosten?

Wie hoch sind die Wohnungskosten am Studienort?

Lass mich raten: mit Wohnung am Studienort bist du billiger dran als mit dem permanenten Pendeln.

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Kommentar von BehindTheSecret
14.10.2016, 23:42

Ich bezahle nur 45 € für das Busticket. Bahn ist über das Semesterticket kostenlos.

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Das ist viel viel viel zu viel...lange wirst du das nicht machen können

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